Komponist über absurdes Copyright

"Kopiert wird dauernd"

Cut, copy and paste ist die Kulturtechnik des 21. Jahrhunderts. Doch die Gema lebt in einer analogen Welt. Um sein Werk aus 70.200 Samples anzumelden braucht Johannes Kreidler einen Transporter voll Papier.

  • 18.09.2008 14:39 Uhr:

    von Flo:

    Ich weiß ja nicht genau, was Herr Kreidler beabsichtigte. Gute Werbung ist es alle mal.
    Aber die armen Bäume!
    Und Onkelklaus hat ja so recht! Mit Unnötigem Werbung fürs Unnütze! hat sich mal einer die 33 sec. gegeben?

  • 15.09.2008 21:51 Uhr:

    von Christian:

    Ist doch toll, was er erreicht hat, die Diskussion muss dringend geführt werden:

    www.kreidler-net.de/productplacements.html

  • 14.09.2008 08:21 Uhr:

    von onkelklaus:

    Tja, das war wohl ein Griff ins sprichwörtliche Klo, der GEMA ist es schlicht und ergreifend egal gewesen, was der Kreidler abgeben wollte, da es nicht nötig war. Eine Anmeldung ist nur nötig, wenn man die Musikstücke erkennen kann, das sei bei 33 Sekunden und 70.200 Samples wohl kaum der Fall.
    Wer näheres erfahren will:
    www.heise.de/newsticker/Komponist-nimmt-seine-70-200-GEMA-Formulare-wieder-mit--/meldung/115905

  • 10.09.2008 22:08 Uhr:

    von tolki:

    @Jörg Schmidt: Aber man kann nicht Werke mit Fremdanteilen online anmelden.

  • 10.09.2008 10:54 Uhr:

    von Jörg Schmidt:

    Bevor Herr Kreidler für seine Anmeldung bei der GEMA den deutschen Wald abholzt, sei darauf hingewiesen, dass Mitglieder schon seit längerem ihre Werke online anmelden können. Das funktioniert prima und man benötigt keinen Transporter...

  • 10.09.2008 10:04 Uhr:

    von Alex Fahl:

    Die GEMA im Jahr 2080:

    www.de-bug.de/mag/3390.html

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