Ein Gericht und der Mufti Ägyptens haben ein Todesurteil gegen 14 verurteilte Islamisten bestätigt. Sie sollen 2011 Angriffe auf der Halbinsel Sinai verübt haben.

Zum Tode verurteilt: Die Männer bei der Verkündung des Strafmaßes. Bild: reuters
KAIRO afp/dpa/ap | Ein Gericht in Ägypten hat am Montag ein Todesurteil gegen 14 radikalislamische Rebellen bestätigt. Die Männer waren Mitte August von einem Gericht der Stadt Ismailija zum Tod durch Erhängen verurteilt worden, weil sie 2011 auf der Halbinsel Sinai sieben Menschen getötet haben sollen.
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Anschließend musste noch der Mufti des Landes das Strafmaß überprüfen und billigen. Sechs der Männer werden dem Urteil zufolge nun gehenkt, acht weitere waren in Abwesenheit verurteilt worden. Die 14 verurteilten Islamisten sollen der Organisation „Tawhid wal Dschihad“ (Monotheismus und Heiliger Krieg) angehören.
Bei zwei Angriffen auf einen Polizeiposten und eine Bank im Ort Al-Arisch wurden im Sommer 2011 sechs Sicherheitskräfte und ein Zivilist getötet. Im Zusammenhang mit den Taten müssen sechs weitere Männer lebenslänglich ins Gefängnis. Vier Angeklagte sprach der Richter frei.
Die Sicherheit auf dem Sinai hat sich in Folge des Aufstands gegen den langjährigen ägyptischen Machthaber Husni Mubarak im Februar 2011 deutlich verschlechtert. Anfang August dieses Jahres griffen Islamisten einen Wachposten an der Grenze zu Israel an und töteten 16 Sicherheitskräfte. Die Armee hat seitdem ihre Präsenz in der Region deutlich verstärkt.
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