Ohne die KollegInnen von Beig geht gar nichts. Eine Hommage an die Menschen, die mich in den Feierabend schicken. von Annika Stenzel

Zwischen Annika Stenzel und Sven-Michael Veit liegt eine ganze journalistische Generation. Kein Wunder, dass die beiden KollegInnen der taz nord über die Zukunft der Zeitung unterschiedlicher Ansicht sind.

Ein ehemaliger Praktikant erinnert sich an die taz bremen zurück: Generäle, Unruhestifter, Ermunterer. Und an eine Schreibschule, die ihn Angstfreiheit gelehrt hat. von Tim Ackermann

Jahre lang hat Robert Matthies die Texte der taz Korrektur gelesen. Ein Gespräch über den Kampf gegen Langeweile, Undank und andere Verbrechen.

In den 80ern war Werbung verpönt, später stiegen die Leser wegen Atom-Anzeigen auf die Barrikaden. Ein Gespräch mit dem Leiter der Hamburger taz-Anzeigenabteilung über die Tücken des Geschäfts.

taz-Anwalt Johannes "Johnny" Eisenberg über Siege, Niederlagen, Einschüchterungsversuche und die Mainstream-Orientierung der taz-Redakteure von heute.

2003 schrumpfte der taz hamburg-Teil und Olaf Petersen kündigte sein Abo. Aber dann kam er zurück: Zu viel Springer in der Stadt, findet der Taxifahrer. Ein Besuch. von Emilia Smechowski

Zwei Redakteure über politisches Profil und redaktionelle Unabhängigkeit, die sie nicht missen möchten. von Kaija Kutter / Jan Zier

Die taz bremen hat die Sparsamkeit so sehr verinnerlicht, dass sie sich die eigenen Gehälter kürzte. In der Hoffnung, auf diese Weise zu überleben. von Kai Schöneberg

aber es lieber hätte sein lassen sollen. Es gibt im Laufe eines AutorInnenlebens Texte, die man nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert und aufschreibt. Und es trotz aller Mühe hinterher bereut. Zwei Erfahrungen.

Zu viel Arbeit, die Recherche zu kompliziert, zu spät erfahren - es gibt die verschiedensten Gründe, Texte nicht aufzuschreiben. Und genauso gemischt sind die Gefühle, mit denen man darauf zurückblickt. Vier Erfahrungen.

Im Hamburg-Bremer-Jubeljahr ist es an der Zeit, die leidvolle Geschichte vom allmählichen Verfertigen publizistischen Sinns beim täglichen Produzieren von nord-Seiten zu erzählen. von Benno Schirrmeister

Seit 20 Jahren hat Andreas Speit den "rechten Rand" im Blick. Ein Gespräch über Euthanasie, quietschende Reifen und Smalltalk mit Nazis.

Eine Geschichte der Bekennerschreiben im Licht der taz. Oder: Die Bekennungen haben sich weiterentwickelt. Das Interesse des Staatsschutzes ist geblieben. von M. Schneider, K. Von Appen, P. Müller

Die Klage ist die Daseinsform der taz. Als Nörglerin verkannt verbinden sich in ihr Hass und Liebe, und mit etwas Glück wird etwas Vollkommenes daraus. Eine Betrachtung. von Maximilian Probst

Die Gründungs-taz in Hamburg kannte keine Chefs. Es war eine selbstbestimmte und sich selbstverwirklichende Redaktion. Doch irgendwann ging es dann nicht mehr ohne. Ein Rückblick. von Andreas Juhnke

Die taz zeichnet ihr eigenwilliger Blick aus - ein besonders kritischer, wie wir für uns in Anspruch nehmen. Im Lokalen, wo Journalismus oft nur lokal-patriotische Selbstvergewisserung ist, steht man damit schnell als Miesepeter da. Wir selbst dagegen sehen Kritik als unsere Stärke, als Unterscheidungsmerkmal im Wohlfühl-Zeitungsmarkt.
Weil man aber auch einstecken können muss, haben wir ein Jubiläumsheft produziert, das kein Jubelheft geworden ist: Im Gegenteil, anlässlich von 25 Jahren taz bremen und 30 Jahren taz hamburg haben wir das scharfe Messer der Kritik an uns selbst gesetzt. Herausgekommen ist ein Paradoxon: eine selbstkritische Nabelschau, gewürzt mit nur einer kleinen Prise Lob.
Das Heft ist Teil der taz am 1. Oktober 2011 in der Nord-Ausgabe. Die Texte stellen wir nach und nach online - hier finden Sie alle im Überblick.
Von Stierhörnern in Stierkämpfern, Zombies und menschlichen Engeln. Unsere Bilder der Woche.

Das Handy hat Geburtstag: Eine kurze Geschichte der ebenso erfolgreichen wie nervtötenden Erfindung.

Was der nordkoreanische Führerkult mit Raketen und Rammlern aus Brandenburg zu tun hat.

Schnee verpiss dich, keiner vermisst dich. Der Frühling muss kommen. Jetzt, sofort. Hau rein, Lenz!


Das neue Umweltmagazin der taz
ZEO2 ist ein politisches Umweltmagazin. Mit fundiertem Journalismus klären wir auf und befeuern die Debatte durch eine klare Haltung. ZEO2 gibt es im Abo, am Kiosk und eKiosk.