• 07.03.2012

Atomkatastrophe in Fukushima

Desaströses Zeugnis für alle Beteiligten

Ein Jahr nach Fukushima dokumentiert ein Bericht das Versagen von Atomindustrie und Politk. Er zeigt, dass die Regierung mit dem Schlimmsten rechnete.von Bernhard Pötter

  • 08.03.2012 05:28 Uhr

    von Markus:

    Interessant dass es in einem Land das 2 Atombombenabwürfe und deren Folgen erlebt hat, die Atomlobby geschafft hat, alles als sicher zu verkaufen...außerdem haben sie es verstanden die Ihnen gewogenen Personen in den richtigen Ämtern und Schlüsselstellungen zu Positionieren und alle anders denkenden Mundtod zu machen...

  • 07.03.2012 21:55 Uhr

    von schaf:

    Japanische Qualität und Zuverlässigkeit war der unseren im Autobau lange überlegen. Berechtigt uns irgendetwas zur Annahme, europäische Atomsicherheit sei überlegen?
    Einzelnen Vorzügen stehen vermutlich andere Nachteile gegenüber, die europäische Verantwortliche kaum ausplaudern werden.

    Hauptziel aller Katastrophenübungen ist "Panik vermeiden" und wenn (in Regensburg) die eigentliche nötige Maßnahme zu schwierig wird (Evakuierungsplan), brechen die Profis und Politiker einfach ab.
    Für das alte AKW ISAR 1 (unweit von Regensburg) fehlen noch viele Monate Castoren, weil die nicht rechtzeitig bestellt wurden. Über das Risiko beschwert sich sogar Tschechien. Hat die taz darüber berichtet?

  • 07.03.2012 21:02 Uhr

    von reclaim:

    @DirkJ: Ich nehme an, Sie sind auch fest davon überzeugt, dass Tschernobyl zu keinen Opfern geführt hat?

  • 07.03.2012 19:54 Uhr

    von Reinhard Gottorf:

    Ja, ein lesenswerter Artikel. Aber ein kleiner Hinweis auf eine Dokumentation von gestern 20.15h bei ARTE hätte dem Artikel und der TAZ nicht schlecht zu Gesicht gestanden. http://videos.arte.tv/de/videos/fukushima_die_wahrheit_hinter_dem_super_gau-6439122.html.
    Wer diese Dokumentation aufmerksam verfolgt, der wird vielleicht eher begreifen, warum dieses Thema nur noch sehr selten auf der Themenliste erscheint. Der oder die wird auch begreifen, warum in den Sendungen des ÖR Fernsehens, die Talk-Schau nennen, solche Gestalten wie Wolfgang Clement immer wieder ihr Gesülze unter die Leute bringen. Ach wäre es schön, wenn solche Leute wie der mal für 14 Tage auf dem Gelände des havarierten Atommeilers über die Gefahrlosigkeit der Atomenergienutzung täglich 5 Stund im Freien blubbern müsste.

  • 07.03.2012 16:44 Uhr

    von Dirk J.:

    Ich hoffe ja immer noch, dass die taz irgendwann mal der schlimmste Katastrophe - den zehntausenden Toten durch den Tsunami - ein paar Sätze widmet. Aber das ist wahrscheinlich zu viel verlangt. Frontal 21 hat jedenfalls gestern zwar von der "eigentlich schlimmen Katastrophe" gesprochen und meinte damit lediglich Fukushima (mit bisher 0 Opfern). Wird bei den Japanern, die Angehörige oder Freunde verloren haben, bestimmt großartig ankommen.

  • 07.03.2012 13:10 Uhr

    von saalbert:

    "Ein Jahr nach Fukushima dokumentiert ein Bericht das Versagen von Atomindustrie und Politk." - Aha, "Politk". Nur ein paar Buchstaben, die für einen Vorspann gebraucht werden, aber...

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