26. August - 9. September 2017

Iran Nord-West (Täbris)

Reiseleiter Hartmut Niemann

Berglandschaft an den Hängen des Sabalan-Gebirges Bild: Jens Heuermann

 Teheran - Qazwin - Ardebil - Täbris - Orumiyeh- Teheran

Diese Reise in die nordwestliche Gebirgsregion des Iran ist gleichzeitig eine Zeitreise: Die Spanne reicht vom modernen Zentrum Teheran bis zu traditionellen Lebensformen am Kaspischen Meer und bei den Nomaden im Sabalan-Gebirge. Auf dem Weg liegen alte Kultstätten, historische Zentren des Landes wie Täbris, Qazwin und Ardebil sowie der Orumiyeh-See mit seinen modernen Umweltproblemen.

PROGRAMM

PREISE UND LEISTUNGEN

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PREIS: 3.150 Euro (DZ/VP/Flug)

Buchungsschluss: 24. Juli (wegen Visum)

VERANSTALTER:

Orient Express, Göttingen,

Tel: 0551 - 486652

hartmut.niemann@orientexpress-online.com

Die Reise kann nur beim Veranstalter gebucht werden. 

Eine Reise jenseits der klassischen Route nach Schiras und Isfahan (dorthin führen die taz-Reisen "Iran klassisch" und "Iran literarisch") zu den geheimeren, doch keineswegs weniger grandiosen Zielen des Landes. Allein fünf Unesco-Welterbestätten liegen an unserer Route und die Schönheit dieser Landschaft im Nordwesten des Iran ist den Europäern fast unbekannt.

Hartmut Niemann, Geschäftsführer Orientexpress, Autor des Iran-Reiseführers im Verlag Reise-Know-How.

Die Reise führt ans Kaspische Meer und in einer großartigen Gebirgslandschaft zu verschiedenen Völkern und Religions- gemeinschaften dieses Vielvölkerstaats: zu den Shahsavan-Nomaden, zu Kurden und turksprachigen Aseris, zu altorienta- lischen christlichen Gemeinden und zu frühen Heiligtümern der Zoroastrier. Doch neben Begegnungen mit Natur und Kultur gilt unser Interesse den Menschen.

Während der Reise treffen wir auf sehr unterschiedliche Lebenswelten: Breit ist die Kluft zwischen Täbris, einer modernen lebendigen Großstadt, von der 1906 die Bewegung für eine demokratische Verfassung ausging, und der Provinz. Zwischen der Weltläufigkeit einer gebildeten Oberschicht und dem Konservativismus und Traditionalismus in den Dörfern und kleineren Städten.

Ein traditionelles Filzzelt der Shahsavan-Nomaden Bild: Meike Fiebach

Dabei haben sich auch die neuen Führer Irans durchaus "Fortschritt" auf die Fahnen geschrieben: Der Analphabetismus ist heute auf minimale Reste zurückgedrängt, Hochschulen entstehen auch in kleineren Städten. Die Aneignung von Wissen und die Beherrschung der Technik soll Unabhängigkeit vom Westen ermöglichen. Und dieses Ziel stößt in der Bevölkerung, unabhängig vom Bildungsgrad und der Schichtzugehörigkeit, weitgehend auf Konsens.

Bitte beachten Sie: Frauen müssen im Iran in der Öffentlichkeit (d.h. außerhalb ihrer Wohnung) eine Kopfbedeckung tragen, das gilt auch für Ausländerinnen.

Am Tajrish-Platz im Norden Teherans Bild: Meike Fiebach