was fehlt ...
Dass FDP-Chef Guido Westerwelle Außenminister wird, scheint nach dem Wahlsonntag unvermeidbar. Was seine Gesprächspartner im Ausland erwartet, zeichnete sich bereits am Tag nach der Abstimmung ab: Der Mann vermeidet es Englisch zu sprechen, weil er es nur miserabel kann. So kam es, dass er auf einer Pressekonferenz am Montag einen britischen Journalisten zurückwies, der den Wahlsieger um eine englische Antwort bat. Ein Video von diesem Schlagabtausch steht auf der Plattform Youtube.
Der Fragesteller ließ aber nicht locker. Er bat, zumindest seine Frage auf Englisch stellen zu dürfen. Westerwelle blickte betreten nach unten. "So wie es in Großbritannien üblich ist, dass man Englisch spricht, so ist es in Deutschland üblich, dass man Deutsch spricht", belehrt er ihn. Als er merkt, dass dies auch reichlich brüsk war, bietet er dem Fragesteller ein Gespräch außerhalb einer Pressekonferenz bei einem Tee auf Englisch an. Dann fügt er aber nochmal scharf hinzu: "Es ist Deutschland hier."
Zuvor hatte bereits ein Video von 2006 im Internet für Hohn und Spott gesorgt, in dem Westerwelle Englisch spricht - oder es zumindest versucht.