Suu Kyi wird auf ihrer Europareise vor der Internationalen Arbeitsorganisation der UNO sprechen. Sie kämpft gegen die Zwangsarbeit in Birma.

Aung San Suu Kyi bei ihrem Abfllug nach Europa. Bild: reuters
GENF afp/taz | Die birmanische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ist am Mittwochabend zum Auftakt ihrer Europareise in Genf eingetroffen. Es ist die erste Europareise seit 24 Jahren für die Friedensnobelpreisträgerin, die viele Jahre wegen ihrer Opposition zur Militärjunta ihres Landes unter Hausarrest verbrachte.
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Aung San Suu Kyi wird den UN-Hauptsitz in Europa besuchen und auf einer Konferenz der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) über Gewerkschaften und Zwangsarbeit in ihrer Heimat sprechen. In einer per Videolink übertragenen Rede vor der ILO hatte Suu Kyi vergangenes Jahr die Notwendigkeit der Zulassung von Gewerkschaften in Birma betont.
Später am Donnerstag will Suu Kyi weiter nach Bern reisen, um Außenminister Didier Burkhalter und Präsidentin Eveline Widmer-Schlumpf zu treffen. Am Samstag will sie dann in Oslo die Dankesrede für den ihr 1991 verliehenen Friedensnobelpreis halten.
Weitere Stationen ihrer mehr als zweiwöchigen Reise sind Großbritannien, wo sie studierte und ihre Familie gründete, sowie Dublin und Paris.
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