Pater Mertes bekommt von SPD-Chef Gabriel den Heinemann-Preis für besonderen Bürgermut. Ein anonymer ehemaliger Canisius-Schüler über den Mut der anderen.von Christian Füller
Sie führen es exemplarisch vor. Wer als am Rande Involvierter - wie P. Mertes, denn der systematische Missbrauch geschah lange vor seiner Zeit als Rektor - aktiv wird und das Wort ergreift, macht sich selbst extrem angreifbar. Ob als Betroffener oder Mitarbeiter der "Täterinstitution" macht man nie alles richtig, ist nie perfekt schwarz oder weiß. Genau so falsch, wie Pater Mertes Vertuschung zu unterstellen, wäre es, die Hauptschuldvorwürfe an die Opfer zu richten, weil sie erst zu spät Strafanzeige erstattet hatten und damit ebenfalls dazu beitrugen, das System aufrechtzuerhalten. Und die "Täter" ? Auch sie werden ihre eigenen verkrümmten Biographien haben, die sie zu dem werden ließen, was sie sind. Insofern ist sowohl der Schritt von Matthias Katsch als auch der von Pater Mertes richtig. Das hätte die SPD bei der Preisvergabe bedenken sollen.
26.04.2012 20:14 Uhr
von Wolfgang Banse:
Betroffene nicht Pater Klaus Mertes hätten den Heinemann Bürgerpreis verdient Ein Rektor,hier Pater Klaus Mertes wußte jahrelang dass in seinem ehemaligen Casinius Kolleg in Berlin Missbrauch und Misshandlungen an schutzbefohlenen Schülern satt fand.Er schwieg und hat sich so mit schuldig gemacht.Denn der Mitwisser ist so zu behnadeln,wie der Täter,die Täter. Gustav Heinemann(Bundespräsident) wird sich im Grab wälzeln,was die Verleihung des Heinemann Bürgerpreis an Pater Klaus Mertes betrifft. Den betroffenen Schülern,die gepeinigt,missbraucht wurden,hätten den Heinemann Bürgerpreis zugesprochen bekommen müsse As Mittwisser von Straftaten sollte sich Pater Klaus Mertes sich vor Gericht verantwortren müssen. Nicht Nachvollziehbar ist,dass Pater Klaus Mertes in St.Blasien einem Jesuiten-Schule,der ein Internat angeschlossen ist,vorsteht. Wo bleibtz eigentlich so fragt man sich in der Römisch-katholischen Kirche die Moral,die Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit.Was ist ein Menschenleben,hier in einer Ordensgemeinschaft wert,was die Unversehrheitheit anbetrifft?!
Leserkommentare
14.05.2012 11:17 Uhr
von Wunderlich:
@ Wolfgang Banse
Sie führen es exemplarisch vor. Wer als am Rande Involvierter - wie P. Mertes, denn der systematische Missbrauch geschah lange vor seiner Zeit als Rektor - aktiv wird und das Wort ergreift, macht sich selbst extrem angreifbar.
Ob als Betroffener oder Mitarbeiter der "Täterinstitution" macht man nie alles richtig, ist nie perfekt schwarz oder weiß.
Genau so falsch, wie Pater Mertes Vertuschung zu unterstellen, wäre es, die Hauptschuldvorwürfe an die Opfer zu richten, weil sie erst zu spät Strafanzeige erstattet hatten und damit ebenfalls dazu beitrugen, das System aufrechtzuerhalten.
Und die "Täter" ? Auch sie werden ihre eigenen verkrümmten Biographien haben, die sie zu dem werden ließen, was sie sind.
Insofern ist sowohl der Schritt von Matthias Katsch als auch der von Pater Mertes richtig.
Das hätte die SPD bei der Preisvergabe bedenken sollen.
26.04.2012 20:14 Uhr
von Wolfgang Banse:
Betroffene nicht Pater Klaus Mertes hätten den Heinemann Bürgerpreis verdient
Ein Rektor,hier Pater Klaus Mertes wußte jahrelang dass in seinem ehemaligen Casinius Kolleg in Berlin Missbrauch und Misshandlungen an schutzbefohlenen Schülern satt fand.Er schwieg und hat sich so mit schuldig gemacht.Denn der Mitwisser ist so zu behnadeln,wie der Täter,die Täter.
Gustav Heinemann(Bundespräsident) wird sich im Grab wälzeln,was die Verleihung des Heinemann Bürgerpreis an Pater Klaus Mertes betrifft.
Den betroffenen Schülern,die gepeinigt,missbraucht wurden,hätten den Heinemann Bürgerpreis zugesprochen
bekommen müsse
As Mittwisser von Straftaten sollte sich Pater Klaus Mertes sich vor Gericht verantwortren müssen.
Nicht Nachvollziehbar ist,dass Pater Klaus Mertes
in St.Blasien einem Jesuiten-Schule,der ein Internat angeschlossen ist,vorsteht.
Wo bleibtz eigentlich so fragt man sich in der Römisch-katholischen Kirche die Moral,die Aufrichtigkeit und Glaubwürdigkeit.Was ist ein Menschenleben,hier in einer Ordensgemeinschaft wert,was die Unversehrheitheit anbetrifft?!