• 05.08.2012

Bürgerkrieg in Syrien

Beim Barte der Soldaten

Rebellen nehmen 48 Iraner als Geiseln. Es sollen Mitglieder der iranischen Revolutionsgarden sein, die Assad stützen. Damaszener Aktivisten fliehen unterdessen nach Beirut.von Seif Al-Shishakli

  • 06.08.2012 22:59 Uhr

    von simon23:

    Die anderen Medien haben zumindest noch in den Vordergrund gestellt, das die teilweise etwas alten und korpulenten Männer vielleicht doch Pilger sind.
    Aber die TAZ hat das nicht nötig, sondern will nur eine Einmischung Irans sehen. Wobei sogar die Entführer von einzelnen Männern reden, nicht von der ganzen Gruppe. Ich hatte euch mal abboniert...

  • 06.08.2012 14:47 Uhr

    von Ant-iPod:

    @Biber:

    Ich würde mich über eine Quelle für Ihr Statement:
    "(Man muss wissen Assad geniesst immernoch über 60% Unterstützung der Syrer)"

    sehr freuen.

    Vielen Dank im Voraus.

  • 06.08.2012 09:36 Uhr

    von biber:

    ...unglaublich was die TAZ hier in Sachen Syrien veranstalltet. Parallel zu Al-Djazeera und Al-Arabia macht auch Al-Taz ganz schön Stimmung gegen das syr. Volk und für die FSA-Terroristen.(Man muss wissen Assad geniesst immernoch über 60% Unterstützung der Syrer).
    Kolomnisten die in Stundentakt Beitärge, pro Zeile 5 Cent, schreiben und immerwieder tauchen neue Kolomnisten auf. Ich wusste gar nicht, dass in Dt. soviele arbeitslose Journalisten gibt, die darauf warten gegen ein Abendmahl billige Geschichte zu fabriezieren.
    Erhlich gasagt ich bin sehr skeptisch über Dasein dieser angeblichen Journalisten. Zumal so Dumm und Unqualifiziert.
    Man kann sich doch die Frage stellen, wenn die Iraner ihre Millitär nach Syrien zu schicken um dem Assad Beihilfe zu leisten, erstens sind sie so schlau, dass sie sich vorher rasieren damit sie nicht auffallen und zweitens weis jeder, dass diese sog. Elite der Iraner perfekt arabisch sprechen.
    Eifach Al-Taz passt der TAZ besser!!!

  • 06.08.2012 01:40 Uhr

    von alfred frost:

    PS. Was diese syrischen "Freiheitskämpfer" hier von den Iranern behaupten, glaube ich mittlerweile genauso wenig wie alles andere, was dieses Pack mit Unterstützung des amerikanischen, aber auch anderer westlicher bzw. NATO-Geheimdienste (Türkei!) bislang so alles an Propaganda fabriziert hat.

    Ist doch klar, dass nicht nur diese Al-Qaida-Terroristen, sondern vor allem auch die USA um jeden Preis verhindern wollen, dass sich der Iran zugunsten der syrischen Regierung einmischt. Und diese Entführungsaktion-cum-Lügengeschichte bedeutet einen Warnschuss, sollte der Iran mit dem Gedanken spielen.

    (Was jeder vernünftige Mensch im Iran vermutlich tun würde: denn das Ende des Syrien-Kriegs wird den Anfang des Iran-Kriegs bedeuten. Ich kann nur hoffen, dass die Russen dem Iran dann mehr helfen werden als diesmal Syrien!)

    In Washington will man wohl keine Risiken eingehen, denn wie sagte doch General Patton 1944: "Wir können diesen Krieg immer noch verlieren."

    Aber in zweierlei Hinsicht ist er schon längst verloren: zum einen vom syrischen Volk, das nun aus einer Diktatur "gerettet" und dafür in einen irak-ähnlichen Bürgerkrieg gestürzt wird; und zum anderen von der Integrität unserer eigenen Medien, sowie vom Vertrauen, das kritische Leser hierzulande in dieselbigen haben - auch in Eure Zeitung.

  • 06.08.2012 01:25 Uhr

    von alfred frost:

    "Alles wird jetzt al-Qaida, und die Amis werden bombardieren": liebe taz-Redaktion, für diese Prognose brauchtet Ihr nicht erst auf eine "normalerweise sehr gut informierte Aktivistin" warten.

    Das versucht Euch schon seit vielen Monaten auch die überwiegende Mehrheit der auf Euren Kommentarseiten schreibenden Leser klarzumachen - welche anschreiben gegen die ganz deutliche pro-westlich propagandistische Tendenz in Eurer Syrien-Berichterstattung.

    Mein Vorschlag: da die Amerikaner jetzt ja offenbar Erfolg damit haben, Syrien in einen weiteren Irak, in einen weiteren von Dauerterrorismus gezeichneten failed state mit einer Marionettenregierung von ihren Gnaden zu verwandeln; und nachdem ihr jetzt solange Eure staatsbürgerliche Pflicht erfüllt habt, unseren Syrienfeldzug propagandistisch zu unterstützen:

    Wäre es jetzt nicht endlich an der Zeit, wieder umzuschalten auf eine kritisch-distanzierte Berichterstattung? Sonst steht Ihr hinterher da und habt die Kurve nicht gekriegt, wenn die islamistischen Söldner des Westens in den Damaszener Minderheitenvierteln ihren grimmigen Karneval feiern. Wie es ja von vorneherein für jedermann, der es wollte, absehbar war. (Und wer mir jetzt dumm kommt und Besserwisserei vorhält, dem werde ich zwei Dutzend Links auf Kommentarseiten anderer taz-Artikel geben.)

    Wenn Ihr diesem Rat folgt, dann steht Ihr hinterher auch besser da, wenn Ihr behauptet, die Entwicklungen in Syrien von Anfang an mit "kritischer" Berichterstattung begleitet zu haben.

    Außerdem bin ich jetzt neugierig, was Ihr machen werdet, wenn der Syrien-Krieg seine logische Fortsetzung im Iran-Krieg findet. Dann werdet Ihr wohl auch erst mal zu den "oppositionellen Freiheitskämpfern" halten, bis das - wie jetzt in Syrien - unhaltbar geworden ist.

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