Italiens Ministerpräsident Sivio Berlusconi vergleicht das Schicksal der Obdachlosen im Erdbebengebiet mit dem von Camping-Urlaubern - und vergreift sich mal wieder im Ton. VON GEORG BALTISSEN
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BERLIN taz Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat die Lage der rund 20.000 obdachlosen Menschen in den Abruzzen mit einem Campingurlaub verglichen. Obwohl ihre Häuser zerstört seien, fehle es ihnen an nichts, was die Versorgung mit Lebensmitteln und Medizin angehe, sagte Berlusconi gegenüber dem Nachrichtensender NTV. Ihre Unterbringung in Zelten sei "natürlich absolut provisorisch, aber man muss es eben nehmen wie ein Camping-Wochenende", sagte der Ministerpräsident, der berühmt dafür ist, sich im Ton zu vergreifen. ]]>