26.10.2015

Edition Le Monde diplomatique Nº 18 Postkolonialismus

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‚Auf den Ruinen der Imperien. Geschichte und Gegenwart des Kolonialismus‘, 112 Seiten, 8,50 Euro. Der Kolonialismus ist nicht vorbei. Das 18. Heft der Reihe „Edition Le Monde diplomatique“ widmet sich deshalb dem Thema Kolonialismus und seinen historischen und aktuellen Rahmenbedingungen.

Der neuzeitliche Kolonialismus begann im 15. Jahrhundert mit den Weltreisen von Kolumbus, Magellan, del Cano und anderen, erreichte im transatlantischen Sklavenhandel des 18. Jahrhunderts seinen Höhepunkt und setzt sich bis ins 21. Jahrhundert fort, wie die indonesische Kolonie West-Papua, die Ausbeutung kanadischer Reservate oder die japanisch-amerikanische Besetzung von Okinawa zeigen. Diese Geschichte rassistischer Gewalt ist zugleich eine Geschichte von Widerstand und Gegengewalt: von der Haitianischen Revolution 1804 über den Aufstand der Herero und Nama 1904, der irischen Rebellion 1916 bis zu Gandhis friedlichem Protestmarsch 1930. Ging es den Kolonisatoren von gestern um Silber, Sklaven und Gewürze, sichern sich die Global Player von heute seltene Erze, Patente und Märkte.

Im Ersten und Zweiten Weltkrieg rekrutierten die Kolonialmächte Millionen von Soldaten in Afrika und Asien. Heute tragen afrikanische Saisonarbeiter in Italien dazu bei, dass die Landwirtschaft in ihrer Heimat ruiniert wird.

Tahar Ben Jelloun, Pankaj Mishra, Chandran Nair, Philipp Ther, Charlotte Wiedemann und andere berichten über die globale Geschichte und vielschichtige Gegenwart des Kolonialismus.

Ab 3. November ist die Edition Le Monde diplomatique, Auf den Ruinen der Imperien ibundesweit im Buchhandel und im tazshop erhältlich, Tel. 030-25902-138 oder tazshop@taz.de. Die Edition umfasst 114 Seiten und kostet € 8,50.

Möchten Sie ein Rezensionsexemplar zugeschickt bekommen? Dann wenden Sie sich bitte an Le Monde diplomatique, Djaynab Tékété, lou@monde-diplomatique.de, Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin, Tel. 030-25 90 21 27.

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