17. - 23. Sept. 2018

Schweiz (Alpenwanderung)

Reiseleitung: Jürg Meyer in Kooperation mit Gerhard Fitzthum

Wandern in den Schweizer Alpen Bild: Gerhard Fitzthum

Wandern im Berner Oberland und Wallis

In fünfeinhalb Wandertagen bewegen wir uns durch eine der letzten Urlandschaften der Alpen – das Unesco-Weltnaturerbe Jungfrau-Aletsch, geführt vom Wanderleiter, Journalisten und Philosophen Gerhard Fitzthum und dem Geologen, Umweltfachmann und Bergführer Dr. Jürg Meyer. Auf den spektakulärsten Wanderwegen der Schweiz tasten wir uns ins Reich des ewigen Eises vor – so lange es dieses noch gibt.

PROGRAMM

PREISE UND LEISTUNGEN

LITERATUR ZUM EINLESEN

 

PREIS: 1.180 € (DZ/HP/ohne Anreise)

VERANSTALTER:

tra cultura e natura, Lollar, Tel. 06406-74363, info@tcen.de

 

Die Reise kann nur beim Veranstalter gebucht werden.

Die anthropogene Klimaerwärmung macht sich in den Alpen, wie in allen großen Gebirgen, mit Nachdruck und unheimlicher Rasanz bemerkbar. Neben den Schönheiten der alpinen Natur erleben wir hautnah auch die Auswirkungen des Klimawandels – den Rückzug der Gletscher, das Auftauen des Permafrostes und diskutieren die Folgen für Landschaft und Tourismus.

Jürg Meyer, Geologe, Bergführer und langjähriger Umwelt-beauftragter des Schweizer Alpenclubs

Gerhard Fitzthum, Philosoph, Reise- journalist (u.a. für die taz) und Wanderführer. Reisen heißt für ihn: zu Fuß gehen.

Wir genießen eine Welt, in der der Mensch noch kaum Spuren hinterlassen hat, erfahren aber auch etwas über die ökologischen und ökonomischen Funktions-zusammenhänge im sensiblen „Wasserschloss der Alpen“, indem wir uns die Landschaft zu Fuß erschließen, mit Begegnungen und Begleitungen durch weitere Experten und Einheimische.

Neben einem konkreten Eindruck von den Kindertagen der Berghotellerie bekommen Sie auch einen Einblick in die Verkehrsgeschichte der Alpen, wozu die Erschließung mit touristischen Eisenbahnen gehört.

Villa Cassel, hier übernachten wir am letzten Abend Bild: Gerhard Fitzthum

Von einer solchen machen wir Gebrauch, wenn wir mit der legendären Jungfraubahn von Wengen nach Grindelwald fahren. Auf dem Weg ins Wallis nutzen wir dann den ganz neuen Basistunnel durch den Lötschberg, und sind schließlich noch ein Stück auf der Meterspur des Glacier Expresses unterwegs.

Die Wege sind mittelschwere bis anspruchsvolle Bergpfade, die man auch ohne alpinistische Kenntnisse und Fertigkeiten bewältigen kann, Bergwandererfahrung und Trittsicherheit müssen allerdings genauso vorausgesetzt werden wie gute Kondition für mehrstündige Auf- und Abstiege. Übernachtet wird in einfachen Berghütten und Berghotels, meist jedoch in architektonischen Perlen aus der Belle Époque.