• 11.10.2012

Anhörung zu Netzwerk „Blood & Honour“

Eine sehr gefährliche Organisation

Eine Anhörung im sächsischen Landtag gewichtet die Rolle der Nazis von „Blood & Honour“ neu. Die Behörden zeigen sich dabei weitgehend ahnungslos.von Michael Bartsch

  • 11.10.2012 22:18 Uhr

    von sofamystiker:

    vor 4 jahren wurde die gehackte datenbank des b&h forum veröffentlicht. ich habe die noch, und es würde mich wundern, wenn BfV/LvF und BKA die nicht hätte.
    man kann dort mit adminrechten sämtliche profildaten aller mitglieder, ihre nachrichten, postings, freunde, bilder, etc einsehen. das ist vielleicht rechtlich nicht verwertbar, aber mit sicherheit informativ, da es natürlich auch noch nach dem verbot deutsche mitglieder gab. vielleicht hat der NSU ja sogar über dieses netzwerk kommuniziert?

  • 11.10.2012 18:14 Uhr

    von Weinberg:

    TAZ: „Käfferlein, Mitglied der Sonderkommission Rechtsextremismus, musste einräumen, dass fast alle eingeleiteten Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Dresden versickerten. Die unterlag allerdings 2009 auch einmal mit einer Beschwerde wegen einer nicht eröffneten Hauptverhandlung vor dem Oberlandesgericht.“

    Die (leider einmalige) Klatsche für die Staatsanwaltschaft Dresden ist bezeichnend für den dort herrschenden Geist. Ist auszuschließen, dass es sich um Qualitäts-Westimporte aus Bayern und Baden-Württemberg handelt?

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