• 17.04.2012

Appell an Assads Ehefrau

„Asma, was ist mit dir los?“

Ein Brief ruft Asma al Assad dazu auf, ihrem Mann Einhalt zu gebieten. Die Frauen der UN-Botschafter von Deutschland und Großbritannien sollen hinter der Kampange stehen. von Gabriela M. Keller

  • 18.04.2012 10:21 Uhr

    von Ant-iPod:

    Ich empfinde den Aufruf der Botschafterfrauen - namentlich des britischen und deutschen VN-Botschafters und keineswegs anonym - als ein probates Mittel bürgerlichen Engagements.
    Ob ich dieselben Worte gewählt hätte und eine solche Emotionalisierung auch so gemacht hätte... vielleicht sehe ich als Mann die Dinge aus einem anderen Blickwinkel. In der Sache aber, finde ich ein solches Engagement legitim, denn in einer freien Gesellschaft darf sich jeder äußern und Andere zu Verhaltensänderung aufrufen - im Rahmen der Gesetze natürlich.

    Da wir allerdings nicht wissen, wie Frau Assad's Haltung wirklich ist, wie sie auf ihren Mann einwirkt und welche Möglichkeiten sie hat, kann ein Urteil über sie zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht fair sein.

    Es wird einen Tag geben, wo Asma Stellung beziehen kann zu dieser Aktion und darauf bin ich gespannt.


    @BG:
    Sie stellen Ihre Thesen als die simple Wahrheit dar, welche deutsche Medien zum Zwecke der Kriegshetze verschweigen und stattdessen bewusst lügen.
    Könnten Sie mich bitte erleuchten, woher Sie ihre Informationen für diese Thesen beziehen?

  • 17.04.2012 16:33 Uhr

    von Bernd Goldammer:

    Was ist los mit der internationalen Politschickeria? Botschafterfrauen beteiligen sich, offenbar anonym, an psychologischer Kriegsführung? Warum wird das Einnisten bezahlter Söldner (TAZ- Bezeichnung Revolutionäre) in den bevölkerungsreichsten syrischen Städten nicht als massenhafte Geiselnahme gebrandmarkt? Die im Video abgebildeten Leichen sind deren Opfer. Will die Politschickeria die Bevölkerung ihrer Länder für ein neokoloniales Eingreifen in Syrien "reif"hetzen. Das grenzt sehr an Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Und wie in Libyen ist die TAZ voll dabei.

Ihr Name (wird angezeigt):*

Email (wird nicht angezeigt):*

Kommentar* - bitte beachten Sie unsere Netiquette:

Bitte geben Sie hier das Wort ein, das im Bild angezeigt wird. Dies dient der Spamvermeidung Wenn Sie das Wort nicht lesen konnten, bitte hier klicken.

CAPTCHA Bild zum Spamschutz

Wenn Sie auf "Abschicken" klicken, wird ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an taz.de verschickt. Er wird veröffentlicht, sobald einRedakteur ihn freigeschaltet hat. taz.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus ähnlichen Gründen unangemessene Beiträge nicht zu publizieren.

*Pflichtfelder