• 26.07.2012

Bürgerkrieg in Syrien

Kurden zwischen den Fronten

Im Nordosten des Landes verliert das syrische Regime langsam die Kontrolle. Die Bevölkerung ist gegen Assad, fürchtet aber zugleich die Zeit nach dessen Sturz.von Benjamin Hiller

  • 04.08.2012 16:22 Uhr

    von Arthur Muray:

    Die Kurden haben das recht auf ihr eigenes Land.
    Man soll Ihnen dabei helfen. Ich unterstueze Euch.
    Kurdistan fuer Kurden und Arbil soll die Hauptstad des Kurdistans werden.Das nordliche Teil Syriens soll dazu kommen. Kurden in gegen Teil zu den Arabarn sind sehr tolerante und gute Menschen und wir sollen sie alle unterstuezen

  • 29.07.2012 00:37 Uhr

    von Dersim:

    Es gibt keine Einzigen, die dort zwischen den Fronten sind. Es sind mehrere Gesellschafts- und Bevölkerungsschichten. Nur zur Info, die meisten Christen in Syrien leben in Hassakah und das ist ebenso mit der Unterstützung der Christlichen Gemeinden dort, in den Händen der Bevölkerung dort, welche vor allem durch die PYD gelenkt wird. Erstmal schlau machen, was die PYD ist, ob sie "religiöses" Gedankengut in sich tragen oder nicht und dann so einen Kommentar in Zukunft ablassen. Ein weiteres Bsp ist Nordirak, da fühlen sich die Christen irgendwie am Sichersten in der ganzen Region ? Und dieses Gebiet nennt sich Kurdistan. Die meisten Kurden werden den Christen nichts antun, da sie Schmerz&Leid bestens kennen. Aber Ausnahmen gibt es überall, also nicht alle gleich in einen Topf !

  • 28.07.2012 07:47 Uhr

    von bull:

    Jawohl ja die Türkei,Syrien,Irak und der Iran gehören dem neuen kurdischen Staat.

  • 26.07.2012 20:23 Uhr

    von IBRAHIM SEVEN:

    An unser Volk und die Weltöffentlichkeit!
    Für eine pluralistische, säkulare und demokratische
    Ordnung in Syrien
    In einer Zeit, in der im Nahen Osten wichtige Entwicklungen im Gange sind und
    Angesichts dessen, dass sich diese insbesondere in Syrien zu einem Bürgerkrieg
    entwickeln, halten wir es für dringend geboten, uns an die Öffentlichkeit zu wenden.
    Es ist undenkbar, dass wir als - Assyrer, Chaldäer, Syrische - Christen aramäischer
    Sprache eine Diktatur unterstützen, welche die Existenz unseres Volkes leugnet.
    Wie schon zuvor im Irak, hat die pan-arabische und diskriminierende Politik der
    Baath-Partei Syriens unser Volk jahrzehntelang seiner höchst legitimen Rechte
    beraubt.
    Was Anfangs als friedliche und demokratische Opposition gegen die Baath-Diktatur
    und ihre verschiedenen “Geheimdienste” in Syrien begann, entwickelt sich mit der
    Zeit zunehmend zu einem von außen unterstützten bewaffneten Kampf mit stark
    islamistischen Tendenzen. Die Regime Katars und Saudi Arabiens, sowie der Türkei,
    welche selbst die Existenz unseres Volkes leugnet, versuchen mit Propaganda,
    Desinformation, Waffen und finanzielle Unterstützung keineswegs eine Demokratie
    zu etablieren, sondern zielen darauf ab, eine islamische Diktatur zu errichten. Die
    Herrschaft eines religiös-faschistischen, totalitären, und reaktionären Regimes, wie
    es von Al-Qaida, Salafisten, und Muslimbrüdern angestrebt wird, fern jeglicher
    religiöser Toleranz, würde ein düsteres Schicksal für unser Volk bedeuten. Darüber
    hinaus aber würde eine solche Entwicklung, wie sie sich jetzt bereits abzeichnet, die
    Existenz aller Christen im Nahen Osten bedrohen.
    Um der von Islamisten, Al-Qaida, Salafisten und Muslimbruderschaft angestrebten
    totalitären Herrschaft entgegenzutreten, müssen wir - Assyrer, Chaldäer, syrische
    Christen - unsere konfessionellen und kulturellen Differenzen überwinden und eine
    gemeinsame unabhängige Lobby bilden.
    Pressekontakt: Ibrahim Seven suryoye60@web.de
    2
    Während unserer Jahrhunderte langen tragischen Geschichte waren wir häufig Opfer
    von Massaker, Massenmorde bis hin zum Genozid 1915, welcher bis heute im
    kollektiven Gedächtnis unseres Volkes als „Seyfo“ (das „Schwert“) in unserer
    Erinnerung weiterlebt. Der Ruf "Allahu Akbar" bedeutete in kriegerischen Zeiten
    immer auch ein Aufruf, gegen die Christen als „Ungläubige“ vorzugehen; alle
    Massaker und Völkermorde waren von diesem Ruf begleitet. Es ist deshalb den
    Christen nicht möglich, die Katastrophe, die mit den Slogans "Allahu Akbar", "Jihad"
    "Tod den Ungläubigen", wie sie unüberhörbar (auch in den westlichen
    Nachrichtensendungen) in İdlib, Homs und Deyr-al-Zor skandiert werden, zu
    unterstützen.
    Deshalb müssen wir alle Kräfte unseres Volkes einheitlich fokussieren, aber auch
    eine Solidarität und Gemeinsamkeit mit allen Christen der Region anstreben, um uns
    auf das jetzt schon vorhersehbare Desaster vorzubereiten. Unsere politischen
    Parteien und Organisationen haben die historische Pflicht, die erforderliche Initiative
    zu ergreifen, um diese Einheit zu bilden.
    In diesem Zusammenhang wollen wir unsere Stimme gemeinsam erheben gegen die
    Propaganda in den öffentlichen Medien - vor allem in den USA und Europa - welche
    die reaktionären islamistischen Kräfte, die sich immer deutlicher und lauter
    artikulieren, unterstützen und als Garanten einer demokratische Zukunft Syriens
    propagandistisch verkaufen.
    Wir, die Unterzeichner dieses Appells, unterstützen eine friedliche und politische
    Lösung im Rahmen des Annan-Friedensplans, der darauf abzielt, das Blutvergießen
    in Syrien sofort zu stoppen und den Flächenbrand eines schrecklichen Krieges in der
    Region zu verhindern.
    Entschieden lehnen wir jegliche Initiativen ab, die eine bewaffnete Invasion von
    außen beabsichtigen oder so genannte Pufferzonen etablieren möchten.
    Wir treten für eine pluralistische, säkulare und demokratische Regierung in Syrien
    ein, welche auch die legitimen Rechte unseres Volkes respektiert.
    Juli 2012
    Pressekontakt: Ibrahim Seven suryoye60@web.de
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    Unterzeichner:
    Ibrahim Seven, Politiker, Deutschland
    Adnan Challma Külhan, Analyst, Holland
    Dr. Yusuf Güney, Psychologe, Österreich
    Abdulmesih BarAbraham, Dipl.-Ing.
    (Univ.), Deutschland
    Denho Özmen, Bildungsberater,
    Schweden
    Shabo Boyaci, Aktivist, Türkei
    Kuyo Maytab, Rechtsanwalt,
    Deutschland
    Söner Önder, Doktorand, Universität
    Amsterdam, Holland
    Abut Can, Wissenschaftlicher Referent,
    Deutschland
    Circis Simsek, Gastronom, Deutschland
    Kenan Araz, Soziologe, Deutschland
    Hanna Can Kerkinni, Ingenieur, USA
    Isa Acan Nahroyo, Aktivist, Deutschland
    Prof. Michael Abdalla,
    Geschichtsprofessor, Polen
    Ankido Bakhdi, TV Programmierer, Holland
    Yusuf Bahdi, Jurist, Holland
    Suat Arslanlar, Geschäftsmann, Holland
    Robert Rhawi, Geschäftsmann, Holland
    Adnan Can Kerkinni, Bildungsreferent,
    Schweden
    Emanuel Poli, Wirtschaftsberater,
    Schweden
    Musa Yoken, Unternehmer, Deutschland
    Nahro Beth-Kinne, Produzent, Belgien
    Nail Akçay, Aktivist, Schweden
    Simon Oğuz, Aktivist, Deutschland
    Naim Haydo, Aktivist, Schweiz
    Habib Rimmo, Aktivist, Schweiz
    Ferit Altinsu, Ingenieur, Türkei
    Yusuf Kürter, Aktivist, Holland
    Pressekontakt: Ibrahim

  • 26.07.2012 16:42 Uhr

    von Christenverfolgung:

    Die einzigen zwischen den Fronten sind bisher die Christen. Sie werden von den sunnitischen Rebellen umgebracht, von Kurden umgebracht und von den Shiiten umgebracht. Kann man im Internet leicht nachlesen. Allerdings mit Ausnahme des SPIEGEL nirgens in deutschen Medien. Man konnte ja auch leicht einen Massenmord an irakischen Christen durchführen ohne, daß es in deutschen Medien ein großes Thema war. Es passt halt so schlecht zur ideologie. Kurden? Klar, das geht.

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