Firmen berücksichtigen zu selten die unterschiedlichen Situationen älterer Angestellter, kritisiert die IG Metall. Nur ein Bruchteil der Betriebe bietet Fortbildungen an.von Elisabeth Gamperl
Wie wäre es denn mal mit einer Quotenregelung? Wenn Ursula eine für Frauen fordert, warum auch nicht für mal jemand eine Quote für Ältere? Es kann nicht angehen, dass große Konzerne z.B. der Telekommunikationbranche gerade mal 2% der Arbeitnehmer das 55igste Lebensjahr überschritten haben. Ja, dass es in den Betrieben legitim ist, sobald einer über 50ig ist, diesem zum Minderleister zu stempeln, egal wie gut die Leistung noch ist, die er erbringt. Die Frage auszuklammern, heißt die Interesse von über einem Drittel des Wahlvolks auszuklammern.
17.08.2012 08:32 Uhr
von Thomas:
Mich würde mal interessieren wie es dort aussieht, wo Gewerkschaften selbst als Arbeitgeber auftreten
16.08.2012 21:27 Uhr
von weinnachtsmann:
Da stellt sich die Frage wie weit denn die Pläne zum " Sterben mit 108 Jahren " ,die Herr Clement doch auch befürwortet,jetzt von ihm ausgearbeitet sind.
16.08.2012 18:35 Uhr
von lara croft:
Die Gewerkschaften sollten sich auch endlich konsequent für die Abschaffung der menschenverachtenden Hartz-IV-Armutsgesetze einsetzen.
Bis sie das nicht machen, kann man die nicht ernst nehmen.
16.08.2012 17:20 Uhr
von Mike:
Die IG Metall kann es für ihre Mitglieder in ihrer Tarifhoheit umsetzen. Punkt.
Für den Rest ist die Politik zuständig und die konnte sich in den letzten Jahren über eine weitaus nett-begleitende IG Metall freuen. Es gibt die Rente mit 67 und es gibt weniger Arbeitnehmer, die es schaffen, so lange zu arbeiten.
Und die Firmen handeln es vor Ort auch mit der Gewerkschaft aus, wenn es sozialverträgliche Übergänge geben soll. Wenn es also nicht klappt, dann klappt es auch bei der Gewerkschaft nicht wirklich. P.S. Ich bin dieses Herumstochern leid. Warum müssen intelligente Menschen jeden Tag lancierte Meldungen lesen, die im Kern geradezu lächerlich sind? Einfach mal die Politiker fragen: Was tut der Staat momentan für ältere Arbeitnehmer? Wie sieht es konkret aus?
Und meinetwegen: Warum läuft es vielerorts nicht so gut in der Zuständigkeit der Gewerkschaft IGM? Und dann klare Antworten. Wenn ich normative Diskurse haben will, kann ich Sonntags mich in Kirchen beschallen lassen, seit mehreren Tausend Jahren kämpft dort Gut gegen Böse. Wie's sein soll und wie's wirklich ist, das kann man/frau dort erfahren.
Leserkommentare
17.08.2012 14:11 Uhr
von Martin:
Wie wäre es denn mal mit einer Quotenregelung?
Wenn Ursula eine für Frauen fordert, warum auch nicht für mal jemand eine Quote für Ältere?
Es kann nicht angehen, dass große Konzerne z.B. der Telekommunikationbranche gerade mal 2% der Arbeitnehmer das 55igste Lebensjahr überschritten haben.
Ja, dass es in den Betrieben legitim ist, sobald einer über 50ig ist, diesem zum Minderleister zu stempeln, egal wie gut die Leistung noch ist, die er erbringt.
Die Frage auszuklammern, heißt die Interesse von über einem Drittel des Wahlvolks auszuklammern.
17.08.2012 08:32 Uhr
von Thomas:
Mich würde mal interessieren wie es dort aussieht, wo Gewerkschaften selbst als Arbeitgeber auftreten
16.08.2012 21:27 Uhr
von weinnachtsmann:
Da stellt sich die Frage wie weit denn die Pläne zum
" Sterben mit 108 Jahren " ,die Herr Clement doch auch
befürwortet,jetzt von ihm ausgearbeitet sind.
16.08.2012 18:35 Uhr
von lara croft:
Die Gewerkschaften sollten sich auch endlich konsequent für die Abschaffung der menschenverachtenden Hartz-IV-Armutsgesetze einsetzen.
Bis sie das nicht machen, kann man die nicht ernst nehmen.
16.08.2012 17:20 Uhr
von Mike:
Die IG Metall kann es für ihre Mitglieder in ihrer Tarifhoheit umsetzen. Punkt.
Für den Rest ist die Politik zuständig und die konnte sich in den letzten Jahren über eine weitaus nett-begleitende IG Metall freuen. Es gibt die Rente mit 67 und es gibt weniger Arbeitnehmer, die es schaffen, so lange zu arbeiten.
Und die Firmen handeln es vor Ort auch mit der Gewerkschaft aus, wenn es sozialverträgliche Übergänge geben soll.
Wenn es also nicht klappt, dann klappt es auch bei der Gewerkschaft nicht wirklich.
P.S. Ich bin dieses Herumstochern leid. Warum müssen intelligente Menschen jeden Tag lancierte Meldungen lesen, die im Kern geradezu lächerlich sind? Einfach mal die Politiker fragen: Was tut der Staat momentan für ältere Arbeitnehmer? Wie sieht es konkret aus?
Und meinetwegen: Warum läuft es vielerorts nicht so gut in der Zuständigkeit der Gewerkschaft IGM? Und dann klare Antworten. Wenn ich normative Diskurse haben will, kann ich Sonntags mich in Kirchen beschallen lassen, seit mehreren Tausend Jahren kämpft dort Gut gegen Böse. Wie's sein soll und wie's wirklich ist, das kann man/frau dort erfahren.