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Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

USA/GB 2016, R: David Yates, D: E. Redmayne, C. Farrell

Das Konzept dieser Art von Prequel zur Harry-Potter-Geschichte ist raffiniert: Hier wird von dem titelgebenden Buch erzählt, in dem Harry Potter und seine Mitschüler später auf Hogwarts büffeln müssen. Dessen Verfasser gerät im New York der 1920er-Jahre in eine Verschwörung von Zauberern. In der Verfilmung gibt es viele computeranimierte Monster, aber weder so interessante Helden noch so schlimme Schurken wie in der Hauptserie.

Do, 19 Uhr, Metropolis Kino, Hamburg

Miss Hokusai

J 2015, R: Keiichi Hara

Mitte des 19. Jahrhunderts war Katsushika Hokusai der einzige bildende Künstler aus Japan, der durch seine Landschaftsbilder wie „Die große Welle vor Kanagawa“ im Westen bekannt war. In diesem handgezeichneten Animé erzählt Regisseur Keiichi Hara episodenhaft von der Tochter Hokusais, die viele der ihm zugeschriebenen Bilder malte. Souverän wechselt er zwischen Traumsequenzen und Naturimpressionen.

Do und Sa, 20 Uhr, B-Movie, Hamburg

Meurtre à Pacot – Mord in Haiti

F/Nor/Hai 2015, R: Raoul Peck

Der Film spielt im Haiti des Jahres 2010 – kurz, nachdem das Erdbeben die Hauptstadt Port-au-Prince in Trümmer gelegt hat. Ein einheimisches Ehepaar sowie ein französischer Katastrophenhelfer und seine haitianische Freundin reagieren unterschiedlich auf die Krise. In seiner Kritik in der taz sieht Lucas Foerster in dem Film „die Kritik am System der internationalisierten Entwicklungshilfe“ und ein „raffiniertes Drehbuch“, dessen Kalkül nicht immer aufgehe.

Mo, 18.30 Uhr, Cine K,Oldenburg

Ich will dich – Begegnungen mit Hilde Domin

D 2007, R: Anna Ditges

Wenn eine wahre Liebe gezeigt wird, ist man als ZuschauerIn immer ein wenig verlegen, denn im Grunde hat man zwischen den beiden Betroffenen nichts zu suchen. So kann es einem auch in diesem Dokumentarfilm gehen, der von der letzten Liebe der 95-jährigen jüdischen Dichterin Hilde Domin zu der 26 Jahre alten Filmemacherin Anna Ditges erzählt.

Mo, 19 Uhr, Kino im Künstlerhaus, Hannover

Die Frau, die singt

K/Fr 2009, R: Denis Villeneuve, D: Lubna Azabal, Mélissa Désormeaux-Poulin

Villeneuve thematisiert den libanesischen Bürgerkrieg. Der Film basiert auf einem Theaterstück des Dramatikers Wajdi Mouawad. Erzählt wird von in Kanada lebenden Zwillingen, denen ihre Mutter nach ihrem Tod Briefe hinterlässt, die sie dazu bringen, sich auf die Suche nach ihrer Familie im Nahen Osten zu begeben.

Sa bis Mo, 20 Uhr, City 46, Bremen