Die ersten vier Tage ihres einwöchigen Hungerstreiks vor dem Bundesministerium für Landwirtschaft hat die Tierrechtlerin Barbara Hohensee bereits hinter sich. Die studierte Juristin will mit ihrer Aktion auf die Missstände der Tierhaltung aufmerksam machen. "Obwohl Tierschutzgesetze existieren, hält sich das Ministerium nicht daran. Mit der Tierpolitik geht's stetig bergab", klagt Hohensee. Aus diesem Grund sitzt sie nun selbst wie eine Legehenne in einem ein mal einen Meter großen Käfig. Vier Pullover und Hosen sollen sie vor der Kälte und dem Regen schützen: "Das Wetter ist schlimmer als der Hunger. Aber der Wille versetzt Berge", sagt sie. Dies scheint zu stimmen. Denn ihr Protest zeigt offenbar Wirkung. Die Bundestagsabgeordnete Ursula Heinen und der parlamentarische Staatssekretär Gerd Müller (beide CDU) kamen am Mittwoch zu ihr an den Käfig und diskutierten mir ihr über die Tierhaltung. Laut Hohensee soll das Gespräch heute fortgesetzt werden. HOF FOTO: REUTERS
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