18.07.2017

10.000 Unterstützer*innen für taz.zahl ich

Aktuelle Pressemitteilungen der taz

Mitte Juli hat taz.zahl ich, das freiwillige Bezahlsystem von taz.de, die 10.000er-Grenze geknackt: 10.000 freiwillige Zahler*innen unterstützen die taz im Netz und zahlen einen freiwilligen Betrag zur Finanzierung des taz-Online-Angebots. taz.zahl ich folgt dem taz-Solidaritätsprinzip: Sämtliche Original-Beiträge der Korrespondent*innen und Autor*innen können frei und kostenlos zugänglich bleiben. Für alle, wenn einige freiwillig dafür bezahlen.

2011 gestartet, wurde aus einem kleinen Spendenaufruf in den letzten Jahren ein massiver Rückhalt für die tägliche Arbeit der taz, ein stabiles Fundament in Zeiten digitaler Verunsicherung.

„Als taz.zahl ich 2011 startete, waren wir unsicher, ob unsere Idee von freiwilliger Unterstützung für Journalismus im Netz überhaupt eine Chance haben würde“, erinnert sich taz-Geschäftsführer Andreas Bull. „Inzwischen wissen wir: Auf die taz-Lesenden ist Verlass, die Chancen stehen gut, dass aus diesen 10.000 early adopters in nicht allzu ferner Zukunft eine noch viel größere und starke Gemeinschaft erwachsen kann.“

Und Aline Lüllmann, die das taz.zahl ich-Projekt leitet, unterstreicht: „Wir haben Vertrauen, dass die Leser*innen die Relevanz unabhängiger Presse begreifen, dass sie Haltung und politisches Bewusstsein beweisen und sich für eine starke vierte Gewalt im Internet einsetzen. Über 10.000 Unterstützer*innen haben gezeigt, dass wir damit richtig liegen und dass Journalismus Vertrauenssache ist.“

Unabhängige Pressemedien haben gerade im Rahmen der Diskussionen um die Manipulationsmöglichkeiten des Internets in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. So ist die konzernunabhängige taz als Gegengewicht zu Rechtspopulismus, Fake News und Hate Speech im Netz ein journalistisches Projekt, das immer mehr Menschen eine freiwillige Unterstützung wert ist.

„Der Journalismus auf taz.de ist frei, aber er kostet Geld“, sagt taz-Chefredakteur Georg Löwisch. „Wir wollen mehr Menschen davon überzeugen, den Qualitätsjournalismus zu bezahlen. Nicht weil sie es müssen, sondern weil sie es können und wollen.“

Weitere Infos zu taz.zahl ich finden Sie hier.

Fragen zu taz.zahl ich beantwortet Aline Lüllmann, al@taz.de.

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