Wenn die Kids zu gut sind

Bitte nicht für Schüler engagieren

Eine bayerische Lehrerin fördert ihre Kinder so gut, dass sie exzellente Noten haben. Grund genug für Schulämter und -leiter, zu fragen, was da falsch läuft. VON CHRISTIAN BLEHER

Foto: dpa ]]>

Warum ihre Kinder so gut gelernt hatten - und wie kontraproduktiv die gängige Benotungspraxis sei, die schon bei der Vermittlung einfacher Grundlagenstoffe notwendigerweise Verlierer produziere. Es sei widersinnig, schrieb sie, wenn es "Sitzplätze gibt, die eine bestimmte Zahl tragen". Nämlich maximal drei Stühle mit der Ziffer 1, höchstens sechs Stühle mit der Ziffer 2, jeweils bis zu neun mit den Ziffern 3 und 4 und auch bis zu fünf Stühle mit den Ziffern 5 und 6. ]]>

www.Grundschulverband.de). Darin weisen die Wissenschaftler nach, warum die scheinbar präzisen Schulnoten keineswegs objektiv seien. Sie zitieren dazu unter anderem das Experiment des österreichischen Pädagogen Rudolf Weiss, der 153 Lehrer eine Mathematikaufgabe beurteilen ließ. 41 Prozent von ihnen gaben eine Zwei, 42 Prozent eine Drei, die Eins wurde von sieben Prozent vergeben, die Vier von neun Prozent und ein Prozent der Probanden sahen in der Arbeit sogar eine Fünf. ]]>

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