Ausgabe vom 13./14. Dezember 2014

Stirbt das älteste Gewerbe der Welt?

Ein Kind zu bekommen, ist keine Krankheit. Tausende Mütter gehen deshalb nicht in eine Klinik, sondern zu einer Hebamme. Doch dieser Beruf droht zu verschwinden.

Bild: dpa

Gefährlich: Timo ist ein gesunder Junge, bis er auf die Welt kommt. Im Geburtshaus macht die Hebamme so viele Fehler, dass der heute Achtjährige sich weder bewegen noch sprechen kann. Ist das Idyll der natürlichen Geburt eine gefährliche Illusion?

Jede Woche stellen wir eine Streitfrage, auf die Politiker, Wissenschaftlerinnen, Leserinnen und Prominente antworten. Die Diskussionen und den jeweils aktuellen Streit finden Sie unter taz.de/streit. Diskutieren Sie mit!

Heilig: Täglich können zur Zeit am Tempelberg in Jerusalem Kriege entbrennen, wie die Schüsse auf den rechten Rabbiner Yehuda Glick zeigen. Reporterpreis-Trägerin Marlene Halser erzählt die Geschichte eines Anschlages.

Zweifelnd: Wie soll sich Deutschland in der Ukraine-Krise verhalten? Russland schärfer angehen oder auf Putin zugehen? Ein Interview mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

Ratlos: Mindestlohn, Rente mit 63, Frauenqoute – die SPD hat bisher die Agenda in der Großen Koalition bestimmt. Doch wie geht es jetzt weiter? Reicht es, dass Sigmar Gabriel wird wie Angela Merkel?

Angriffslustig: Es wird kalt. Und die meisten Fahrradfahrer steigen auf Auto oder Bus um. Endlich sind die Weicheier weg. Jetzt beginnt die Saison der wahren Radler.

Zärtlich: Zwei Brüder fahren von Frankreich nach Italien, um ihren Vater zu beerdigen. Der eine grimmig, der andere sensibel, die Urne bringt sie einander näher. Über ein preisgekröntes Comic.

Mutig: Die Anderen fragen: Was bist du eigentlich? Ein Der? Eine Die? Ein Das? Individuen, die früher Frau waren und heute Mann sind, oder umgekehrt oder beides oder nichts davon. Anja Weber hat Transmenschen bei der Arbeit fotografiert.

Mit Kolumnen von Peter Unfried, Ariane Sommer und Barbara Bollwahn.