19. - 28. Juni 2017

Isfahan und Teheran im Ramadan

Reiseleitung: Thomas Hartmann in Kooperation mit Arman Hosseinpour

Eine warme Sommernacht im Hof einer Pilgerstätte (Imamzadeh). Das Foto ist in Schiras aufgenommen, aber es gibt die Stimmung wieder, die auch in Teheran oder Isfahan im Ramadan nach dem Fastenbrechen im Hof einer Pilgerstätte herrscht. Bild: Anne Quirin

Nächte des Ramadan in Isfahan und Teheran

Sie erleben Isfahan, die schönste Stadt Irans, sowie die Metropole Teheran im Rhythmus des Ramadan; nach dem Fastenbrechen, wenn die warmen Sommernächte beginnen, erwacht das öffentliche Leben. Damit Sie die Besonderheiten dieser Periode mit dem normalen Alltag vergleichen können, endet die Reise in Teheran erst drei Tage nach Ende des Ramadans.

PROGRAMM

PREISE UND LEISTUNGEN

LITERATUR ZUM EINLESEN

 

PREIS:

2.390 € (DZ/VP/Flug)

Buchungsschluss: 20. Mai (wegen Visum)

VERANSTALTER:

Orient Express, Göttingen, 

Tel: 0551 - 486652, hartmut.niemann@orientexpress-online.com

Die Reise kann nur beim Veranstalter gebucht werden.

Das Ramadan-Programm geht täglich bis spät in die Nacht, aber am Vormittag können Sie im klimatisierten Hotel ausschlafen. Tagsüber wird es recht warm - aber die Hitze (bis zu 35 Grad Celsius) ist in beiden Städten erheblich verträglicher als ähnliche Temperaturen in Deutschland: wegen geringer Luftfeuchtigkeit sowie ihrer Höhenlage (1.200 bis 1.600 mtr).

Thomas Hartmann, Projekt-Leiter "taz- Reisen in die Zivil- gesellschaft", ehem. taz-Nahostredakteur

Arman Hosseinpour, deutschsprachiger iranischer Reiseleiter; studierte Biochemie

Die warmen Sommernächte nach dem Fastenbrechen (gegen 20:30 Uhr) sind gerade im Ramadan voller Leben: öffentliche Kulturveranstaltungen, belebte Cafés und Restaurants, nachbarschaftliche Iftar-Essen, Familien picknicken in den Parks – lassen Sie sich überraschen. Und als Christen und Reisende können Sie auch tagsüber essen und trinken, nur nicht in aller Öffentlichkeit, sondern im Frühstücksraum des Hotels oder anderen geschlossenen Räumen.

Zu Beginn der Reise erwartet Sie Isfahan mit herrlichen Gartenanlagen, Moscheen, Medressen (islamischen Hochschulen) und anderen Gebäuden aus der Safawiden-Zeit, einer Glanzzeit iranischer Kultur; auch die christlichen Kirchen im Armenier-Viertel sind davon geprägt. In Teheran besuchen Sie an mehreren Abenden kulturelle Veranstaltungen, u.a. eine Theateraufführung, aber auch Ramadan-Angebote in populären Parks.

Isfahan: der zentrale Platz "Meydan-e Emam", angelegt unter den Sawafiden im 17. Jahrhundert Bild: Thomas Hartmann

Tagsüber gibt es bei den Fahrten im klimatisierten Kleinbus durch die riesige Millionenstadt Teheran auch Gelegenheit, verschiedene Sehenswürdigkeiten wie den Basar im Zentrum, den Saadabad-Palast im Norden oder das Khomeini-Mausoleum im Süden zu besichtigen und mehrere interessante Museen (u.a. Kunst-Museum, Teppich-Museum, Nationalmuseum, Juwelen-Museum) zu besuchen.

Bitte beachten Sie: Frauen müssen im Iran in der Öffentlichkeit (d.h. außerhalb ihrer Wohnung) eine Kopfbedeckung tragen, das gilt auch für Ausländerinnen.