15.09.17

taz Panter Preis 2017 geht an Flüchtlingspaten Syrien e.V. und aktion ./. arbeitsunrecht e. V.

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taz Panter Preis 2017 geht an Flüchtlingspaten Syrien e.V. und aktion ./. arbeitsunrecht e. V.

(Berlin) Zum dreizehnten Mal vergab die taz am Wochenende in Berlin den Panter Preis und ehrte insgesamt sechs Nominierte für ihr vorbildliches Engagement. Auf der großen Benefiz-Veranstaltung am Samstag im Kino International Berlin wurden die AktivistInnen von Flüchtlingspaten Syrien e.V. und aktion ./. arbeitsunrecht e. V. mit den beiden mit jeweils 5.000 Euro dotierten Preisen ausgezeichnet. Der eine Preis wird von den LeserInnen der taz verliehen, der andere von einer prominent besetzten Jury unter Vorsitz von taz-Chefredakteurin Katrin Gottschalk.

Die Leserinnen und Leser der taz kürten mit ihren Stimmen die Flüchtlingspaten Syrien e.V., die sich in Berlin für den Familiennachzug sogenannter subsidiärer Geflüchteter aus dem Bürgerkriegsland stark machen. Die Flüchtlingspaten tragen gemeinsam den Lebensunterhalt von syrischen Familienangehörigen, helfen bei einer sicheren Flucht aus dem Bürgerkrieg und integrieren die Flüchtlinge in den hiesigen Arbeits-und Wohnungsmarkt. „Das Wiedersehen der Familien nach Jahren der Trennung und der Angst, das die Flüchtlingspaten möglich machen, rettet Menschenleben und ist darüber hinaus ein großer Schritt hin zur Integration“, sagt Laudator Florian Westphal, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen. „Die Flüchtlingspaten geben diesen Menschen die Chance auf eine Zukunft, die ihnen das offizielle Deutschland leider eher verbaut."

Den Preis der Prominentenjury erhielt die aktion./.arbeitsunrecht e.V. aus Köln, die gegen Hyperausbeutung von ArbeitnehmerInnen kämpft. Das Engagement des Vereins hat verschiedene Aspekte: von Kampagnen für die ArbeiterInnen über öffentlichkeitswirksame Aktionen wie Kundgebungen und Protestaktionen bis hin zur Begleitung von Betroffenen auf dem Rechtsweg. „aktion ./.arbeitsunrecht erzeugt mit ihrer Arbeit Sensibilität in der Gesellschaft für die Frage: Wer macht eigentlich unseren Dreck weg“, sagt Laudatorin Silke Burmester und fragt: „Kann es sein, dass Menschen, die Dreck wegmachen, wie Dreck behandelt werden?“

Weitere Informationen zum taz Panter Preis und Porträts aller Nominierten finden Sie unter www.taz.de/panter.

Der taz Panter Preis ist ein Projekt der taz Panter Stiftung.

Fotoanfragen und Rückfragen beantwortet:

Anja Mierel, taz Abt. Werbung und Öffentlichkeitsarbeit, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin, Tel. (030) 259 02 137, am@taz.de.

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