
Sagt mal, könnt ihr mir gerad mal eben// so … zwanzigtausend Flocken geben.// Im Spielcasino von Bad Sassen// hab ich die auf dem Tisch gelassen.// VON Klaus Pawlowski
Sagt mal, könnt ihr mir gerad mal eben
so ... zwanzigtausend Flocken geben.
Im Spielcasino von Bad Sassen
hab ich die auf dem Tisch gelassen.
Ich hatte ein System entdeckt,
das war schon nahezu perfekt.
Doch wie's so läuft. Die Kugel wollte
nicht rollen, wie sie rollen sollte
nach dem System. Doch wer nicht wagt
...ihr wisst schon. Nebenbei gesagt:
Ich hab die zwanzigtausend Flocken
von Opa Kurt. Nein, nicht zum Zocken.
Natürlich nicht. Er gab sie mir,
dass ich sie sicher deponier.
Was heißt heut sicher? Außerdem:
Ich hatte dieses Mordssystem.
Da musste ich doch etwas wagen.
Veruntreut? Na, ich muss schon sagen!
Ich hab es gut gemeint. Okay?
Ob ich aus eignem Portemonnaie ...?
Klar, hätte das System bewiesen,
dass es gut läuft: So zehn, zwölf Riesen,
die hätte ich schon eingesetzt.
Ob ich dem Opa denn nicht jetzt
das Geld zurückerstatten möcht?
Ich möcht schon. Doch das geht jetzt schlecht:
Ich hab der Moni schon seit Wochen
den neuen roten Benz versprochen.
Und unser Flug nach Mexiko?
Die neuen Möbel fürs Büro?
Den Börsensturz nicht zu vergessen.
Und dann: Ich muss ja schließlich essen.
Sagt mal, ich kann doch darauf hoffen,
dass ihr mir helft? Ich sag es offen:
Ich will's mit Opa nicht versauen.
Ich will - nun ja - nicht sein Vertrauen
verlieren. Und ich will auch nicht,
dass die Familie dran zerbricht,
an dieser kleinen Nichtigkeit,
Es tut mir - ehrlich - richtig leid.
Doch bitte, könnt ihr mir, ihr Lieben
kurz zwanzigtausend rüberschieben?
... nicht mehr Hartz IV, so will es Ministerin von der Leyen. Der neue Name soll "von unten" kommen. taz.de macht schon mal ein paar Vorschläge.

Wie jetzt, mit 17 schon alles erreicht? Milliarden gemacht, Romane geschrieben und die Charts geknackt? Auf wen wir wirklich neidisch sind.

Ein Jahr Obama: Nicht nur die Weltpolitik ist seine Bühne. Jetzt gibt es tatsächlich ein Obama-Musical.

Wär doch schade, wir hätten sie nicht notiert...

Da muss der Bundesumweltminister aber aufpassen. Im Streit um den Ausstieg aus der Kernenergie habe Norbert Röttgen "im Kern die Position vorgetragen, die im Koalitionsvertrag stehe", heißt es in einer apn-Meldung mit dem Titel "Röttgen unter Beschuss". Erst ist er "im Kern", dann gerät er "unter Beschuss". Das kennen wir doch aus der Atomphysik: Indem man ihn beschießt, will man die Kritische Masse Röttgen kernspalten.
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