Armut, Agrobusiness und Korruption bedrohen die Regenwälder des Amazonasbeckens. Der Jurena-Nationalpark soll den Wald schützen, doch die Auflagen machen den Anwohnern zu schaffen.von Werner Rudhart
@ Nikolas: Von was sollen denn die 191 Millionen in Brasilien und 570 Millionen in Lateinamerika leben ? Vom Anbau von "organischen Bananen" fuer deutsche Bio-Laeden ? Oder vom "Jagen und Fischen" ? Erklaere doch mal, von was sollen die Menschen in Lateinamerika leben ? Sie sollen keinen Bergbau betreiben, keine Soja oder Zuckerrohr anbauen, keine Baeume faellen, keine Rinder zuechten, kein Oel oder Gas bohren, und sollen auch nicht illegal nach Deutschland einwandern. Brasiliens Forscher haben jetzt eine Impfung gegen Bilharzia entwickelt fuer die 200 Millionen welche in den Tropen darunter erkrankt sind. Die Mehrzahl aller Flugzeuge im innerdeutschen Verkehr (auch Lufthansa)auch in USA, sind EMBRAER, entwickelt und gebaut von Brasilianern. 2012 Brasilien braucht keine deutschen "Denker"! Im Gegenteil - man fordert die Ausweisung der "fremden" NROs! (Lese mal den blog ARCO DE FRONTEIRAS oder CONVERSA AFIADA julho 5. 2O11 - das ABIN Dokument.)
25.07.2012 16:10 Uhr
von Nikolaus:
Warum veranstaltet der WWF eigentlich immer diese Touren in den Juruena-Park? Und nur dorthin? Als gäbe es nicht etliche andere...
Die Umweltgesetzgebung Brasiliens ist zum Teil bizarr und nicht nachvollziehbar. Was oft auch daran liegt, dass die Autoren der Gesetze schlicht keine Ahnung von der Materie Amazonien haben. Brasilia ist einfach Lichtjahre entfernt vom Norden.
Es kommt tatsächlich oft vor, dass Familien, die seit Jahrzehnten und länger in einer Region leben, über Nacht durch die Einrichtung eines Nationalparks zu illegalen Siedlern in ihrer angestammten Heimat werden. Dadurch werden sie jeder Möglichkeit beraubt ein Auskommen zu finden. Und es sind nicht diese Menschen, die Amazonien gefährden. Sie betrieben Subsistenzwirtschaft, fischen und jagen, was sie brauchen, fällen einen Baum, wenn sie ihr Haus ausbessern müssen.
Werden sie beim Fischen erwischt, nimmt man ihnen ihre Boote, und damit die Lebensgrundlage, denn natürlich besitzen sie nicht das Geld für die oft exorbitanten Strafzahlungen.
Diese Menschen sind nicht das Problem Amazoniens. Das sind die derzeit per Dekret verhängten Reduzierungen der Schutzgebiete zum Zwecks des Baus von bis zu 60 riesigen Wasserkraftwerken, auch in Nationalparks und Indigenen-Schutzgebieten. Außerdem: Rinder, Soja, Gas und Öl (in Acre), Gold, Bauxit, Zinn, Palmöl (immer mehr), kurz, die ganze brasilianische "Fortschritts"-Maschine. China lässt grüßen.
Es ist ein weites, ein trauriges Feld.
21.07.2012 06:42 Uhr
von valeria:
Wenn abgeholzt wird klagt der Pfarrer, wenn die Baeume geschuetzt werden, klagt der Pfarrer. Und die Dame vom britischen WWF (gegruendet von Prince Charles in London und seinen Millardaer-Bankers) - will den Brasileiros vorschreiben wo sie fischen duerfen. Die britischen NROs und die deutschen NATO "Partner" wollen Brasilien fuer die USA untergraben! (Sieh CONFERENCIA FORTE COPACABANA 2010 & 2011 in Fundacao Konrad Adenauer).
Leserkommentare
27.07.2012 04:09 Uhr
von jan z. volens:
@ Nikolas: Von was sollen denn die 191 Millionen in Brasilien und 570 Millionen in Lateinamerika leben ? Vom Anbau von "organischen Bananen" fuer deutsche Bio-Laeden ? Oder vom "Jagen und Fischen" ? Erklaere doch mal, von was sollen die Menschen in Lateinamerika leben ? Sie sollen keinen Bergbau betreiben, keine Soja oder Zuckerrohr anbauen, keine Baeume faellen, keine Rinder zuechten, kein Oel oder Gas bohren, und sollen auch nicht illegal nach Deutschland einwandern. Brasiliens Forscher haben jetzt eine Impfung gegen Bilharzia entwickelt fuer die 200 Millionen welche in den Tropen darunter erkrankt sind. Die Mehrzahl aller Flugzeuge im innerdeutschen Verkehr (auch Lufthansa)auch in USA, sind EMBRAER, entwickelt und gebaut von Brasilianern. 2012 Brasilien braucht keine deutschen "Denker"! Im Gegenteil - man fordert die Ausweisung der "fremden" NROs! (Lese mal den blog ARCO DE FRONTEIRAS oder CONVERSA AFIADA julho 5. 2O11 - das ABIN Dokument.)
25.07.2012 16:10 Uhr
von Nikolaus:
Warum veranstaltet der WWF eigentlich immer diese Touren in den Juruena-Park? Und nur dorthin? Als gäbe es nicht etliche andere...
Die Umweltgesetzgebung Brasiliens ist zum Teil bizarr und nicht nachvollziehbar. Was oft auch daran liegt, dass die Autoren der Gesetze schlicht keine Ahnung von der Materie Amazonien haben. Brasilia ist einfach Lichtjahre entfernt vom Norden.
Es kommt tatsächlich oft vor, dass Familien, die seit Jahrzehnten und länger in einer Region leben, über Nacht durch die Einrichtung eines Nationalparks zu illegalen Siedlern in ihrer angestammten Heimat werden. Dadurch werden sie jeder Möglichkeit beraubt ein Auskommen zu finden. Und es sind nicht diese Menschen, die Amazonien gefährden. Sie betrieben Subsistenzwirtschaft, fischen und jagen, was sie brauchen, fällen einen Baum, wenn sie ihr Haus ausbessern müssen.
Werden sie beim Fischen erwischt, nimmt man ihnen ihre Boote, und damit die Lebensgrundlage, denn natürlich besitzen sie nicht das Geld für die oft exorbitanten Strafzahlungen.
Diese Menschen sind nicht das Problem Amazoniens. Das sind die derzeit per Dekret verhängten Reduzierungen der Schutzgebiete zum Zwecks des Baus von bis zu 60 riesigen Wasserkraftwerken, auch in Nationalparks und Indigenen-Schutzgebieten. Außerdem: Rinder, Soja, Gas und Öl (in Acre), Gold, Bauxit, Zinn, Palmöl (immer mehr), kurz, die ganze brasilianische "Fortschritts"-Maschine. China lässt grüßen.
Es ist ein weites, ein trauriges Feld.
21.07.2012 06:42 Uhr
von valeria:
Wenn abgeholzt wird klagt der Pfarrer, wenn die Baeume geschuetzt werden, klagt der Pfarrer. Und die Dame vom britischen WWF (gegruendet von Prince Charles in London und seinen Millardaer-Bankers) - will den Brasileiros vorschreiben wo sie fischen duerfen. Die britischen NROs und die deutschen NATO "Partner" wollen Brasilien fuer die USA untergraben! (Sieh CONFERENCIA FORTE COPACABANA 2010 & 2011 in Fundacao Konrad Adenauer).