Die Mitgliedsländer der Organisation der Islamischen Konferenz wollen Syrien aus der Gruppe ausschließen. Nur die iranische Regierung will das nicht. Valerie Amos reist nach Syrien.
Komisch. Die Diktatoren des Nahen Osten wollen Demokratie in Syrien.
Kommt das nur mir komisch vor? Wenn die Saudi´s Demokratie wollen, warum führen die die nicht selbst ein?
Warum verbündet sich der Westen mit diesen Despoten?
Sind die Menschenrechte noch universell oder ist das nur eine Lüge?
14.08.2012 19:20 Uhr
von Ralph:
taz, wo bleiben die Klarstellungen, dass die Unterstützung der syr. "Rebellen" durch Katar u.a. mit Waffen usw. dem Völkerrecht widerspricht und im übrigen in keinem Verhältnis steht zu den sicher vorhandenen Menschenrechtsverletzungen durch Assad ? Bereits der Irak-Krieg war völkerrechtswidrig (Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in 2001), der Krieg gegen Libyen genau so. Folgt ihr jetzt dem allgemeinen Lügen, wonach Kriege gesellschaftsfähig werden sollen ?
14.08.2012 15:17 Uhr
von toddi:
Zitat: „Die Rebellen forderten ihrerseits von der internationalen Gemeinschaft die Einrichtung einer Flugverbotszone. Die USA erklärten laut Regierungssprecher Jay Carney, "keine Möglichkeit" auszuschließen, um den Rücktritt von Assad zu erreichen. Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) telefonierte nach Angaben des Auswärtigen Amtes am Montagabend mit US-Außenministerin Hillary Clinton und seinen Kollegen in Großbritannien, Frankreich und der Türkei, William Hague, Laurent Fabius und Ahmet Davutoglu, zur Lage in Syrien.“ Man sollte sich eigentlich fragen ,mit welchem Recht fordern die selbsternannten Friedensengel,oder besser noch „Menschenrechtsanwälte“ irgendwas. Diese Vertreter der Staaten die für die grausamsten Verbrechen verantwortlich sind (direkt oder indirekt) die die Nachkriegsgeschichte gesehen hat. Dieses Mörderpack erdreistet sich der Menschheit Forderungen zu stellen. GB Griechenland/Palästina, Frankreich mit seinen „Heldentaten“ in Algerien und die vor allem die USA mit der „Unterstützung des Volkes“ Vietnams. Aus aktuellem Anlass und um zu zeigen wo die eigentlichen Terroristen zu verorten waren und sind, ein Auszug der Taten der Verbrecher „im Namen der Freiheit“ in Indochina . Zitat JW : Schweigen aus Bonn Wenn während des verbrecherischen Kriegs der USA in Vietnam gefoltert und gemordet wurde, gab es nie auch nur den geringsten Einwand. Auch nicht, als durch Enthüllungen des US-Magazins Newsweek 1972 bekannt wurde, daß dort im Rahmen des »Phönix«-Programms der CIA Zehntausende unschuldige Vietnamesen gefoltert und ermordet wurden. Das Journal bezog sich auf Aussagen des Verantwortlichen des Mordprogramms, den damaligen US-Botschafter in Saigon, William Colby, später Direktor der CIA, der bei einer Befragung vor dem Kongreß zugeben mußte: durch das »Phönix«-Programm wurden 20941 Personen getötet, die nicht »als schuldig oder unschuldig zu identifizieren« waren. Der im »Phönix-Programm« eingesetzte CIA-Mitarbeiter Barton Osborne, der den Geheimdienst verließ, schilderte Foltermethoden: Häftlingen »wurde ein Holzpflock von fünfzehn Zentimeter Länge in den Gehörgang getrieben. Auf dessen Ende wurde dann gehämmert, bis er ins Hirn eindrang«. Er habe bei allen Vernehmungen niemanden gesehen, »der da lebend herauskam«. In Südvietnam gab es über ein Dutzend KZ und Zuchthäuser sowie Hunderte von Lagern und Gefängnissen der örtlichen US-Kommandanturen und der Marionettenverwaltungen, in denen nach einem Bericht von »Amnesty International« 1972 zwischen 200000 und 300000 politische Gefangene schmachteten, die alle solchen Folterungen ausgesetzt waren Die berüchtigtste Folterhölle war das KZ auf der Insel Con Son, wo 10000 Menschen eingekerkert waren. Dort gab es bereits die berüchtigten Tigerkäfige, die später – kaum verändert – auf Guantánamo installiert wurden. Zu den sadistischsten Methoden gehörten Folterungen und Vergewaltigungen der weiblichen Häftlinge. Männer und Kinder wurden gezwungen, dabei zuzusehen. Frauen wurden Coca-Cola-Flaschen in die Vagina gestoßen. Der westdeutsche Arzt Erich Wulff, der sechs Jahre in Südvietnam arbeitete, schrieb unter dem Pseudonym George W. Alsheimer in seinem Buch »Vietnamesische Lehrjahre« (Frankfurt/Main 1968/1972), »daß Folterungen von Verdächtigen – und verdächtigt werden konnte jeder Vietnamese, der nicht selber im Dienste des Terrorapparates der USA stand – keine Ausnahme, sondern die Regel waren." Zitat Ende: Afghanistan, Irak, Libyen und aktuell Syrien beweisen, im Grunde haben die "Menschenrechts"apostel sich nicht geändert (deren einzige wirklich geforderte "Menschen"recht nach (Vogel)Freiheit,meint die Freiheit jeden Menschen als Ware bzw. Verbraucher zu betrachten - also das Recht (Maximal) Profite zu machen. Sie haben nur dazugelernt, finanzieren die „Drecksarbeit“, überlassen den größten Teil der Ausführung „anderen“. Algerien und Vietnam, Chile usw. droht der gesamten Menschheit wenn sie nur so könnten wie sie wollen! Fallt den Mördern in den Arm statt ihnen auf den Leim zu gehen...
14.08.2012 11:45 Uhr
von Ute:
Ist Syrien denn das einzige Thema dieser Konferenz?
Von Marokko bis Indonesien und von Somalia bis in den Kaukasus gibt es eine Menge Probleme.
Leserkommentare
15.08.2012 08:19 Uhr
von Komisch:
Komisch. Die Diktatoren des Nahen Osten wollen Demokratie in Syrien.
Kommt das nur mir komisch vor? Wenn die Saudi´s Demokratie wollen, warum führen die die nicht selbst ein?
Warum verbündet sich der Westen mit diesen Despoten?
Sind die Menschenrechte noch universell oder ist das nur eine Lüge?
14.08.2012 19:20 Uhr
von Ralph:
taz, wo bleiben die Klarstellungen, dass die Unterstützung der syr. "Rebellen" durch Katar u.a. mit Waffen usw. dem Völkerrecht widerspricht und im übrigen in keinem Verhältnis steht zu den sicher vorhandenen Menschenrechtsverletzungen durch Assad ? Bereits der Irak-Krieg war völkerrechtswidrig (Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes in 2001), der Krieg gegen Libyen genau so. Folgt ihr jetzt dem allgemeinen Lügen, wonach Kriege gesellschaftsfähig werden sollen ?
14.08.2012 15:17 Uhr
von toddi:
Zitat: „Die Rebellen forderten ihrerseits von der internationalen Gemeinschaft die Einrichtung einer Flugverbotszone. Die USA erklärten laut Regierungssprecher Jay Carney, "keine Möglichkeit" auszuschließen, um den Rücktritt von Assad zu erreichen.
Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) telefonierte nach Angaben des Auswärtigen Amtes am Montagabend mit US-Außenministerin Hillary Clinton und seinen Kollegen in Großbritannien, Frankreich und der Türkei, William Hague, Laurent Fabius und Ahmet Davutoglu, zur Lage in Syrien.“
Man sollte sich eigentlich fragen ,mit welchem Recht fordern die selbsternannten Friedensengel,oder besser noch „Menschenrechtsanwälte“ irgendwas. Diese Vertreter der Staaten die für die grausamsten Verbrechen verantwortlich sind (direkt oder indirekt) die die Nachkriegsgeschichte gesehen hat. Dieses Mörderpack erdreistet sich der Menschheit Forderungen zu stellen. GB Griechenland/Palästina, Frankreich mit seinen „Heldentaten“ in Algerien und die vor allem die USA mit der „Unterstützung des Volkes“ Vietnams. Aus aktuellem Anlass und um zu zeigen wo die eigentlichen Terroristen zu verorten waren und sind, ein Auszug der Taten der Verbrecher „im Namen der Freiheit“ in Indochina . Zitat JW : Schweigen aus Bonn
Wenn während des verbrecherischen Kriegs der USA in Vietnam gefoltert und gemordet wurde, gab es nie auch nur den geringsten Einwand. Auch nicht, als durch Enthüllungen des US-Magazins Newsweek 1972 bekannt wurde, daß dort im Rahmen des »Phönix«-Programms der CIA Zehntausende unschuldige Vietnamesen gefoltert und ermordet wurden. Das Journal bezog sich auf Aussagen des Verantwortlichen des Mordprogramms, den damaligen US-Botschafter in Saigon, William Colby, später Direktor der CIA, der bei einer Befragung vor dem Kongreß zugeben mußte: durch das »Phönix«-Programm wurden 20941 Personen getötet, die nicht »als schuldig oder unschuldig zu identifizieren« waren. Der im »Phönix-Programm« eingesetzte CIA-Mitarbeiter Barton Osborne, der den Geheimdienst verließ, schilderte Foltermethoden: Häftlingen »wurde ein Holzpflock von fünfzehn Zentimeter Länge in den Gehörgang getrieben. Auf dessen Ende wurde dann gehämmert, bis er ins Hirn eindrang«. Er habe bei allen Vernehmungen niemanden gesehen, »der da lebend herauskam«. In Südvietnam gab es über ein Dutzend KZ und Zuchthäuser sowie Hunderte von Lagern und Gefängnissen der örtlichen US-Kommandanturen und der Marionettenverwaltungen, in denen nach einem Bericht von »Amnesty International« 1972 zwischen 200000 und 300000 politische Gefangene schmachteten, die alle solchen Folterungen ausgesetzt waren
Die berüchtigtste Folterhölle war das KZ auf der Insel Con Son, wo 10000 Menschen eingekerkert waren. Dort gab es bereits die berüchtigten Tigerkäfige, die später – kaum verändert – auf Guantánamo installiert wurden. Zu den sadistischsten Methoden gehörten Folterungen und Vergewaltigungen der weiblichen Häftlinge. Männer und Kinder wurden gezwungen, dabei zuzusehen. Frauen wurden Coca-Cola-Flaschen in die Vagina gestoßen. Der westdeutsche Arzt Erich Wulff, der sechs Jahre in Südvietnam arbeitete, schrieb unter dem Pseudonym George W. Alsheimer in seinem Buch »Vietnamesische Lehrjahre« (Frankfurt/Main 1968/1972), »daß Folterungen von Verdächtigen – und verdächtigt werden konnte jeder Vietnamese, der nicht selber im Dienste des Terrorapparates der USA stand – keine Ausnahme, sondern die Regel waren."
Zitat Ende: Afghanistan, Irak, Libyen und aktuell Syrien beweisen, im Grunde haben die "Menschenrechts"apostel sich nicht geändert (deren einzige wirklich geforderte "Menschen"recht nach (Vogel)Freiheit,meint die Freiheit jeden Menschen als Ware bzw. Verbraucher zu betrachten - also das Recht (Maximal) Profite zu machen. Sie haben nur dazugelernt, finanzieren die „Drecksarbeit“, überlassen den größten Teil der Ausführung „anderen“. Algerien und Vietnam, Chile usw. droht der gesamten Menschheit wenn sie nur so könnten wie sie wollen! Fallt den Mördern in den Arm statt ihnen auf den Leim zu gehen...
14.08.2012 11:45 Uhr
von Ute:
Ist Syrien denn das einzige Thema dieser Konferenz?
Von Marokko bis Indonesien und von Somalia bis in den Kaukasus gibt es eine Menge Probleme.