Städte am falschen Ort, verdrehte Namen, verzogene 3-D-Ansichten. Der neue Kartendienst des iPhone 5 ist fehlerhaft. Apple bittet um Geduld.

Neuer Kartendienst mit neuen Fehlern: das iPhone 5 mit IOS 6. Bild: reuters
CUPERTINO dpa | Nach der massiven Kritik von Nutzern an seinem ersten eigenen Kartendienst für iPhone und iPad verspricht Apple Verbesserungen und bittet um Geduld. Apple arbeite permanent an Korrekturen, und „je mehr Menschen den Dienst nutzen, desto besser wird er“, erklärte eine Sprecherin dem US-Blog „All Things D“ am späten Donnerstag.
Ist Ihnen dieser Artikel etwas wert?
Apple ersetzte zum Start des iPhone 5 in der neuen Version seines Betriebssystems die bisherigen Google-Karten durch ein eigenes Angebot. Es ist an vielen Stellen weniger detailliert und zum Teil auch fehlerhaft.
Auch viele Nutzer bisheriger iPhone- und iPad-Modelle hatten seit Mittwochabend das Betriebssystem iOS 6 mit den neuen Karten installiert und zeigten sich erstaunt über den Fehltritt des sonst so auf Benutzerfreundlichkeit bedachten Konzerns. Die vielen Fehler wurden in Blogs wie „The Amazing iOS 6 Maps“ gesammelt. Darunter waren gewellte 3-D-Ansichten, falsch platzierte Ortschaften, Bahnstationen oder Restaurants sowie Fehler in Städtenamen.
So ist der liegt der Eifelturm in der 3-D-Ansicht flach auf dem Boden. Oder in der Gustav-Wasa-Kirche in Stockholm wird ein Burger King Restaurant angezeigt.
Apple sei bewusst, dass die Karten ein großes Projekt seien, bei dem man erst am Anfang stehe, erklärte Sprecherin Trudy Muller. „Wir sind für alle Hinweise der Nutzer dankbar und arbeiten hart daran, das Nutzererlebnis noch besser zu machen.“ Apple hatte an dem Kartendienst mehrere Jahre gearbeitet und auch einige Spezial-Anbieter gekauft.
Sie liefern unter anderem die groß angekündigten 3-D-Ansichten von Städten in den neuen Karten – die beeindruckend aussehen, wenn sie nicht Anzeigefehlern zum Opfer fallen. Eine Kooperation mit dem Navi-Spezialisten TomTom soll zudem für die Wegbeschreibungen sorgen.
Seit dem Start des iPhone vor über fünf Jahren waren die Google-Karten fest installiert. Der Internet-Konzern hat seinen Kartendienst immer weiter verfeinert. Eine neue Karten-App von Google gibt es zwar nicht, die Karten des Internet-Konzern sind aber weiter über den Browser nutzbar – ebenso wie das konkurrierende Angebot von Nokia.
Die Raumfahrt und die Stadt München nutzen freie Software. Doch es geht nicht nur ums Geld, sondern um Beständigkeit. von Svenja Bergt

David Beckham beendet seine Fußballer-Karriere. Wird er jetzt etwa Vollzeitpapa, Model oder Frührentner? Ach, uns fallen da noch ein paar andere Sachen ein...

Ein echt fieser Augapfel, ein Harley-Davidson-Skelett, Buddha hat Geburtstag und jede Menge Quallen. Unsere Bilder der Woche.

14 Jahre war Thomas Schaaf Trainer bei Werder Bremen – genug Zeit, seinen trockenen Humor in vielen Interviewantworten unter Beweis zu stellen.

Am Samstag ist es wieder so weit: Im schwedischen Malmö kämpfen 39 Länder um den ersten Platz beim ESC. Wir wissen, auf welche Teilnehmer Sie besonders achten können.


Leserkommentare
21.09.2012 16:05 | Bachsau
Die Idee ist ja ganz gut, aber scheinbar will sich Apple mehr mehr als Anbieter von Bananaware hervortun.