• 03.07.2012

Ausblick EM 2016 in Frankreich

Die Qualifikation der Steigbügelhalter

Die in Frankreich stattfindende EM 2016 wird auf 24 Teams aufgebläht, ein Achtelfinale kommt hinzu. Der Vorschlag dazu kam von den Iren.von Markus Völker

  • 15.11.2012 20:10 Uhr

    von Marco:

    oh je, noch mehr deutschnationale Großmachtsfantasien von der (ehemahls?) linken taz

  • 19.10.2012 00:13 Uhr

    von Roberto:

    Wieso gibt's sowas in der taz?
    Fast genauso schlimm wie der Kolonial-Ton des Artikels ist die totale Ahnunglosigkeit, was Fussball betrifft. Als Beispiele für Fussballmannschaften, die zu den hundert besten Nationalmannschaften gehören, Tonga, Belize und Tschad zu nennen, zeugt nicht nur von einer bedenklich rassistischen Weltsicht, sondern auch von dem Unwillen, die FIFA-Weltrangliste für ein paar Sekunden anzuschauen. Ja, OK, seitdem sie "Coca-Cola-Weltrangliste" heisst, fällt mir das auch schwer.
    Aber aus dem Gedächtnis würde ich tippen, dass unter den Plätzen 80-120 Israel, Trinidad, Neuseeland zu finden sind. Aus Europa wiederum vielleicht Zypern, Luxemburg, Färöer. (Übrigens damit sicher nicht automatisch in einer EM mit 24 Teams, wie im Artikel angedeutet).
    Nicht nur eine 24er-EM (endlich wieder Türkiye;), auch eine 100er-WM würde ich gerne sehen: Ich kann "I'm a Soca-Warrior" noch einigermassen singen, ich sehe Arbeitman und Gil Vermouth und Schechter immer wieder gerne, APOEL Nikosia hat letztes Jahr in der CL das Haus gerockt(OL quelqu'un?) und die Färöer, Tankwart und Mathelehrer hin oder her, haben sich kürzlich gegen D und SWE super geschlagen (irgendwie besser als die zwei gegeneinander;).
    Und die All-Whites waren das einzige Team bei der WM2010 ohne Niederlage. Wenn man das Spiel gegen Italien gesehen hat, kann man diese Haarspalter-Statistik-Formulierung auch wirklich einschätzen; wer die beste Rugby-Nationalmannschaft aller Zeiten, die All-Blacks, wenige Tage später ausnahmsweise ganz in weiss gesehen hat - als Reverenz an die Fussball-Kollegen - und keine Gänsehaut hatte, der muss den Fussball und die Welt ganz arg hassen.
    Kommerz und Korruption, klar, aber ich dachte Fussball macht ein paar Leuten noch Spass, und öffnet auch bei den kulturell Verschlossensten neue Horizonte.
    Das erste Tor im Rennen um die WM2014 (und das erste Hat-Trick und momentan die meisten Tore) hat ein gewisser Deon McCaulay geschossen. Für welche Nationalmannschaft er spielt, ahnen Sie schon: Belize.

  • 09.07.2012 04:35 Uhr

    von Alt:

    Naja, es stimmt schon dass die EM dadurch "verwässert" wird, auch wenn man es anders Ausdrücken könnte um es hier ein paar leuten recht zu machen. Keiner will den Dänen oder Griechen nachträglich den Titel aberkennen, um auf den einen Kommentar zu kommen v. Urgestein. Es hat sich doch gezeigt dass in der Vergagngenheit auch mal "größere Fußballnationen" nicht teilgenommen haben, da Quali verpasst. Und dass Deutschland, Italien, Spanien etc... halt immer dabei sind liegt daran dass sie Erfolgreicheren Fußball spielen, so einfach ist das. Aber durch eine Vergrößerung ist es auch unwahrscheinlicher (wenn wir ehrlich sind) dass eine "große Fußballnation" in der Quali scheitert. Ialien, Deutschland, Frankreich, England, Spanien, Niederlande, Portugal sind doch ab jetzt immer dabei. Was waren das für Zeiten als mal ab und an einer der Teams in die Playoffs musste; und auch noch gescheitert ist. und 2 Klassen Fußball will ja niemand, aber im Sport kommt halt immer der Beste( ob jetzt Physisch/Psyichisch oder tagesformabhängig) weiter. Ich finde es wird dadurch nur künstlich aufgebläht! Und wenn Platini jetzt auch noch durchsetzt das die EM in mehreren Ländern übergreifen ausgetragen wird, na dann gut Nacht. Wird daurch unintressanter. Warum bewährtes ändern? Fußball ist ja nicht essentiell( gut für manche schon;)), dass man immer die große Veränderung machen muss, nur um etwas zu tun.

  • 04.07.2012 15:59 Uhr

    von Profiteur:

    Wenn schon lästern dann ordentlich: die "schwämme an teams" die im artikel erwähnt werden sollte wohl eher die "schwemme an teams" sein.

  • 04.07.2012 13:24 Uhr

    von Urgestein:

    Der Artikel ist an national-dümmlichem Chauvinismus kaum noch zu überbieten. Außer von einer Handvoll verlesener "Grand Nations" wird in Europa also kein ansehnlicher Fußball gespielt? Vielleicht sollte man dem trüben Fahrwasser des Autors folgend den Dänen und Griechen ihren Pokal noch nachträglich wieder aberkennen. Schlieeslich sind 16 Endrundenteilnehmer ja schon eher zuviel und die reissen ja auch sonst kaum was!

    Und wofür den ganzen osteuropäischen und skandinavischen Fußballrumplern überhaupt noch eine "Qualifikation" schenken? Derer sind sie doch ohnehin nicht würdig. Schaffen wir doch besser gleich ein "2-Klassen-Europa" mit "A-" und "B-EM", da können "die Kleinen" dann für'n Appel und 'n Ei auf irgendeinem Hinterhof unter sich rumgurken, während "die Großen" sich im Blitzlichtgewitter der Weltsportpresse die Füllhörner gegenseitig über den Kopf stülpen... großes Kino. - Aber wer hier tatsächlich der "Marktradikale" ist, darüber muß wohl noch verhandelt werden...

    So ein dummes, oberflächliches und unentspanntes Geschwätz wie diesen Kommentar zur Erweiterung der EM-Finalrunde hätte ich irgendwo zwischen Focus, Cicero und der Nationalzeitung erwartet. Aber hier?

    Echt beschämend, liebe taz.

  • 04.07.2012 08:54 Uhr

    von willi:

    Schade eigentlich!Dann wird die EM nicht einmal so Interessant wie eine mittelprächtige BL Saison, wo der BVB (nichts gegen den BVB )wieder einmal 7 Spieltage vor Schluß Meister wird
    um dann kläglich in der Vorrunde der CL ausscheidet.Braucht kein Mensch eine Erweiterung des Tuniers!
    Gähn!

  • 04.07.2012 03:53 Uhr

    von Besserwessi:

    Es liegt ein kleiner Denkfehler vor, seit 1990 gibt es viel mehr Länder in Europa

  • 03.07.2012 18:37 Uhr

    von petermann:

    Es muss heissen "die Irren"!

  • 03.07.2012 18:03 Uhr

    von Matthias Krug:

    Wer sagt denn, Zypern oder Türkei würden schlechten Fussball spielen? osteuropa gehört mit dazu. Fussball wird bunter und bringt mehr Überraschungen als des Rasenschach der Etablierten.

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