Wenn es nennenswerte "Keimschutzauflagen" gäbe, hätte die Tierindustrie längst nachrüsten müssen und insbesondere das Verbringen von puren Fäkalkeimen in Form von Gülle auf die Maisäcker hätte längst verboten sein müssen. Fakt jedoch ist, dass alle Immissionsbegrenzungsplacebos von der Tierindustrie und ihren Lobbyisten (z.B. auch Lindemann)selbst lanciert werden, weil man weiss, dass nur selbstgestrickte Gesetze nachhaltig nutzlos gestaltet werden können. In der Formalisten Republik Deutschland zählt nur, was auf dem Papier steht - die Realität interessiert keinen Minister.
Der massenhafte Tiergefangenschaftsmissbrauch mit seinen Höllenqualen für die Hühner geht unvermindert weiter - dank des grossen Engagements der nieders. Landesregierung und ihrer Papierschaufler.
24.03.2012 13:53 Uhr
von E. Petras:
Die Arbeitsplätze in der Intensivtierhaltung sind auch für Menschen unwürdig. Ein ehemaliger Ausstaller erzählte mir: "Es stinkt! Man will da raus! und schon schmeißt man die Tiere in die Kisten, nur um schnell fertig zu werden!" Aggressiv wird man wohl auch dabei durch Gestank und Ekel!
Schon zuvor hatten wir ähnliche Berichte erhalten.
Ein würdiger Umgang mit Menschen ist das keinesfalls - aber leider wohl die Regel in der Intensivtierhaltung, wie auch die ARD-Sendung aufzeigte - besonders auch im Bezug auf die Bandgeschwindigkeit im Schlachthof von Wiesenhof, der eine vernünftige Kontrolle nicht erlaubte!
So werden gleichzeitig auch die Verbraucher-Menschen missachtet, die mit dem Geflügel oft zoonotische, resistente Campylobakter oder andere Erreger auf die Arbeitsplatte packen.
Auch die Würde der Amtsveterinäre wird missachtet, denn diese haben nicht die Möglichkeit einer effektiven Kontrolle bei so vielen Tieren. Eine Amtstierärztin klagte, sie wäre gezwungen, auf dem Lieferschein zu bescheinigen, die Tiere wären gesund, obgleich Fußballendermatitis und andere Krankheiten die Regel sind. Wer hier nicht mitzieht, der landet oft in der ungeliebten Fleischbeschau...
Wo es den Tieren gut geht, da geht es zumeist auch den Menschen gut - und umgekehrt, das ist unsere Erfahrung, die auch durch eine soziologische Studie bestätigt wurde. Würde von Mensch und Tier gehören zusammen.
Elisabeth Petras, PAKT e. V.
02.09.2011 08:50 Uhr
von Finn:
Wenn es nennenswerte "Keimschutzauflagen" gäbe, hätte die Tierindustrie längst nachrüsten müssen und insbesondere das Verbringen von puren Fäkalkeimen in Form von Gülle auf die Maisäcker hätte längst verboten sein müssen. Fakt jedoch ist, dass alle Immissionsbegrenzungsplacebos von der Tierindustrie und ihren Lobbyisten (z.B. auch Lindemann)selbst lanciert werden, weil man weiss, dass nur selbstgestrickte Gesetze nachhaltig nutzlos gestaltet werden können. In der Formalisten Republik Deutschland zählt nur, was auf dem Papier steht - die Realität interessiert keinen Minister.
Der massenhafte Tiergefangenschaftsmissbrauch mit seinen Höllenqualen für die Hühner geht unvermindert weiter - dank des grossen Engagements der nieders. Landesregierung und ihrer Papierschaufler.
01.09.2011 17:27 Uhr
von E. Petras:
Die Arbeitsplätze in der Intensivtierhaltung sind auch für Menschen unwürdig. Ein ehemaliger Ausstaller erzählte mir: "Es stinkt! Man will da raus! und schon schmeißt man die Tiere in die Kisten, nur um schnell fertig zu werden!" Aggressiv wird man wohl auch dabei durch Gestank und Ekel!
Schon zuvor hatten wir ähnliche Berichte erhalten.
Ein würdiger Umgang mit Menschen ist das keinesfalls - aber leider wohl die Regel in der Intensivtierhaltung, wie auch die ARD-Sendung aufzeigte - besonders auch im Bezug auf die Bandgeschwindigkeit im Schlachthof von Wiesenhof, der eine vernünftige Kontrolle nicht erlaubte!
So werden gleichzeitig auch die Verbraucher-Menschen missachtet, die mit dem Geflügel oft zoonotische, resistente Campylobakter oder andere Erreger auf die Arbeitsplatte packen.
Auch die Würde der Amtsveterinäre wird missachtet, denn diese haben nicht die Möglichkeit einer effektiven Kontrolle bei so vielen Tieren. Eine Amtstierärztin klagte, sie wäre gezwungen, auf dem Lieferschein zu bescheinigen, die Tiere wären gesund, obgleich Fußballendermatitis und andere Krankheiten die Regel sind. Wer hier nicht mitzieht, der landet oft in der ungeliebten Fleischbeschau...
Wo es den Tieren gut geht, da geht es zumeist auch den Menschen gut - und umgekehrt, das ist unsere Erfahrung, die auch durch eine soziologische Studie bestätigt wurde. Würde von Mensch und Tier gehören zusammen.
Leserkommentare
24.03.2012 13:53 Uhr
von Finn:
Wenn es nennenswerte "Keimschutzauflagen" gäbe, hätte die Tierindustrie längst nachrüsten müssen und insbesondere das Verbringen von puren Fäkalkeimen in Form von Gülle auf die Maisäcker hätte längst verboten sein müssen.
Fakt jedoch ist, dass alle Immissionsbegrenzungsplacebos von der Tierindustrie und ihren Lobbyisten (z.B. auch Lindemann)selbst lanciert werden, weil man weiss, dass nur selbstgestrickte Gesetze nachhaltig nutzlos gestaltet werden können. In der Formalisten Republik Deutschland zählt nur, was auf dem Papier steht - die Realität interessiert keinen Minister.
Der massenhafte Tiergefangenschaftsmissbrauch mit seinen Höllenqualen für die Hühner geht unvermindert weiter - dank des grossen Engagements der nieders. Landesregierung und ihrer Papierschaufler.
24.03.2012 13:53 Uhr
von E. Petras:
Die Arbeitsplätze in der Intensivtierhaltung sind auch für Menschen unwürdig. Ein ehemaliger Ausstaller erzählte mir: "Es stinkt! Man will da raus! und schon schmeißt man die Tiere in die Kisten, nur um schnell fertig zu werden!" Aggressiv wird man wohl auch dabei durch Gestank und Ekel!
Schon zuvor hatten wir ähnliche Berichte erhalten.
Ein würdiger Umgang mit Menschen ist das keinesfalls - aber leider wohl die Regel in der Intensivtierhaltung, wie auch die ARD-Sendung aufzeigte - besonders auch im Bezug auf die Bandgeschwindigkeit im Schlachthof von Wiesenhof, der eine vernünftige Kontrolle nicht erlaubte!
So werden gleichzeitig auch die Verbraucher-Menschen missachtet, die mit dem Geflügel oft zoonotische, resistente Campylobakter oder andere Erreger auf die Arbeitsplatte packen.
Auch die Würde der Amtsveterinäre wird missachtet, denn diese haben nicht die Möglichkeit einer effektiven Kontrolle bei so vielen Tieren. Eine Amtstierärztin klagte, sie wäre gezwungen, auf dem Lieferschein zu bescheinigen, die Tiere wären gesund, obgleich Fußballendermatitis und andere Krankheiten die Regel sind. Wer hier nicht mitzieht, der landet oft in der ungeliebten Fleischbeschau...
Wo es den Tieren gut geht, da geht es zumeist auch den Menschen gut - und umgekehrt, das ist unsere Erfahrung, die auch durch eine soziologische Studie bestätigt wurde. Würde von Mensch und Tier gehören zusammen.
Elisabeth Petras, PAKT e. V.
02.09.2011 08:50 Uhr
von Finn:
Wenn es nennenswerte "Keimschutzauflagen" gäbe, hätte die Tierindustrie längst nachrüsten müssen und insbesondere das Verbringen von puren Fäkalkeimen in Form von Gülle auf die Maisäcker hätte längst verboten sein müssen.
Fakt jedoch ist, dass alle Immissionsbegrenzungsplacebos von der Tierindustrie und ihren Lobbyisten (z.B. auch Lindemann)selbst lanciert werden, weil man weiss, dass nur selbstgestrickte Gesetze nachhaltig nutzlos gestaltet werden können. In der Formalisten Republik Deutschland zählt nur, was auf dem Papier steht - die Realität interessiert keinen Minister.
Der massenhafte Tiergefangenschaftsmissbrauch mit seinen Höllenqualen für die Hühner geht unvermindert weiter - dank des grossen Engagements der nieders. Landesregierung und ihrer Papierschaufler.
01.09.2011 17:27 Uhr
von E. Petras:
Die Arbeitsplätze in der Intensivtierhaltung sind auch für Menschen unwürdig. Ein ehemaliger Ausstaller erzählte mir: "Es stinkt! Man will da raus! und schon schmeißt man die Tiere in die Kisten, nur um schnell fertig zu werden!" Aggressiv wird man wohl auch dabei durch Gestank und Ekel!
Schon zuvor hatten wir ähnliche Berichte erhalten.
Ein würdiger Umgang mit Menschen ist das keinesfalls - aber leider wohl die Regel in der Intensivtierhaltung, wie auch die ARD-Sendung aufzeigte - besonders auch im Bezug auf die Bandgeschwindigkeit im Schlachthof von Wiesenhof, der eine vernünftige Kontrolle nicht erlaubte!
So werden gleichzeitig auch die Verbraucher-Menschen missachtet, die mit dem Geflügel oft zoonotische, resistente Campylobakter oder andere Erreger auf die Arbeitsplatte packen.
Auch die Würde der Amtsveterinäre wird missachtet, denn diese haben nicht die Möglichkeit einer effektiven Kontrolle bei so vielen Tieren. Eine Amtstierärztin klagte, sie wäre gezwungen, auf dem Lieferschein zu bescheinigen, die Tiere wären gesund, obgleich Fußballendermatitis und andere Krankheiten die Regel sind. Wer hier nicht mitzieht, der landet oft in der ungeliebten Fleischbeschau...
Wo es den Tieren gut geht, da geht es zumeist auch den Menschen gut - und umgekehrt, das ist unsere Erfahrung, die auch durch eine soziologische Studie bestätigt wurde. Würde von Mensch und Tier gehören zusammen.
Elisabeth Petras, PAKT e. V.