12.09.2018

taz Dossier: 10 Jahre nach der Lehman-Pleite: Die Krise und wir

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Vor genau 10 Jahren startete eine Ära des weltweiten Niedergangs: Mit der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers erreichte die globale Finanzkrise ihren ersten Höhepunkt. Staaten und Aktionäre verloren Milliarden, Millionen ihr Haus, unzählige Banker ihre Arbeit. Das Beben an der Wall Street hat bis heute Auswirkungen - auch auf uns in Europa.

Nicht umsonst versicherten Angela Merkel und ihr damaliger Finanzminister Peer Steinbrück schon kurze Zeit nach der Lehman-Insolvenz, die Kleinsparer in Deutschland hätten nichts zu fürchten. Aber die Krise von damals hat uns immer noch fest im Griff: Sie befeuerte die Umverteilung von unten nach oben. Die Mieten sind gestiegen, die Altersvorsorge ist wackelig, das Sparbuch wirft nichts mehr ab, große Teile Europas leiden immer noch unter enormen sozialen Verwerfungen.

Die taz spürt den Nachwehen der Krise mit einem Dossier nach: Was hat Lehman mit uns zu tun? Warum leiden vor allem Frauen und Minderheiten unter der Krise? Und was ist eigentlich aus den Aktivisten von Occupy geworden?

Das taz Dossier 10 Jahre nach der Lehman-Pleite erscheint am Freitag, den 14. September 2018. Wir freuen uns über Berichterstattung.

Fragen zu den Sonderseiten beantwortet Kai Schöneberg, schoeneberg@taz.de.

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