Ausgabe 30.06/01.07.2018

Der syrische Arzt

Waisso Alosso kam als Flüchtling aus Syrien nach Deutschland – und gehört zu denen, die hier dringend gebraucht werden. Weil er Arzt ist und hier Ärzte fehlen. Warum macht man es einem wie ihm trotzdem so schwer?

Bild: Jakob Ganslmeier

Heilen | Doktor Alosso arbeitet jetzt als Assistenzarzt in einem Krankenhaus in Bad Oeynhausen, in Syrien war der 50-Jährige ein anerkannter Radiologe mit gut gehender Praxis. Der lange Weg zur Anerkennung im deutschen Gesundheitssystem.

Urteilen | Der NSU-Prozess steht kurz vor seinem Ende. Seit über fünf Jahren wird in München der rechte Terror verhandelt, den Beate Zschäpe und andere übers Land gebracht haben. Unser Autor hat den Prozess verfolgt und blickt zurück – kurz vor dem Urteil.

Dichtmachen | Flüchtlingsboote im Mittelmeer finden keine Häfen, in Brüssel wird über die effektivste Abwehr von Flüchtlingen beratschlagt, in Berlin ringt die Bundesregierung um die Zukunft. Die Woche im Überblick.

Singen | „Lost&Found“, das mit Spannung erwartete Debütalbum der jungen britischen R&B-Künstlerin Jorja Smith erscheint. Wir haben reingehört.

Hassen | Alle lieben frisches Obst, nur nicht unsere Autorin. Die beschimpft es. Aber so richtig.

Und in der 5-seitigen WM-Beilage: Jetzt geht's richtig los, die K.o.-Runde beginnt, jedes Spiel ist ein Endspiel. Unsere WM-Redaktion schreibt, analysiert und deutet gewohnt fachkundig.

Mit Kolumnen von Bettina Gaus, Johanna Roth, Wolfgang Gast und Harald Kelle.