Die EU verbietet ab September Glühbirnen, um Energiesparlampen zu fördern. Ist ein Aufbegehren gegen diese Gängelung angebracht - oder ist der Hang zur Birne albern?
Zufällig jemand einen einzigen ernsthaften Testbericht gesehen? Hat das EU-Kartell leider vergessen.
" ... Laut "Öko-Test" sei es unmöglich, durch Energiesparlampen, 80 Prozent an Energie einzusparen, wie von den Herstellern beworben wird. "Öko-Test" offenbarte bereits, dass keine (!) geteste Lampe so hell leuchtete bzw. so langlebig war, wie angegeben. Die Bewerbungen der Lampen grenze an Verbraucherbetrug.
Energiesparlampen enthalten zudem hochgiftiges Quecksilber. Laut Umweltschützern seien Energiesparlampen aufgrund des Umweltgiftes "tickende Zeitbomben" und zudem eine Gefahr für die Umwelt."
"Die Sparlampe Swiss Lights Classic übertraf im Verbrauch sogar die Glühbirne."
Klasse, wa? Volksverarsche mit Quecksilber. Weg mit der EU-Mafia! Die hassen uns!
10.08.2009 23:45 Uhr:
von Dunkelbier:
@ Meyer / Tino E / Gnu
"Nachteil ist die Quecksilberbeschichtung im inneren. Wie hoch da die Entsorgungskosten sind hat mir noch keiner sagen können und ob das nicht wieder auf Kosten der Umwelt geht. Einfach in die Mülltonne sollen sie ja nicht, aber wer hält sich schon daran." (Tino E)
Das ist das Grosse Problem bei so fragwürdigen Verboten: Wer bewusst die in der Anschaffung teure Birne wählt, um Umwelt und Geldbeutel zu schonen macht sich wahrscheinlich auch Gedanken um die Entsorgung.
Wenn aber Leute, die Energiesparen als "Ökosch***e" bezeichnen, diese Birnen kaufen müssen weils nichts anderes mehr gibt, landen die kaputten Birnen natürlich im Hausmüll.
10.08.2009 14:24 Uhr:
von meyer:
Mir scheint das politische Feingespühr abhandengekommen zu sein, wenn es neuerdings für ein Verbot ausreichen soll, dass es "ein bißchen hilft" und somit "schon OK ist". Früher galt in unserer Demokratie unter anderen das Gebot der Verhältnismäßigkeit, das Verbote stets nur als ultima ratio zuließ und verlangte, ob mann den gleichen Effekt mit einem geringeren Eingriff erreichen könnte.
Bei Grlühbirnen fällt mir da z.B. eine höhere Steuer ein.
Dieser leichtfertige Umgng mit Verboten, der nicht danach frag, ob das Verbot zwingend notwendig ist, sondern allgemeine Zielvorstellungen als Begründung ausreichend lässt sorg dafür, dass wir immer weiter in unsere private Lebensgestaltung hinein staatlich reglementiert werden.
Was nicht verboten werden muss, darf nicht verboten werden.
09.08.2009 21:18 Uhr:
von Tino E.:
Ich verwende Energiesparbirnen schon lange und kann nicht meckern, auch wenn es einige Minuten dauert bis sie die volle Leuchtstärke erreichen. Definitiv spare ich dabei Strom und auch an den Kosten für Leuchtmittel da die Energiesparbirnen länger halten und günstiger wurden. Nachteil ist die Quecksilberbeschichtung im inneren. Wie hoch da die Entsorgungskosten sind hat mir noch keiner sagen können und ob das nicht wieder auf Kosten der Umwelt geht. Einfach in die Mülltonne sollen sie ja nicht, aber wer hält sich schon daran.
09.08.2009 17:56 Uhr:
von Gnu:
Man kann sicherlich ohne großen Probleme auch ohne Glühbirnen im Alltag auskommen, aber trotzdem, schon wieder so ein sinnfreies Verbot. Von mir aus hätten die Öko-Steuer auf Glühbirnen erheben können, aber warum gleich verbieten? Mit einem SUV durch die Gegend zu fahren ist ja auch nicht verboten. Also ehrlich, Überregulierung bei der Arbeit.
09.08.2009 16:50 Uhr:
von ole:
@Dunkelbier
Ja, auch das fehlt in diesem Artikel. Wie fast alle wirklich interessanten Details und wichtigen Infos.
Spezialglühlampen wie die von Kühlschränken oder Backöfen sowie ein Großteil der bisherigen Glühlampen sind vorerst nicht betroffen.
09.08.2009 15:19 Uhr:
von j.knippenberg:
Wie umweltfreundlich sind Energiesparlampen im Vergleich mit LED- und konventionellen Glühbirnen?
09.08.2009 12:08 Uhr:
von Der neue Mensch:
Die taz, das verläßliche Organ des Ökostalinismus. Alle Matten in den Gulag!
08.08.2009 23:21 Uhr:
von Dunkelbier:
Ich habe Schon lange alle Lampen die lange am Stück brennen mit Energiesparbirnen versehen und daher relativ entspannt den Artikel gelesen.
Erstaunlicherweise ist genau heute meine Kühlschrankbirne Durchgebrannt und als ich mir grade ein Bier geholt habe fragte ich mich was denn mit solchen Spezialbirnen ist. Die leuchten ja nur sehr kurz am Stück, nicht grade die Stärste Disziplin der Energiesparlampen. Ich stell mir auch grade LEDs als Backofenbeleuchtung vor...
08.08.2009 22:23 Uhr:
von Dimitri:
Wann haben die denn bitte diese Verordnung erlassen?! Ich höre zum ersten Mal davon. Aber jetzt heißt es hamstern was das Zeug hält. Ich habe eine Zeit lang mit Energiesparlampen gelebt und bin, nachdem sie recht bald ihre Leuchtkraft verloren und weil mir die Warterei bis sie angingen auf die Nerven ging, wieder auf die Glühbirnen umgestiegen. Und das Licht ist wirklich angenehmer. Außerdem lasse ich mir nun wirklich ungern vorschreiben, was ich kaufen soll und was nicht.
08.08.2009 19:36 Uhr:
von Martin:
Halogenlampen sind auch Glühlampen und sind nur rund 10% sparsamer, werden aber nicht verboten, die sind aber deutlich teurer. Also alles nur ärgerliches Theater.
08.08.2009 18:40 Uhr:
von ole:
An die taz bzw. die beiden Artikelschreiber.
Ist es wirklich der Fall, daß ab September die Glühlampe verboten wird? Sollte man nicht erst recherchieren und dann einen solchen Artikel verfassen?
08.08.2009 17:35 Uhr:
von Tom:
Klassischer Schnellschuss … Es gibt durchaus Anwendungsbereiche die nach dem Licht einer Glühlampe verlangen oder besser: Es gibt Bereich wo Glühlampen durchaus effizient betrieben werden können (z.B. Beleuchtung der Abstellkammer o.ä.). Die negativen Seiten der Leuchtstofflampe sind ja zu genüge diskutiert worden (Farbe, Pulsieren, Trägheit Entsorgung). Jetzt Glühlampen zu verteufeln und die Leuchtstofflampen als das Heilmittel zur Rettung des Erdenklima darzustellen halte ich für äußerst daneben, gerade da die Leuchtstofflampe nur eine Zwischenlösung darstellt und eigentlich schon wieder „out“ ist – die Zukunft heißt (O)LED. Ich verstehe nicht, warum die Menschen immer bevormundet werden müssen. Wenn erst mal das Angebot da ist und die Technik ausgreift ist, findet der Verdrängungsprozess schon von selbst statt. Der größte Hohn ist natürlich das Verbot von mattierten Glühlampen, hier wird mit Effizienz argumentiert. Aber warum werden Kerzen nicht verboten?
Da fällt mir ein: Was ist eigentlich mit Oldtimern? Die sind laut, unsicher und verbrauchen Benzin ohne Ende. Aber statt eines Verbotes gibts Steuerfreiheit.
08.08.2009 16:32 Uhr:
von adenauer:
Dann kann man mit den Energiesparlampen also Terroranschläge verüben, indem man Sie in den Räumen der zu terrorisierenden Personen zerbricht. Alleine das wäre schon ein Verbot für Energiesparlampen wert.
08.08.2009 16:32 Uhr:
von adenauer:
Dann kann man mit den Energiesparlampen also Terroranschläge verüben, indem man Sie in den Räumen der zu terrorisierenden Personen zerbricht. Alleine das wäre schon ein Verbot für Energiesparlampen wert.
08.08.2009 14:27 Uhr:
von Betti:
Ihren Kommentar hier eingeben Ich hab etliche Lampen, die immer nur für 1-2 Minuten angeschaltet werden, oder oft nur für Sekunden. Häufiges An- und Ausschalten ist ja nicht gerade Lebensdauerfördernd. Da hält wohl eine billige Glühbirne ähnlich lange wie eine teure Energiesparlampe, an deren Lebensende ich dann extra (ganz ökologisch!?) zum Recyclinghof fahren muß... Da ist der Stromverbrauch im Jahr sicher irrelevant, wenn eine Lampe nur wenige Stunden im Jahr brennt. Solche Lampen habe ich und ich freu mich, wenn vielleicht nach 10 Jahren die Birne hin ist und ich sie einfach in den Müll werfen kann, weil sie nicht Sondermüll ist. Und - eine (teure Energiespar-)Leuchte, die die Nutzungsdauer der Lampe überlebt und dann vielleicht nicht weiter verwendet werden kann (unpassende Größe, Gewinde, Leuchtstärke), macht für mich keinen Sinn (sondern sinnlosen sondermüell). Da spare ich lieber woanders viel effizienter Energie!
08.08.2009 13:33 Uhr:
von Yadgar:
Ich wohne seit 1993 (!) mit Energiesparlampen und bin bis heute weder durch Quecksilberdämpfe verblödet noch durch das ach so kalte Licht (es gibt übrigens auch "warmweiße" Energiesparlampen!) depressiv geworden!
Und wenn man sich die Websites ansieht, auf denen gegen das Glühbirnenverbot polemisiert wird, versinkt man recht bald in einem traurigen Sumpf aus Ohne-mich-Populismus, pseudowissenschaftlicher Panikmache und den üblichen Verschwörungstheorien aus der rechts-esoterischen Paranoia-Szene (diese skurrilen Gestalten, die auch an Gedankenkontrolle durch Chemtrails, UN-Völkermordprogramme und Illuminaten glauben!)...
Dass ausrangierte Energiesparlampen wegen ihres Quecksilbergehalts als Sondermüll entsorgt werden müssen, lasse ich als Argument gelten - die Frage ist, wie quantifiziert man das in der Ökobilanz gegen den geringeren Stromverbrauch. Abgesehen davon werden auch die Energiesparlampen auf die Dauer nur eine Übergangslösung sein, einige Kommentatoren haben es hier schon angesprochen, langfristig wird man wohl LEDs verwenden.
@Erwin Knolle: Zumindest Osram (bei Philips bin ich mir nicht ganz sicher) hätte eine solche Pro-Glühbirnen-Propaganda gar nicht nötig, die stellen nämlich selbst Energiesparlampen her (und zwar recht hochwertige, die deutlich länger halten als die 1,50-Euro-Billigimitate aus China!)...
08.08.2009 10:15 Uhr:
von Regine:
und nun ich habe dreiarmige 5 armige, sogenannte Kronleuchter und einen tollen mit kristall alle echt alt und von mir neu aufgebaut. Was schraub ich da rein? die neuen Energiespar Gurken? sieht ja zum Fuerchten aus....
08.08.2009 08:53 Uhr:
von Michael:
Ja, es geht durchaus auch um Emotionen. Licht ist ein sehr starke Emotion. Das zu zu übersehen, wäre wenig sinnvoll. Den normalen Sparlampen fehlt eine Spektralfarbe, so dass deren Licht als unagenehm empfunden wird. Drastischer gesagt: Sparlampen sind fahl. Essen sieht wie Schleim darin aus. Besser ist da schon Halogen, noch besser wäre der große Umstieg auf LED, wie es im Ausland schon geschieht.
08.08.2009 08:53 Uhr:
von Michael:
Ja, es geht durchaus auch um Emotionen. Licht ist ein sehr starke Emotion. Das zu zu übersehen, wäre wenig sinnvoll. Den normalen Sparlampen fehlt eine Spektralfarbe, so dass deren Licht als unagenehm empfunden wird. Drastischer gesagt: Sparlampen sind fahl. Essen sieht wie Schleim darin aus. Besser ist da schon Halogen, noch besser wäre der große Umstieg auf LED, wie es im Ausland schon geschieht.
08.08.2009 06:51 Uhr:
von vic:
Ich bin sehr zufrieden mit meinen Energiesparlampen. Ich habe die schon seit Jahren und es gibt für jeden Einsatzzweck die richtige Lichtintensität. Das kann für Bühnen, Ausstellungen und Künstler anders sein. Für mich ist´s ok.
08.08.2009 01:44 Uhr:
von Vince:
Politiker scheinen ihren Lebenszweck darin zu sehen, dem Bürger immer mehr Verboten und Gesetze aufzubürden. Irgendann ist die Schmerzgrenze erreicht; seien es nun durch Lobbies erwirkte Gesetze oder die Selbstgefälligkeit des Staates. Alles muss reglementiert, kontrolliert und beschränkt werden. Wenn die lieben Politiker meinen sie könnten uns alles vorschreiben, dann werden sie irgendwann ignoriert.
Dieses Gesetz werde ich mit Freuden und aus Prinzip ignorieren. Wenn ich dafür mit möglichst hohem Transport- und Energieaufwand aus dem nicht-EU-Ausland Glühbirnen importieren muss, umso besser. Wie heißt es so schön: Wenn der Staat zum problem wird ..
07.08.2009 21:10 Uhr:
von Holger Wolpensinger:
Die Glühbirnen werden vermutlich durch die etwa 30% stromeffizienteren Halogenlampen ersetzt udn nur die wenigsten durch Energiesparlampen. Die neuen Halogenlampen können in fast alle alten Fassungen gedreht werden und haben ebenfalls ein angenehmes Licht wie Glühbirnen, sind allerdings günstiger als Energiesparlampen. Ich halte dies für eine sinnvolle Entwicklung.
07.08.2009 18:33 Uhr:
von Christian:
Erwin, ich wage zu bezweifeln, dass die Studie gleichwarmes Licht bei beiden untersuchten Leuchtmitteln verwendet hat.
Und hast du das mit den kurzen Betriebszeiten mal ausgerechnet? Oder nur "irgendwo gehört"? Nach meinen Messungen (abgesehen davon, dass ich es jetzt schon zwanzig Mal in den Medien gehört habe, dass an diesem Märchen nichts dran ist), verbraucht eine Birne die ersten 6 Sekunden ungefähr doppelt so viel wie normalerweise. Also immer noch einen Bruchteil einer konventionellen Birne. Generell ist mir schleierhaft, wie eine normale Sicherung nach Ansicht der Beim-Einschalten-so-viel-wie-in-einer-halben-Stunde-verbrauchen-Verfechter die Last eines solchen Einschaltstroms von einer oder sogar mehrerer Birnen aushalten soll.
07.08.2009 17:47 Uhr:
von Siegfried Schöpplein:
Ist doch prima: Dank meiner Energiesparlampe im Keller, den ich damit in der Woche so ca. 10 Min. erleuchte, kann ich in 1000 Jahren immer noch beim Licht eben dieser Lampe mein Bier holen, derweil eine Glühbirne schon nach 50 Jahren kaputt wäre.
07.08.2009 17:39 Uhr:
von Christian:
Joman, Leuchtstofflampen sind nicht hochgradig, sondern nur ein bisschen giftig, wenn man die Energiedifferenz an Kohle verfeuert, stößt das mehr Quecksilber aus und zwar in die Luft und nicht auf die Deponie oder gar das Recyclingwerk. Aber was ich eigentlich sagen wollte: Woher nimmst du, dass im Gesetz eine Technologie vorgeschrieben wird? Wär ja auch völlig unsinnig. Vorgeschrieben wird eine Energieeffizienzklasse. Du kannst dir also gerne LEDs kaufen, wenn es irgend einen Grund geben sollte, warum eine Mischung aus monochromatischen LEDs besser sein sollte als eine Mischung aus monochromatischen Leuchtstoffen. Denn natürlich gibt es Leuchtstofflampen, deren Quecksilber gebunden ist, die schnell angehen und die angenehmeres Licht verbreiten. Und die eigentliche Hoffnung des Gesetzes ist ja auch, dass der größere Markt ein besseres Angebot schafft.
07.08.2009 17:30 Uhr:
von Amos:
Das ist doch wieder purer Blödsinn und Verarscherei. Man kennt das doch-, der Bürger will Energiekosten sparen in dem er sich entsprechend verhält, aber der "Clementismus" erhöht wieder die Preise, weil sein Unternehmen weniger einnimmt. In diesem Land geht vieles nicht mehr mit gesundem Menschenverstand zu, weil die Abzockermentalität gewonnen hat.
07.08.2009 17:12 Uhr:
von Steffen:
Wann wurde denn dieses Verbot erlassen? Ich lese viel Zeitung und schaue jeden Tag Nachrichten und bin erst durch diesen Artikel darauf gestoßen. September ist ja nicht mehr lange hin. Drollig, wie schnell so etwas erlassen werden kann, wenn genug Geld dahinter steckt. Ich nehme doch an, dass es der Lobbyarbeit der Leuchtmittelproduzenten zu verdanken ist (Hamsterkäufe, die Aussicht, nur noch die aufwendigeren und somit teureren Lampen zu verkaufen).
07.08.2009 17:04 Uhr:
von SunshineReggae:
auf jeden fall horten, werd ich mir mir ein kleines packet glühbirnen, bevor die nur im importhandel erhältlich sind. sie haben ein schöneres licht und ich komm mir nicht vor wie im klassenzimmer unter den leuchtstoffröhren.
07.08.2009 16:24 Uhr:
von Joman:
So ein Schwachsinn! Energiesparlamen sind hochgradig giftig und die Entsorgung schwer. Warum nicht gleich auf LED Technik gehen, was in einer Massenproduktion Sinn macht. Oder haben die Hersteller von Energiesparlamen einige EU Parteispenden geopfert, um diese Entscheidung zu forcieren? In dieser Welt muss man immer mit dem schlimmsten rechnen....leider!!! Und einen Sinn suche ich da schon lange nicht mehr....
07.08.2009 15:53 Uhr:
von Sänger:
Wenn sich die Raumtemperatur in den USA um 1-2° erhöhte, ist das doch gut für die Energiebilanz, das heißt doch dass die Klimaanlagen nicht mehr ganz so kalt eingestellt wurden, oder?
07.08.2009 15:30 Uhr:
von Rod:
Ich verwende seit etwa 4 Jahren ausschließlich Energiesparlampen. Ich lebe noch. Im übrigen halten die Lampen bereits seit diesen 4 Jahren und die Stromrechnung ist erfreulich günstig. Neuerdings habe ich einen Raum meiner Wohnung auf LED-Lampen umgestellt, diese werden über einen Solarakku betrieben, der tagsüber mit einem Solarkollektor aufgeladen wird. Das funktioniert sogar im Winter.
07.08.2009 15:24 Uhr:
von Peter Pander:
Seit der Erstausstattung meines Hauses habe ich immer nur Licht gekauft, keine Lampen. Der Grund ist einfach, mir war eine behagliche Warmton beleuchtung wichtiger als alles andere. Die nun vorgegebenen Energiesparlampen werde ich nicht verwenden. Irgendwie laviere ich mich durch, bis eine neue Generation LED`s anstelle der herkömmlichen Glühbirnen mir mein Heim verschönern. Bis dahin behelfe ich mich mit Hamsterkäufen von Glühbirnen (Reflektorbirnen), bzw. Halogens.
07.08.2009 14:43 Uhr:
von Nigredo:
"Doch Fakten zählen offenbar nicht mehr in dieser Debatte. Es geht um Emotionen."
Wann ging es denn jemals in irgendeiner politischen Debatte um Fakten?
Ich kaufe übrigens schon lange keine Glühbirnen mehr und habe trotzem keine bleibenden Schäden davongetragen.
07.08.2009 14:20 Uhr:
von Erwin Knolle:
Zum einen gab es eine Untersuchung in den USA, daß nach Austausch der Glühlampen gegen Energiesparlampen die Bewohner die Raumtemperatur um 1 - 2°C erhöhten. Da möchte ich mal die Energiebilanz sehen! Von den anderen Details wie kurzzeitiger Betrieb etc. will ich gar nicht erst reden. Für mich steht fest: Osram, Philips und Konsorten suchten Möglichkeiten, ihren Gewinn zu erhöhen. Ihre Lobbyarbeit hat sich gelohnt!
Leserkommentare
26.08.2009 03:54 Uhr:
von Anna Lühse:
"Verbraucherbetrug, tickende Zeitbomben!"
Zufällig jemand einen einzigen ernsthaften Testbericht gesehen? Hat das EU-Kartell leider vergessen.
" ... Laut "Öko-Test" sei es unmöglich, durch Energiesparlampen, 80 Prozent an Energie einzusparen, wie von den Herstellern beworben wird. "Öko-Test" offenbarte bereits, dass keine (!) geteste Lampe so hell leuchtete bzw. so langlebig war, wie angegeben.
Die Bewerbungen der Lampen grenze an Verbraucherbetrug.
Energiesparlampen enthalten zudem hochgiftiges Quecksilber. Laut Umweltschützern seien Energiesparlampen aufgrund des Umweltgiftes "tickende Zeitbomben" und zudem eine Gefahr für die Umwelt."
www.shortnews.de/start.cfm
"Die Sparlampe Swiss Lights Classic übertraf im Verbrauch sogar die Glühbirne."
Klasse, wa?
Volksverarsche mit Quecksilber.
Weg mit der EU-Mafia! Die hassen uns!
10.08.2009 23:45 Uhr:
von Dunkelbier:
@ Meyer / Tino E / Gnu
"Nachteil ist die Quecksilberbeschichtung im inneren. Wie hoch da die Entsorgungskosten sind hat mir noch keiner sagen können und ob das nicht wieder auf Kosten der Umwelt geht. Einfach in die Mülltonne sollen sie ja nicht, aber wer hält sich schon daran." (Tino E)
Das ist das Grosse Problem bei so fragwürdigen Verboten: Wer bewusst die in der Anschaffung teure Birne wählt, um Umwelt und Geldbeutel zu schonen macht sich wahrscheinlich auch Gedanken um die Entsorgung.
Wenn aber Leute, die Energiesparen als "Ökosch***e" bezeichnen, diese Birnen kaufen müssen weils nichts anderes mehr gibt, landen die kaputten Birnen natürlich im Hausmüll.
10.08.2009 14:24 Uhr:
von meyer:
Mir scheint das politische Feingespühr abhandengekommen zu sein, wenn es neuerdings für ein Verbot ausreichen soll, dass es "ein bißchen hilft" und somit "schon OK ist".
Früher galt in unserer Demokratie unter anderen das Gebot der Verhältnismäßigkeit, das Verbote stets nur als ultima ratio zuließ und verlangte, ob mann den gleichen Effekt mit einem geringeren Eingriff erreichen könnte.
Bei Grlühbirnen fällt mir da z.B. eine höhere Steuer ein.
Dieser leichtfertige Umgng mit Verboten, der nicht danach frag, ob das Verbot zwingend notwendig ist, sondern allgemeine Zielvorstellungen als Begründung ausreichend lässt sorg dafür, dass wir immer weiter in unsere private Lebensgestaltung hinein staatlich reglementiert werden.
Was nicht verboten werden muss, darf nicht verboten werden.
09.08.2009 21:18 Uhr:
von Tino E.:
Ich verwende Energiesparbirnen schon lange und kann nicht meckern, auch wenn es einige Minuten dauert bis sie die volle Leuchtstärke erreichen. Definitiv spare ich dabei Strom und auch an den Kosten für Leuchtmittel da die Energiesparbirnen länger halten und günstiger wurden.
Nachteil ist die Quecksilberbeschichtung im inneren. Wie hoch da die Entsorgungskosten sind hat mir noch keiner sagen können und ob das nicht wieder auf Kosten der Umwelt geht. Einfach in die Mülltonne sollen sie ja nicht, aber wer hält sich schon daran.
09.08.2009 17:56 Uhr:
von Gnu:
Man kann sicherlich ohne großen Probleme auch ohne Glühbirnen im Alltag auskommen, aber trotzdem, schon wieder so ein sinnfreies Verbot. Von mir aus hätten die Öko-Steuer auf Glühbirnen erheben können, aber warum gleich verbieten? Mit einem SUV durch die Gegend zu fahren ist ja auch nicht verboten. Also ehrlich, Überregulierung bei der Arbeit.
09.08.2009 16:50 Uhr:
von ole:
@Dunkelbier
Ja, auch das fehlt in diesem Artikel. Wie fast alle wirklich interessanten Details und wichtigen Infos.
Spezialglühlampen wie die von Kühlschränken oder Backöfen sowie ein Großteil der bisherigen Glühlampen sind vorerst nicht betroffen.
09.08.2009 15:19 Uhr:
von j.knippenberg:
Wie umweltfreundlich sind Energiesparlampen im Vergleich mit LED- und konventionellen Glühbirnen?
09.08.2009 12:08 Uhr:
von Der neue Mensch:
Die taz, das verläßliche Organ des Ökostalinismus. Alle Matten in den Gulag!
08.08.2009 23:21 Uhr:
von Dunkelbier:
Ich habe Schon lange alle Lampen die lange am Stück brennen mit Energiesparbirnen versehen und daher relativ entspannt den Artikel gelesen.
Erstaunlicherweise ist genau heute meine Kühlschrankbirne Durchgebrannt und als ich mir grade ein Bier geholt habe fragte ich mich was denn mit solchen Spezialbirnen ist.
Die leuchten ja nur sehr kurz am Stück, nicht grade die Stärste Disziplin der Energiesparlampen. Ich stell mir auch grade LEDs als Backofenbeleuchtung vor...
08.08.2009 22:23 Uhr:
von Dimitri:
Wann haben die denn bitte diese Verordnung erlassen?! Ich höre zum ersten Mal davon. Aber jetzt heißt es hamstern was das Zeug hält. Ich habe eine Zeit lang mit Energiesparlampen gelebt und bin, nachdem sie recht bald ihre Leuchtkraft verloren und weil mir die Warterei bis sie angingen auf die Nerven ging, wieder auf die Glühbirnen umgestiegen. Und das Licht ist wirklich angenehmer. Außerdem lasse ich mir nun wirklich ungern vorschreiben, was ich kaufen soll und was nicht.
08.08.2009 19:36 Uhr:
von Martin:
Halogenlampen sind auch Glühlampen und sind nur rund 10% sparsamer, werden aber nicht verboten, die sind aber deutlich teurer. Also alles nur ärgerliches Theater.
08.08.2009 18:40 Uhr:
von ole:
An die taz bzw. die beiden Artikelschreiber.
Ist es wirklich der Fall, daß ab September die Glühlampe verboten wird?
Sollte man nicht erst recherchieren und dann einen solchen Artikel verfassen?
08.08.2009 17:35 Uhr:
von Tom:
Klassischer Schnellschuss …
Es gibt durchaus Anwendungsbereiche die nach dem Licht einer Glühlampe verlangen oder besser: Es gibt Bereich wo Glühlampen durchaus effizient betrieben werden können (z.B. Beleuchtung der Abstellkammer o.ä.). Die negativen Seiten der Leuchtstofflampe sind ja zu genüge diskutiert worden (Farbe, Pulsieren, Trägheit Entsorgung). Jetzt Glühlampen zu verteufeln und die Leuchtstofflampen als das Heilmittel zur Rettung des Erdenklima darzustellen halte ich für äußerst daneben, gerade da die Leuchtstofflampe nur eine Zwischenlösung darstellt und eigentlich schon wieder „out“ ist – die Zukunft heißt (O)LED.
Ich verstehe nicht, warum die Menschen immer bevormundet werden müssen. Wenn erst mal das Angebot da ist und die Technik ausgreift ist, findet der Verdrängungsprozess schon von selbst statt.
Der größte Hohn ist natürlich das Verbot von mattierten Glühlampen, hier wird mit Effizienz argumentiert. Aber warum werden Kerzen nicht verboten?
Da fällt mir ein: Was ist eigentlich mit Oldtimern? Die sind laut, unsicher und verbrauchen Benzin ohne Ende. Aber statt eines Verbotes gibts Steuerfreiheit.
08.08.2009 16:32 Uhr:
von adenauer:
Dann kann man mit den Energiesparlampen also Terroranschläge verüben, indem man Sie in den Räumen der zu terrorisierenden Personen zerbricht.
Alleine das wäre schon ein Verbot für Energiesparlampen wert.
08.08.2009 16:32 Uhr:
von adenauer:
Dann kann man mit den Energiesparlampen also Terroranschläge verüben, indem man Sie in den Räumen der zu terrorisierenden Personen zerbricht.
Alleine das wäre schon ein Verbot für Energiesparlampen wert.
08.08.2009 14:27 Uhr:
von Betti:
Ihren Kommentar hier eingeben
Ich hab etliche Lampen, die immer nur für 1-2 Minuten angeschaltet werden, oder oft nur für Sekunden. Häufiges An- und Ausschalten ist ja nicht gerade Lebensdauerfördernd. Da hält wohl eine billige Glühbirne ähnlich lange wie eine teure Energiesparlampe, an deren Lebensende ich dann extra (ganz ökologisch!?) zum Recyclinghof fahren muß...
Da ist der Stromverbrauch im Jahr sicher irrelevant, wenn eine Lampe nur wenige Stunden im Jahr brennt. Solche Lampen habe ich und ich freu mich, wenn vielleicht nach 10 Jahren die Birne hin ist und ich sie einfach in den Müll werfen kann, weil sie nicht Sondermüll ist.
Und - eine (teure Energiespar-)Leuchte, die die Nutzungsdauer der Lampe überlebt und dann vielleicht nicht weiter verwendet werden kann (unpassende Größe, Gewinde, Leuchtstärke), macht für mich keinen Sinn (sondern sinnlosen sondermüell). Da spare ich lieber woanders viel effizienter Energie!
08.08.2009 13:33 Uhr:
von Yadgar:
Ich wohne seit 1993 (!) mit Energiesparlampen und bin bis heute weder durch Quecksilberdämpfe verblödet noch durch das ach so kalte Licht (es gibt übrigens auch "warmweiße" Energiesparlampen!) depressiv geworden!
Und wenn man sich die Websites ansieht, auf denen gegen das Glühbirnenverbot polemisiert wird, versinkt man recht bald in einem traurigen Sumpf aus Ohne-mich-Populismus, pseudowissenschaftlicher Panikmache und den üblichen Verschwörungstheorien aus der rechts-esoterischen Paranoia-Szene (diese skurrilen Gestalten, die auch an Gedankenkontrolle durch Chemtrails, UN-Völkermordprogramme und Illuminaten glauben!)...
Dass ausrangierte Energiesparlampen wegen ihres Quecksilbergehalts als Sondermüll entsorgt werden müssen, lasse ich als Argument gelten - die Frage ist, wie quantifiziert man das in der Ökobilanz gegen den geringeren Stromverbrauch. Abgesehen davon werden auch die Energiesparlampen auf die Dauer nur eine Übergangslösung sein, einige Kommentatoren haben es hier schon angesprochen, langfristig wird man wohl LEDs verwenden.
@Erwin Knolle: Zumindest Osram (bei Philips bin ich mir nicht ganz sicher) hätte eine solche Pro-Glühbirnen-Propaganda gar nicht nötig, die stellen nämlich selbst Energiesparlampen her (und zwar recht hochwertige, die deutlich länger halten als die 1,50-Euro-Billigimitate aus China!)...
08.08.2009 10:15 Uhr:
von Regine:
und nun
ich habe dreiarmige
5 armige, sogenannte Kronleuchter
und einen tollen mit kristall
alle echt alt und von mir neu aufgebaut.
Was schraub ich da rein?
die neuen Energiespar Gurken?
sieht ja zum Fuerchten aus....
08.08.2009 08:53 Uhr:
von Michael:
Ja, es geht durchaus auch um Emotionen. Licht ist ein sehr starke Emotion. Das zu zu übersehen, wäre wenig sinnvoll. Den normalen Sparlampen fehlt eine Spektralfarbe, so dass deren Licht als unagenehm empfunden wird. Drastischer gesagt: Sparlampen sind fahl. Essen sieht wie Schleim darin aus. Besser ist da schon Halogen, noch besser wäre der große Umstieg auf LED, wie es im Ausland schon geschieht.
08.08.2009 08:53 Uhr:
von Michael:
Ja, es geht durchaus auch um Emotionen. Licht ist ein sehr starke Emotion. Das zu zu übersehen, wäre wenig sinnvoll. Den normalen Sparlampen fehlt eine Spektralfarbe, so dass deren Licht als unagenehm empfunden wird. Drastischer gesagt: Sparlampen sind fahl. Essen sieht wie Schleim darin aus. Besser ist da schon Halogen, noch besser wäre der große Umstieg auf LED, wie es im Ausland schon geschieht.
08.08.2009 06:51 Uhr:
von vic:
Ich bin sehr zufrieden mit meinen Energiesparlampen. Ich habe die schon seit Jahren und es gibt für jeden Einsatzzweck die richtige Lichtintensität.
Das kann für Bühnen, Ausstellungen und Künstler anders sein.
Für mich ist´s ok.
08.08.2009 01:44 Uhr:
von Vince:
Politiker scheinen ihren Lebenszweck darin zu sehen, dem Bürger immer mehr Verboten und Gesetze aufzubürden. Irgendann ist die Schmerzgrenze erreicht; seien es nun durch Lobbies erwirkte Gesetze oder die Selbstgefälligkeit des Staates. Alles muss reglementiert, kontrolliert und beschränkt werden. Wenn die lieben Politiker meinen sie könnten uns alles vorschreiben, dann werden sie irgendwann ignoriert.
Dieses Gesetz werde ich mit Freuden und aus Prinzip ignorieren. Wenn ich dafür mit möglichst hohem Transport- und Energieaufwand aus dem nicht-EU-Ausland Glühbirnen importieren muss, umso besser. Wie heißt es so schön: Wenn der Staat zum problem wird ..
07.08.2009 21:10 Uhr:
von Holger Wolpensinger:
Die Glühbirnen werden vermutlich durch die etwa 30% stromeffizienteren Halogenlampen ersetzt udn nur die wenigsten durch Energiesparlampen. Die neuen Halogenlampen können in fast alle alten Fassungen gedreht werden und haben ebenfalls ein angenehmes Licht wie Glühbirnen, sind allerdings günstiger als Energiesparlampen. Ich halte dies für eine sinnvolle Entwicklung.
07.08.2009 18:33 Uhr:
von Christian:
Erwin, ich wage zu bezweifeln, dass die Studie gleichwarmes Licht bei beiden untersuchten Leuchtmitteln verwendet hat.
Und hast du das mit den kurzen Betriebszeiten mal ausgerechnet? Oder nur "irgendwo gehört"? Nach meinen Messungen (abgesehen davon, dass ich es jetzt schon zwanzig Mal in den Medien gehört habe, dass an diesem Märchen nichts dran ist), verbraucht eine Birne die ersten 6 Sekunden ungefähr doppelt so viel wie normalerweise. Also immer noch einen Bruchteil einer konventionellen Birne. Generell ist mir schleierhaft, wie eine normale Sicherung nach Ansicht der Beim-Einschalten-so-viel-wie-in-einer-halben-Stunde-verbrauchen-Verfechter die Last eines solchen Einschaltstroms von einer oder sogar mehrerer Birnen aushalten soll.
07.08.2009 17:47 Uhr:
von Siegfried Schöpplein:
Ist doch prima: Dank meiner Energiesparlampe im Keller, den ich damit in der Woche so ca. 10 Min. erleuchte, kann ich in 1000 Jahren immer noch beim Licht eben dieser Lampe mein Bier holen, derweil eine Glühbirne schon nach 50 Jahren kaputt wäre.
07.08.2009 17:39 Uhr:
von Christian:
Joman, Leuchtstofflampen sind nicht hochgradig, sondern nur ein bisschen giftig, wenn man die Energiedifferenz an Kohle verfeuert, stößt das mehr Quecksilber aus und zwar in die Luft und nicht auf die Deponie oder gar das Recyclingwerk. Aber was ich eigentlich sagen wollte: Woher nimmst du, dass im Gesetz eine Technologie vorgeschrieben wird? Wär ja auch völlig unsinnig. Vorgeschrieben wird eine Energieeffizienzklasse. Du kannst dir also gerne LEDs kaufen, wenn es irgend einen Grund geben sollte, warum eine Mischung aus monochromatischen LEDs besser sein sollte als eine Mischung aus monochromatischen Leuchtstoffen. Denn natürlich gibt es Leuchtstofflampen, deren Quecksilber gebunden ist, die schnell angehen und die angenehmeres Licht verbreiten. Und die eigentliche Hoffnung des Gesetzes ist ja auch, dass der größere Markt ein besseres Angebot schafft.
07.08.2009 17:30 Uhr:
von Amos:
Das ist doch wieder purer Blödsinn und Verarscherei. Man
kennt das doch-, der Bürger will Energiekosten sparen in dem er sich entsprechend verhält, aber der "Clementismus"
erhöht wieder die Preise, weil sein Unternehmen weniger
einnimmt. In diesem Land geht vieles nicht mehr mit gesundem Menschenverstand zu, weil die Abzockermentalität
gewonnen hat.
07.08.2009 17:12 Uhr:
von Steffen:
Wann wurde denn dieses Verbot erlassen?
Ich lese viel Zeitung und schaue jeden Tag Nachrichten und bin erst durch diesen Artikel darauf gestoßen.
September ist ja nicht mehr lange hin. Drollig, wie schnell so etwas erlassen werden kann, wenn genug Geld dahinter steckt. Ich nehme doch an, dass es der Lobbyarbeit der Leuchtmittelproduzenten zu verdanken ist (Hamsterkäufe, die Aussicht, nur noch die aufwendigeren und somit teureren Lampen zu verkaufen).
07.08.2009 17:04 Uhr:
von SunshineReggae:
auf jeden fall horten, werd ich mir mir ein kleines packet glühbirnen, bevor die nur im
importhandel erhältlich sind. sie haben ein schöneres licht und ich komm mir nicht vor
wie im klassenzimmer unter den leuchtstoffröhren.
07.08.2009 16:24 Uhr:
von Joman:
So ein Schwachsinn!
Energiesparlamen sind hochgradig giftig und die Entsorgung schwer.
Warum nicht gleich auf LED Technik gehen, was in einer Massenproduktion Sinn macht.
Oder haben die Hersteller von Energiesparlamen einige EU Parteispenden geopfert, um diese Entscheidung zu forcieren?
In dieser Welt muss man immer mit dem schlimmsten rechnen....leider!!!
Und einen Sinn suche ich da schon lange nicht mehr....
07.08.2009 15:53 Uhr:
von Sänger:
Wenn sich die Raumtemperatur in den USA um 1-2° erhöhte, ist das doch gut für die Energiebilanz, das heißt doch dass die Klimaanlagen nicht mehr ganz so kalt eingestellt wurden, oder?
07.08.2009 15:30 Uhr:
von Rod:
Ich verwende seit etwa 4 Jahren ausschließlich Energiesparlampen. Ich lebe noch.
Im übrigen halten die Lampen bereits seit diesen 4 Jahren und die Stromrechnung ist erfreulich günstig.
Neuerdings habe ich einen Raum meiner Wohnung auf LED-Lampen umgestellt, diese werden über einen Solarakku betrieben, der tagsüber mit einem Solarkollektor aufgeladen wird. Das funktioniert sogar im Winter.
07.08.2009 15:24 Uhr:
von Peter Pander:
Seit der Erstausstattung meines Hauses habe ich immer nur Licht gekauft, keine Lampen. Der Grund ist einfach, mir war eine behagliche Warmton beleuchtung wichtiger als alles andere. Die nun vorgegebenen Energiesparlampen werde ich nicht verwenden. Irgendwie laviere ich mich durch, bis eine neue Generation LED`s anstelle der herkömmlichen Glühbirnen mir mein Heim verschönern. Bis dahin behelfe ich mich mit Hamsterkäufen von Glühbirnen (Reflektorbirnen), bzw. Halogens.
07.08.2009 14:43 Uhr:
von Nigredo:
"Doch Fakten zählen offenbar nicht mehr in dieser Debatte. Es geht um Emotionen."
Wann ging es denn jemals in irgendeiner politischen Debatte um Fakten?
Ich kaufe übrigens schon lange keine Glühbirnen mehr und habe trotzem keine bleibenden Schäden davongetragen.
07.08.2009 14:20 Uhr:
von Erwin Knolle:
Zum einen gab es eine Untersuchung in den USA, daß nach Austausch der Glühlampen gegen Energiesparlampen die Bewohner die Raumtemperatur um 1 - 2°C erhöhten. Da möchte ich mal die Energiebilanz sehen! Von den anderen Details wie kurzzeitiger Betrieb etc. will ich gar nicht erst reden. Für mich steht fest: Osram, Philips und Konsorten suchten Möglichkeiten, ihren Gewinn zu erhöhen. Ihre Lobbyarbeit hat sich gelohnt!