• 19.07.2012

Anschlag auf Israelis in Bulgarien

Der Krieg der Schatten

Israel sieht Iran als Drahtzieher des Anschlags, bei dem acht Touristen starben. Das bulgarische Innenministerium zeigt ein Video mit dem mutmaßlichen Selbstmordattentäter.von S. Knaul / B. Oertel

  • 25.07.2012 23:43 Uhr

    von SomaRiot:

    @ maoam: Ich weiß nicht, ob Sie eine Vorliebe für süßen, weichen Kaugummi haben, ich habe jedenfalls keine spezielle Vorliebe für Riots, jedenfalls nicht ohne vernünftigen Grund. Mit den anderen Äußerungen von Ihnen kann ich wenig anfangen. Ich glaube der Begriff "antideutsch" hat sich etwas abgenudelt.

    "Wie kann man sich als links stehend bezeichnen, wenn man aus mangelhaftem Hintergrundwissen einen Besatzer (SCHEIßEGAL WER der Besatzer ist) nicht als Besatzer erkennt, bzw. sich weigert, wegen der Geschichte des Besatzer ihn als Besatzer zu bezeichnen?"

    Es könnte zum Beispiel sein, dass man als Linker sich fundiert eine andere Meinung zum Nahostkonflikt gebildet hat? Sie müssten nur mal wahlweise ein paar Nummern konkret, jungle world, bahamas, das Buch von Tilman Tarach oder oder lesen. Ernsthaft. Als Schlagwörter sagen ihnen diese Publikationen sicher was. Was man nicht lesen sollte, oder so. Man merkt dann aber recht schnell, dass die, sagen wir, proisraelische Fraktion der Linken den Antiimps (wie junge welt oder so) nicht nur moralisch sondern auch intellektuell Lichtjahre voraus ist.

    Abgesehen davon, weiß ich nicht, worauf Sie überhaupt Bezug nehmen.

    "Hätten die Palästinenser den rechten Glauben, könnten sie hinter der Mauer leben, so leben sie vor der Mauer."

    Die können aber auch wirklich gar nichts für ihr Schicksal. Kein Einziger. :-)

    "Zudem gibt es kaum israelische Linke, die das anders sehen."

    Ok. Das ist ein Argument. Aber um "was" geht es hier eigentlich?

    "Was denn außer der Religion, unterscheidetz denn Israelis und Palästinenser?"

    Sind alles Menschen. Insodern haben Sie recht. Damit sind ja alle ethnischen, religiösen und zwischenstaatlichen Konflikte auf der Welt gelöst! Da hätte ja auch mal jemand früher drauf kommen können.


    "Na? SomaRiot (du bist ja die/der absolute Rebell/in)"

    ?


  • 21.07.2012 13:25 Uhr

    von best of:

    >>...Chef der Hisbollah-Sicherheitsabteilung...<<:

    Das Terror-Mastermind Imad Mughniyya (auch Mughnija), Stellvertreter des Hisbollah-Führers Hassan Nasrallah, galt als enger Verbündeter der iranischen Führung.
    Er hatte sehr viele Feinde. Allein das FBI hatte 5 Mio US-Dollar auf seinen Kopf ausgesetzt - tot oder lebendig. Auch bei den Briten und dem deutschen BND (wg. des „Mykonos“-Attentat ) stand er auf den Listen der Meistgesuchten.

    Er galt als Drahtzieher hinter dem Krieg im Libanon, den Bomben in Buenos Aires und Dutzenden Entführungen westlicher Ausländer während des libanesischen Bürgerkriegs.
    Bei den Anschlägen auf die isralische Botschaft in Argentinien und ein jüdisches Kulturzentrum kamen über 100 Menschen ums Leben.

    Er soll hinter den Attentaten auf die amerikanische Botschaft 1982 und auf die Unterkünfte der damals im Libanon stationierten US-Marines 1983 steckte. Die Explosion, die das Camp der Marines zerfetzte, tötete über 200 US-Soldaten.

    Er war ein Meister der Verkleidung, soll sich angeblich Operationen unterzogen haben, um sich unkenntlich zu machen.
    Dieser Mann war tatsächlich ein schwer-krimineller Terrorist.

    Zwar behaupten muslimische Gegner Israels immer , sie würden gern als mutige Märtyrer im Kampf sterben,
    zeigen durch die Wahl „weicher Ziele“, wie wehrlosen Urlaubern aber nur eins: Feigheit...

  • 20.07.2012 21:04 Uhr

    von mehrdad:

    "Der damalige Chef der Hisbollah-Sicherheitsabteilung...."

    hzatte genausoviel mit sicherheit zutun, wie die ärsche aus dem reichssicherheitshauptamt.

    der typ hatte das blut hunderte jüdische frauen und kinder an den händen kleben.

    und es ist nur für kranke hirne ok, wenn die hisbollah im gegenzug unschuldige touristen abschlachtet.

  • 20.07.2012 19:03 Uhr

    von maoam:

    Anti-Deutsche unterwegs.

    Wie kann man sich als links stehend bezeichnen, wenn man aus mangelhaftem Hintergrundwissen einen Besatzer (SCHEIßEGAL WER der Besatzer ist) nicht als Besatzer erkennt, bzw. sich weigert, wegen der Geschichte des Besatzer ihn als Besatzer zu bezeichnen?

    Hätten die Palästinenser den rechten Glauben, könnten sie hinter der Mauer leben, so leben sie vor der Mauer.

    Zudem gibt es kaum israelische Linke, die das anders sehen.

    Was denn außer der Religion, unterscheidetz denn Israelis und Palästinenser?

    Na? SomaRiot (du bist ja die/der absolute Rebell/in)

    Riot gegen Palästina. Tolle Riots!

  • 20.07.2012 14:56 Uhr

    von Dr. Bernd Brüggemeier:

    Liebes Maoam,

    nein, Ihr Text ist weder antisemitisch noch linksradikal, sondern einfach tendenziös, emotionsgeladen und damit die Tatsachen ausblendend bzw. verdrehend.

    Im Text ist weder vom Gerichtshof noch von "palästinensichen" Opfern die Rede, sondern es wird schlichtweg die Möglichkeit in Betracht gezogen, Beschwerde beim UN- Sicherheitsrat einzulegen - ein ganz normaler Vorgang nach solchen, leider zu oft vorkommenden - Anschlägen gegen israelische Bürger.

    Aber statt hier immer Opfer mit Opfer aufzuwiegen und gegenzurechnen, sollten Sie Ihr Augenmerk mal auf den wahren Verursacher dieses Jahrzehnte währenden Schlamassels richten: Na, ne Idee?

    Richtig! Die Briten!!

    Sie versprachen sich im Zuge des 1. Weltkriegs von den Arabern und Juden Unterstützung bei der Eroberung Palästinas und im Zuge dessen versprachen sie beiden dasselbe Land. Nachdem sie dann während ihrer Mandatszeit keine Einigung der beiden Seiten erreichen konnten - oder eher wollten - waren sie heilfroh, dass sie 1948 das von ihnen mitverursachte Chaos hinter sich lassen konnten.

    Eine weitverbreitete Praxis übrigens, die uns heut noch so wundervolle Konflikte beschert, wie den zwischen Indien und Pakistan, den um Zypern (wo es immer noch zwei große britische Militärbasen gibt) und dutzend weitere in den ehemaligen afrikanischen Kolonien.

    Und bis heute halten sich die Briten bei der Konfliktvermittlung vornehm zurück und lachen sich ins Fäustchen wenn z.B. wir Deutschen Millionen an die PA- Behörde überweisen und die mit diesem Geld mühsam errichtete Infrastruktur dann wieder von israelischen Panzern niedergewalzt wird.

    Also liebes MAOAM, statt hier immer gleich hysterisch mit dem Finger auf die einen zu zeigen, einfach mal zurücklehnen, durchatmen und den Sachverhalt nüchtern analysieren.

    Und ja, es sind zu viele Leute in diesem Konflikt umgekommen, auf beiden Seiten! Und ich bezweifle, dass die Touristen die letzten gewesen sind, wenn sich nicht schleunigst alle an den Verhandlungstisch setzen!!!







  • 20.07.2012 13:02 Uhr

    von G.K.Jaffé:

    Mal angenommen die von den Autoren dargestellte Kazsakkette für die "Gründe der Rache an Israel" stimmt, so läßt sich doch folgender Unterschied fesstellen: Israel geht gegen Funktionsträger vor, die für die Bedrohung des Landes repräsentativ stehen. Antisemitische Islamisten ermorden wahhlos israelische Zivilisten, denn für den Antisemiten ist der Jude der Feind an sich - das gilt auch für ihre deutschen Anhänger. Oder kurzgefaßt das alte antisemitische Stereotyp: der Jude ist selbst schuld am Antisemitismus

  • 20.07.2012 12:41 Uhr

    von Ignaz Quadratwurzel:

    Interessant ist ja, dass die israelische Presse eine Menge von Motiven nennt, die tatsächliche oder imaginierte Gegner des unjüdischen Staates haben könnten oder sollen, um den Anschlag von Burgas initiiert zu haben.

    Was da nicht alles angeführt wird......

    Am Sitz des UN-Sicherheitsrates, der inzwischen ohne irgendeine spezifische Schuldzuweisung zu betreiben, den Anschlag generell verurteilt hat,
    setzten die Tel-Aviver ihre Kampagne noch gestern fort,

    Sie haben auch dort offenkundig keinerlei Beweise vorlegen können, jedoch meldet etwa Ha´aretz, der israelische Gesandte habe doch schlicht und einfach in einem Schreiben an dem Sicherheitsrat erklärt,
    der Anschlag sei von iranischen Al-Kuds-Brigaden und der Hisbollah durchgeführt worden.

    „..Ambassador Chaim Waxman, Charge d’Affaires at the Israeli mission to the UN, wrote Thursday in a letter to the Security Council that the attack was "perpetrated by the Iranian Quds forces and Hezbollah, as part of a gruesome campaign targeting Israelis and Jews around the world."
    ..“
    http://www.haaretz.com/news/diplomacy-defense/un-security-council-condemns-bulgaria-terrorist-attack-against-israelis-1.452371

  • 20.07.2012 10:31 Uhr

    von @maoam:

    > Israel will was?
    > Beschwerde beim UN-Gerichtshof einlegen.

    Im Artikel steht etwas anderes:
    „Wir werden in Kürze die Puzzleteile (des Anschlags) zusammensetzen“, meinte er. Israel will dann vor dem UN-Sicherheitsrat Beschwerde gegen Iran einlegen."
    Das ist trotz der ähnlichen Namen ein völlig anderes Organ.


    >Jetzt wird gejammert wegen ziviler Opfer.

    Ja ja, immer dieses Gejammer wegen ein paar Toten. Dabei gibt es sowieso so viele Menschen auf der Welt, oder? Mit so einer Aussage haben Sie sich eigentlich schon selbst aus dem Kreis der Zivilisation disqualifiziert.

    >Soweit ich weiß sind Wissenschaftler auch >Zivilisten. Auf jedenfall sind israelische >Wissenschaftler IMMEr Zivilisten. Nur iranische >Wissenschaftler sind natürlich potentielle >Massenmörder.

    In der gleichen Allgemeinheit die Antwort: Nein, Wissenschaftler sind nicht immer Zivilisten, egal wo. Aber was soll das Gejammer über ein paar Tote überhaupt, ob Zivilisten oder nicht?


    >Israel will Auge um Auge, Zahn um Zahn. Dann muss >man mit Vergeltungsmaßnahmen leben können.

    >Na, der Text ist wieder Antisemitisch und >Linksradikal?!?

    Linksradikal? Mit keinem Wort; so eine offene Menschenverachtung und Kriegsverherrlichung würde sich wohl kein Linker auf die Fahnen schreiben.
    Der anfangs noch einigermaßen subtil vermittelte Antisemitismus wird dagegen spätestens mit dem Verweis auf das Judentum ("Auge um Auge") offensichtlich.

  • 20.07.2012 10:08 Uhr

    von SomaRiot:

    @maoam: gut, sie haben es selbst erkannt, dass Ihr Text antisemitisch ist, dass kann ja ein Schritt zur Besserung sein. Das er linksradikal sein soll, empfinde ich eher als Beleidigung, aber es gibt ja solche und solche. Haben Sie schon mal mit einem Neo- oder ALtnazi darüber diskutiert? Könnte der Beginn einer tiefen Freundschaft sein...

  • 19.07.2012 20:45 Uhr

    von maoam:

    Israel will was?

    Beschwerde beim UN-Gerichtshof einlegen.

    Israel ignoriert doch internationale Gerichtshöfe durchgehend, seit Jahrzehnten.

    Jetzt wird gejammert wegen ziviler Opfer. Wen interessieren die faast tagtäglich ermordeten Zivilisten in Gaza oder im Westjordanland?

    Soweit ich weiß sind Wissenschaftler auch Zivilisten. Auf jedenfall sind israelische Wissenschaftler IMMEr Zivilisten. Nur iranische Wissenschaftler sind natürlich potentielle Massenmörder.

    Das Attentat ist keine Überraschung, sondern es war abzusehen, dass Israel für seine Mordanschläge, Bombenangriffe, Vergiftungen, Entführungen, Hinrichtungen bezahlen wird.

    Oder hat hier jemand dem Fahrer des iranischen Wissenschatlers hinterhergetrauert? Den erschossen palästinensischen Kindern etwa?

    Israel will Auge um Auge, Zahn um Zahn. Dann muss man mit Vergeltungsmaßnahmen leben können.


    Na, der Text ist wieder Antisemitisch und Linksradikal?!?
    Ist klar!

  • 19.07.2012 20:24 Uhr

    von Guter Grund:

    "...haben guten Grund..."

    Wenn das so ist liebe TAZ Redaktion, dann ist der Anschlag ja völlig in Ordnung!!!

    Danke, dass ihr darauf hingewiesen habt, dass es gute Gründe gibt Menschen zu töten.

    Was ist mit der NSU? Hatten die auch gute Gründe oder waren die eher schlecht?

  • 19.07.2012 20:15 Uhr

    von Bernd Goldammer:

    Die Beweislage ist unzulässig dürftig. Nach der Logik dieses Textes darf man also, weil man, wie der Mosad, iranische Staatsangehörige ermordet, hat nun darauf schließen, dass die Iraner mit gleicher Niedertracht und Barbarei zurückschlagen? Vielleicht will jemand die Israelis emotional für einen neuen Waffengang gegen den Iran fitmachen? Das ist doch heutzutage an der Tagesordnung. Deshalb sollten Journalisten bei Fakten bleiben und sich nicht durch blödsinnige Vermutungen hinters Licht führen lassen.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder