Ausgabe 18./19.08.2018

Wann kommt die Pille für den Mann?

1912 wurde das nahtlose Kondom erfunden. Seither gibt es für Männer keine neuen Verhütungsmethoden. Warum nicht? Eine Recherche in der Welt internationaler Pharmakonzerne und staatlicher Kontrollinstanzen, unter Forscherinnen und Outsidern, die die Verhütung revolutionieren wollen.

Bild: Weber/imagbroker/Okapia (taz-Montage)

Sexualität Seit Jahrzehnten forschen Wissenschaftler an Verhütungsmethoden für den Mann. Trotzdem liegt die letzte bahnbrechende Erfindung, das Kondom, mehr als hundert Jahre zurück. Warum können Männer nicht anders verhüten? Wollen sie etwa nicht?

Geheimdienst Treffen sich ein Agent und ein Abgeordneter in einer Bar. Vier Jahre später sehen sie sich vor Gericht. Warum? Eine Recherche zur BND-Affäre um den NSA-Ausschuss im Bundestag.

Kultur Er war Sänger einer der bedeutendsten französischen Punkbands der 80er, verübte einen Raubüberfall. Nach fast 30 Jahren auf der Flucht wurde er für tot erklärt und stellte sich der Justiz. Die Geschichte des Gilles Bertin.

Macht Die Ex-Familienministerin Renate Schmidt war einst die Hoffnung der Bayern-SPD. "Markus Söder verdient nicht nur Schimpfe", sagt sie heute. Ein Gespräch über Benehmen in der Politik, Frauen im Bundestag und Mitleid mit Männern.

Bildwelt Die Fotografen Michael Belhadi und Michel Ptasinski dokumentieren in ihrem Buch „Aufschluss“ die Architektur deutscher Gefängnisse. Deren ästhetische Strenge spiegelt die totale Kontrolle innerhalb der Institution.

Genuss Sie weiß, wie man aus Blättern, Knospen und anderen bisher weggeworfenen Gemüseteilen leckere Gerichte zaubert. Ein Interview mit der Foodjournalistin Esther Kern, die sich selbst Gemüsescout nennt.

Mit Kolumnen von Bettina Gaus, Johanna Roth, Rainer Schäfer und Edith Kresta.