27. August - 4. September 2017

Kiew / Odessa

Reiseleitung: Bernhard Clasen

Panoramablick auf Kiew Bild: Archiv

Hauptstadt der Ukraine und Hafenstadt am Schwarzen Meer

Lange war die Ukraine nur einem kleinen Kreis von Osteuropa-Fachleuten vertraut. Mit der Revolte auf dem Maidan, dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew, Anfang 2014, der Flucht von Präsident Viktor Janukowitsch und dem blutigen Konflikt im Osten des Landes hat sich dies schlagartig geändert.

PROGRAMM

PREISE UND LEISTUNGEN

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PREIS: ab 1.380 € (DZ/HP/Flug)

 

VERANSTALTER: Ventus Reisen, Berlin Tel. 030-39 74 92 94, office@ventus.com

 

Die Reise kann nur beim Veranstalter gebucht werden.

Bei unserer Reise nach Kiew und Odessa werden sich die Ereignisse von 2014 wie ein roter Faden durch das Programm ziehen. Alle unsere Gesprächspartner der ukrainischen Zivilgesellschaft bezie- hen sich aus unterschiedlichen, ja teilweise konträren Blickwinkeln auf die Geschehnisse von 2014. Journalisten, Maidan-Aktivisten, Therapeuten, Mediatoren, Umweltschützer, Politologen und Politiker werden die ukrainische Gesellschaft von 2017 beleuchten.

Bernhard Clasen ist  u.a. Übersetzer und Dolmetscher für Russisch und schreibt seit 25 Jahren als freier Autor für die taz über Russland. Seit 2014 lebt er als taz-Korrespondent in Kiew.

 

Aber auch das Sightseeing kommt nicht zu kurz. In Kiew werden wir Ihnen das spirituelle Zentrum der orthodoxen Kirche in der Ukraine, das Höhlenkloster, zeigen. In gerade einmal körpergroßen schmalen Gängen führen wir Sie, an zahlreichen mit Kerzen beleuchteten Mumien längst verstorbener Heiliger und kirchlicher Würdenträger vorbei, durch das Kloster, das schon vom Weitem durch seine zahllosen goldenen Kuppeln ins Auge fällt.

Wir werden auch eine Exkursion zu der luxuriösen Residenz des früheren ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch unternehmen. In einer eigens für unsere Reisegruppe angemieteten Straßenbahn fahren wir durch das Stadtzentrum und einen großen Wald in kleine Vororte der ukrainischen Hauptstadt. Die Abende werden wir in gemütlichen ukrainischen, krimtatarischen und georgischen Lokalen ausklingen lassen.

Am vierten Tag geht es dann mit dem Nachtzug nach Odessa, die Hafenstadt am Schwarzen Meer.

Gemüse-Verkäuferin auf dem berühmenten Privoz-Markt in Odessa Bild: Archiv

Dort angekommen werden wir noch am Vormittag über den berühmten riesigen Markt Privoz direkt hinter dem Hauptbahnhof schlendern. Anschließend begeben wir uns dann zum Gewerkschaftshaus. Auch dieses ist in Sichtweite des Hauptbahnhofes. Hier hatten am 2. Mai 2014 Dutzende bei politischen Auseinandersetzungen und einem Brand dieses Hauses ihr Leben verloren. Und dann werden wir die Künstlerin Olga Jarowaja in ihrem Atelier aufsuchen.

Auch in Odessa werden wir die Unterwelt kennenlernen. Neben dem Besuch des Schmugglermuseums und einem Rundgang durch das „kriminelle Odessa“ werden wir in einer mehrstündigen Führung durch die Katakomben der Hafenstadt gehen. Diese waren in den letzten zweihundert Jahren Versteck von Verbrechern, gewissenlosen Mädchenhändlern, religiös Verfolgten, Schmugglern und Partisanen.

Daneben bleibt, wenn es das Wetter zulässt, auch noch ein Nachmittag Zeit für einen Strandaufenthalt. Von Odessa wird die Gruppe am Ende der Reise direkt nach Deutschland zurückfliegen.