27.05.2015

taz Genossenschaft begrüßt das 15.000ste Mitglied

Es ist das erste und auch das erfolgreichste Crowdfunding-Projekt, das der deutsche Journalismus hervorgebracht hat: Seit 1992 ist die Berliner Tageszeitung taz eine Genossenschaft. Sie sicherte damit nach langen Jahren wiederkehrender existentieller Krisen erfolgreich ihr wirtschaftliches Fundament. Heute begrüßt die taz ihr 15.000stes Genossenschaftsmitglied.

Die taz ist durch die Genossenschaft in der Hand ihrer LeserInnen. Mit einem Gesamtkapital von 14,7 Millionen Euro sichern die Genossinnen und Genossen die publizistische und ökonomische Unabhängigkeit der Zeitung und ebnen den Weg in die digitale Zukunft.

Die taz Genossenschaft ist damit zugleich Fundament und Motor der taz. Erst im letzten Jahr wurde aus Mitteln der Genossenschaft ein Neubau-Projekt im Zentrum von Berlin angeschoben, das neue Verlagsgebäude soll bereits 2017 bezogen werden. Vor neun Jahren gründete die Genossenschaft die gemeinnützige taz Panter Stiftung, die sich mit einer Akademie der journalistischen Nachwuchsförderung verschrieben hat und jährlich den Panter Preis an Heldinnen und Helden des Alltags vergibt.

Der Erfolg hat Methode: Die Ziele der taz wachsen mit denen, die sie teilen. „Wir freuen uns über jedes Neu-Mitglied und über die vielen Genossinnen und Genossen, die ihre Einlage aufstocken“, so Projektleiterin Konny Gellenbeck. Dass in der taz-Genossenschaft jedes Mitglied bei allen Entscheidungen nur eine Stimme hat, unabhängig von der Höhe der Einlage, sei Bestandteil des Erfolges. „Denn wir vertrauen in allem“, so Gellenbeck, „auf die solidarische Methode.“

Weitere Fragen an Konny Gellenbeck, geno@taz.de, Tel.: 030- 25 90 21 16

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