Nach Ablehnung des Filmpreises

Intendanten geben Reich-Ranicki Korb

Am Freitag bekommt Reich-Ranicki 30 Minuten Sendezeit, um über Qualität im Fernsehen zu reden. Thomas Gottschalk wird moderieren. Nur leider will kein Intendant der Fernsehanstalten mitdiskutieren.

  • 14.10.2008 21:03 Uhr:

    von M. Knoth:

    Ich kann sowohl Herrn Reich-Ranicki als auch Frau Heidenreich nur beipflichten. Dass nicht einmal die Intendanten der ö-r Sender zum Gespräch über die Qualität des Fernsehens bereit sind, liegt offensichtlich an Angst vor evtln.
    Einbußen der Werbe-Einnahmen und bestätigt, wie den Privaten peu a peu erfolgreich nachgeeifert wird. Auch wenn die erschreckenden Ergebnisse der PISA-Studien eine allgemeine Volksverdummung, die nicht zuletzt auch durch immer flachere TV-Sendungen erfolgte, erkennen lassen, ist scheinbar niemand der Verantwortlichen bereit, Stellung zu beziehen, um nicht die Hand zu beißen, die ihn nährt. Beschämend, dass Menschen mit sozialer Verantwortung und Rückgrat immer seltener werden, weil sie mit Job-Verlust rechnen müssen. Danke, Frau Heidenreich. Danke, Herr Reich-Ranicki.

  • 14.10.2008 18:31 Uhr:

    von Jürgen Gojny:

    Das Fernsehen kann nur so gut sein, wie seine Zuschauer. Alles weitere ergiebt sich aus dieser Faustformel.

  • 14.10.2008 15:58 Uhr:

    von dernoergler:

    Unverschämt, diese Elke Heidenreich - ab damit ins Nachtprogramm von arte, oder ins 3sat?

    Sie ganz abzusetzen, nichtmal dazu haben die die Eier. Verknöcherte Bürokarrieristen, die Angst vor dem haben, was sie nicht verstehen: Intellektuelle.

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