Wer Anarchie mit Chaos in Verbindung bringt, könnte schon beim Blick auf das Programm des am Donnerstag beginnenden Anarchismus-Kongresses eines Besseren belehrt werden. Dessen Motto: "Anarchismus im 21. Jahrhundert - Anarchie organisieren". Der Doppeltitel sei bewusst gewählt, betont ein Mitorganisator. Der bis zum 13. April dauernde Kongress in der TU soll zur Vernetzung und Weiterbildung der anarchistischen Szene beitragen, aber auch dafür sorgen, dass der Anarchismus in der Öffentlichkeit stärker wahrgenommen wird. Erwartet werden bis zu 500 TeilnehmerInnen.
Die alphabetisch geordneten 48 Themenfelder können als eine Art Wegweiser durch die Welt des aktuellen Anarchismus darstellen. Von "Anarchofeminismus", den "Autonomen Positionen zum Recht auf Rausch" bis "Zur Aktualität anarchistischer Theorie und Praxis" ist hier für Interessierte vieles enthalten. Zu Wirtschaftsfragen werden zumindest in der anarchistischen Debatte bekannte Thesen präsentiert. So stellt ein Mann, der sich aus beruflichen Gründen nur mit dem Pseudonym Daniel Dante vorstellt, sein Manifest für eine 5-Stunden-Woche vor. Der Autor versichert, dass es sich nicht um eine Provokation handelt. PETER NOWAK
Charlotte Knobloch geht, und erstmals wird kein Holocaust-Überlebender an der Spitze stehen. Die jüdische Stimme wird leiser werden.von PHILIPP GESSLER
... nicht mehr Hartz IV, so will es Ministerin von der Leyen. Der neue Name soll "von unten" kommen. taz.de macht schon mal ein paar Vorschläge.

Wie jetzt, mit 17 schon alles erreicht? Milliarden gemacht, Romane geschrieben und die Charts geknackt? Auf wen wir wirklich neidisch sind.

Ein Jahr Obama: Nicht nur die Weltpolitik ist seine Bühne. Jetzt gibt es tatsächlich ein Obama-Musical.

Wär doch schade, wir hätten sie nicht notiert...


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Nach 15 Jahren wechselt unsere Frankreich-Korrespondentin in die USA. Wie es ihr dabei ergeht, beschreibt sie im tazblog "Paris-Washington, Transit".>
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