Die Begrüßung in Berlin war alles andere als herzlich: Als Pater Hubka am Donnerstagmorgen im Hof der St.-Clemens-Kirche ankam, flog ein Ei gegen die Scheibe seines Beichtmobils. Das konnte den gestandenen Mann mit Hippiebart nicht schocken - dafür ist er während seiner Arbeit beim Hilfswerk "Kirche in Not", das weltweit verfolgte und notleidende Christen betreut, schon zu oft in unangenehme Situationen geraten.
In Deutschland ist Pater Hubka oft mit dem Beichtmobil unterwegs. Mit dem zum Beichtstuhl umgebauten VW-Bus stand er bereits vor Messehallen, auf Autobahnraststätten, sogar im Rotlichtmilieu. Da müsse man sich schon den einen oder anderen blöden Spruch anhören.
Meistens falle der Kontakt aber leichter. "Zum Beispiel Ferien sind immer gut", erzählt Hubka. "Alle strömen aus den Städten raus, auf der Autobahn ist Stau. Da stelle ich mich einfach auf den Straßenrand, Leute schauen hin, und einige kommen vorbei."
"Beichten im Bus ist attraktiver als in der dunklen Kirchenecke", sagt Michael Ragg, Pressesprecher von "Kirche in Not". "Vor allem Nichtgläubige und unregelmäßige Kirchengänger nutzen gern das Angebot." Daher eigne sich der Beichtstuhl auf Rädern hervorragend als eine "Werbeaktion für das Sakrament der Versöhnung". Laut Pater Hubka hat die Kirche allerdings mehr als Werbung nötig, um wieder attraktiver zu werden. "Viele sehen die Kirche mehr als ein Behörde oder eine soziale Einrichtung. Das geht aber am Kern der Sache vorbei." Die eigentlichen Botschaften der Kirche sind das Seelenheil und das ewige Leben. "Das, was wirklich wichtig ist, wird zu selten angesprochen", bemängelt Hubka. ADÉLA JURECKOVÁ
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... nicht mehr Hartz IV, so will es Ministerin von der Leyen. Der neue Name soll "von unten" kommen. taz.de macht schon mal ein paar Vorschläge.

Wie jetzt, mit 17 schon alles erreicht? Milliarden gemacht, Romane geschrieben und die Charts geknackt? Auf wen wir wirklich neidisch sind.

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