• 24.10.2012

Bildungskrise in den USA

Heuschrecke sucht profitable Schule

Hedgefonds haben die Schulen entdeckt. Über sogenannte Charter Schools wollen sie auf dem US-Bildungsmarkt mitmischen.von Lennart Laberenz

  • 25.10.2012 14:08 Uhr

    von dieter:

    Die USA brauchen Soldaten.
    Bei besserer Schulbildung hätten arme junge Menschen zu viele Alternativen...
    Eine in der Breite gebildete Gesellschaft würde auch das amerikanische "Demokratiemodell" in Frage stellen.
    Das ist sicher nicht im Interesse der herrschenden Schicht...

  • 25.10.2012 03:58 Uhr

    von jan z.:

    Ein Problem in USA ist der 24/7 Einfluss des "pop entertainement" welches besonders die Jugend der ethnischen Minderheiten von der wirklichen Welt entfernt und anstatt das Lumpenbenehmen als "cool" eintrichtert. "Hollywood" und "New Yaaark show biz" zerstoeren das Denken und Benehmen der benachteiligten Jugendlichen in USA - aber auch in vielen anderen Nationen. IT'S AMERICAN SOFT POWER - eine Gefahr fuer die ganze Welt durch den sozio-psychologischen Einfluss (sieh "Pussy Riot", "Gaga", 'Michael Jackson") weil damit das Lumpenproletariat abgelenkt wird wie eine verdummte Herde.

  • 24.10.2012 20:49 Uhr

    von Guntramruencker:

    Der Arttikel bietet leider wenig Informationen über das US-amerikanishe Schulsystem und sein Versagen insbesondere gegenüber den Kindern und Jugendlichen aus bildungsfernen Schichten. Angesichts seit Jahrzehnten unverändert schlechter Leistungen der staatlichen High Schools, die eine hohe Schulabbrecherquote und Schulabschlüsse ohne Grundqualifikationen der Absolventen aufweisen, haben sowohl Republikaner wie Demokraten überAlternativen nachgedacht, die in dem "no child left behind" Gesetz mündeten, das den Teufelskreis aus scheiternden Schulen mit augebrannten Lehrern, schwachen Schulleitungen und chancenlosennAbsolventen durhbrechen sollte. In diesem überparteilichen Konzept, das von der Obama Administration im wesentlichen fortgeführt wurde, spielen Charte Schools eine wichtige Rolle, weil sie die von an Lehrerbeitzständen orientierten, versagenden Schulen insbesondere in den Großstädten eine Alternative gegenüber setzen sollten.

  • 24.10.2012 16:29 Uhr

    von Ceres:

    Komisch, dabei wird doch der anglikanische Raum doch geradezu als Bildungswunderland gefeiert und die Einheitsschulen als non plus ultra der integrativen Schule. Jedenfalls wenn man sich die einen oder anderen Aussagen von deutschen Bildungsforschern anhört.

    Dann noch die Mär der überbezahlten Lehrer. Selbst die deutschen Gymnasiallehrer verdienen, gemessen an ihrer Ausbildung und immensen Aufgabenspektrum, noch viel zu wenig.

  • 24.10.2012 15:04 Uhr

    von Moni:

    Auch bei uns wird ab dritter Klasse getestet.Ich möchte wissen wer daran verdient und wieviel.Wenn man sich diese Tests herunterläd kommen einem doch Zweifel am Sinn des sturen Abfragens von Wissenstandarts statt dieses Geld sinnvoll im Bildungssystem für die Kinder einzusetzen . Aber die Wirtschaft nimmt immer mehr Einfluss was gelehrt wird und was geprüft wird. Der Druck in den Schulen lässt sogar die Mitte wegbrechen.Nichts ist besser geworden alles engmaschiger und stressiger in unserem Schulsystem.Wenn sie meinen es wäre nicht so ,dann fragen sie mal beim Apotheker nach,wieviel Umsatz er mit Schülern macht.

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