Dass die Unbesiegbarkeits-Uni nicht nur ein Luftschloss ist, davon sind selbst die bisherigen Besitzer des Teufelsbergplateaus noch nicht überzeugt. Hanfried Schütte von der Investorengemeinschaft Teufelsberg (IGTB) räumt eine "gewisse Skepsis" ein. Parallel zum Maharishi-Projekt verfolge die IGTB daher eine eigene Idee: die Eröffnung einer Gastronomie im ehemaligen US-Radarturm, umgeben von einer rekultivierten Wiesenlandschaft. Damit verabschieden sich die Investoren erstmalig von früheren, finanziell weitaus ambitionierten Plänen. "Wenn sich die Sache rechnet, machen wir's", kündigt Schütte gegenüber der taz an.
Ursprünglich wollte die IGTB ein Luxusresort mit Fünf-Sterne-Hotel, Nobel-Apartments, Restaurant und einem Spionagemuseum auf dem Berg errichten. Doch seit dem Erwerb der ehemaligen US-Abhöranlage 1996 wurden nie mehr als eine Musterwohnung und vereinzelte Fundamente realisiert.
Weder Mieter noch weitere Investoren ließen sich für das Projekt begeistern. 2004 entzog der Senat der IGTB aufgrund von Untätigkeit die Baugenehmigung und deklarierte das Gelände als Waldfläche. Ein geplanter Rückkauf der Stadt mit anschließender Renaturierung scheiterte. Das von Finanzsenator Thilo Sarrazin offerierte Rückkaufangebot von 500.000 Euro lehnte die IGTB als "beinah unsittlich niedrig" ab. Im Gegenzug verweigerte der Senat eine von den Investoren vorgeschlagene Rückabwicklung des Kaufvertrags mit Verweis auf die millionenschweren Hypotheken, die auf dem Gelände liegen.
Mit dem Patt sind es vor allem Verfall und Vandalismus, die sich an der Spionage-Ruine zu schaffen machen. Mit seinem neuen Plan möchte sich Investor Hanfried Schütte an dem Siegerentwurf des vom Senat ausgelobten Peter-Joseph-Lenné-Preises für Garten- und Landschaftsarchitektur von 2006 orientieren. Für den Teufelsberg wird darin eine Nutzung des Radarturms als Café und Aussichtsplattform vorgeschlagen. Die umliegenden Freiflächen sollen als blühende Wiesenlandschaften, umsäumt von Birkenhainen, einen Ausblick auf die Stadt ermöglichen. Man wolle mit diesem Kompromiss zwischen Gewerbe und Natur Berlin und den Anwohnern entgegenkommen, erklärt Schütte. Bis April wolle er warten - sollte bis dahin kein Baurecht für die Maharishi-Stiftung vorliegen, werde man das Lenné-Projekt in Angriff nehmen.
Wie viel Substanz hinter dem neuerlichen Vorschlag der IGTB steckt, bleibt derweil unklar. Noch vor einem halben Jahr hielt Schütte ein Gesundheitszentrum oder einen Freizeitpark auf dem Berg für möglich. In Senatskreisen ist von dem neuen Vorstoß noch nichts bekannt. Pauschal ablehnen wollte man die Idee jedoch nicht. "Ob eine teilgewerbliche Nutzung möglich ist, müssten wir prüfen", so Manuela Damianakis, Sprecherin von Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD). Auch Klaus-Dieter Gröhler (CDU), Baustadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf, will auf Details warten.
Andreas Meißner vom Ökowerk am Teufelsberg zeigt sich vorsichtig zufrieden über den neuen Vorstoß: "Wir wünschen uns eigentlich keine Gastronomie. Aber über den Vorschlag ließe sich eher reden als über eine Universität." Meißner ärgert sich vor allem über die Hinhalte-Taktik des Senats. Dieser hätte längst das Gelände zurückerwerben und renaturieren sollen. Dies sei auch immer noch Ziel des Senats, bekräftigt Sprecherin Damianakis. Der Rückkauf könne aber nur zu einem "sehr günstigen Preis" erfolgen. "Bis dahin wartet Berlin." KONRAD LITSCHKO
Am Münchner Hauptbahnhof gibt es eine Schule, die keine Schule ist, die kein Geld vom Land bekommt – und die mit Jugendlichen lernt, die kein Recht auf Bildung haben.von FELIX MÜLLER

... nicht mehr Hartz IV, so will es Ministerin von der Leyen. Der neue Name soll "von unten" kommen. taz.de macht schon mal ein paar Vorschläge.

Wie jetzt, mit 17 schon alles erreicht? Milliarden gemacht, Romane geschrieben und die Charts geknackt? Auf wen wir wirklich neidisch sind.

Ein Jahr Obama: Nicht nur die Weltpolitik ist seine Bühne. Jetzt gibt es tatsächlich ein Obama-Musical.

Wär doch schade, wir hätten sie nicht notiert...


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