In Berlin wurde am Dienstag der taz-Kollege Christian Semler beigesetzt. Weggefährten erinnerten an sein Leben, sein Lachen und seinen Beitrag zur Geschichte. von Daniel Bax

1998 erschien diese viel beachtete Auseinandersetzung mit dem Antiutopismus und Antitotalitarismus nach Ende des chinesischen Experiments. von Christian Semler

Wie sich Polen und Deutsche an einen freundlichen Menschen erinnern: Eine Auswahl von Nachrufen zum Tod von Christian Semler.

Er sprach über bosnische Musik, guckte die Tour de France, schrieb über Kartografie – Christian Semler war ein Schatz an Wissen. von Deinen Kolleginnen Und Kollegen

Wie Christian Semler Pol Pot als „sanft“ bezeichnete, warum er nie taz-Chef werden wollte und warum er eine Legende in der DDR war. Drei Weggefährten erinnern sich. von M. Sontheimer / B. Mika / W. Templin

Er war der lustigste Berliner Genosse und wandelte sich zum fanatischen Apologeten abstrakter Militanz. Doch dann saß er auf einem Warschauer Sofa. von Detlev Claussen
Wenn Christian Semler sich vor politischen Verpflichtungen verstecken wollte, ging er zu Harun Farocki. Erinnerungen an den Liebhaber von Revolutionskitsch. von Harun Farocki

Christian Semler war ein Vorbild an Gelassenheit und Abgeklärtheit. Nur wenn Stöße auf dem Billardtisch ihr Ziel verfehlten, wurde er ungeduldig. von Jürgen Gottschlich
Es war ein Vergnügen den Geschichten von Christian Semler zuzuhören und seine Texte zu lesen. Und es wird gut sein, sie nachzulesen. Er fehlt. von Erhard Stölting
Christian Semler hat lange vor vielen anderen verstanden, welche weitreichende Dimension die Veränderungen in Osteuropa in den 80er Jahren hatten. von Erich Rathfelder
Er war Studentenführer, maoistischer Parteigründer und der Elder Statesman der taz. Und jemand, der die Tugend der Freundlichkeit pflegte. von Stefan Reinecke

… ja, was dann? Über diese Frage schrieb Christian Semler im März 2006. Jetzt ist er gestorben. Zur Erinnerung an ihn hier noch einmal seine Antwort. von Christian Semler

Christian Semler, linker Intellektueller und langjähriger taz-Autor, ist tot. Semler formulierte die Basisideen der Studentenbewegung mit. Er wurde 74 Jahre alt. von Ines Pohl

In der Schule lernen wir Karten als objektive Abbildungen zu lesen. Dabei sind es nur unterschiedliche Interpretationen der Welt. von Christian Semler

Unser Kollege Christian Semler (1938-2013) ist am 13. Februar gestorben. Er wurde 74 Jahre alt.
Christian arbeitete seit den späten 1980er Jahren in der taz und war das Bindeglied der taz zu einer Geschichte, die älter ist als die Zeitung selbst. Christian gründete 1970 die maoistische Kommunistische Partei Deutschlands und wurde später deren Vorsitzender. In einem „Gespräch über die Zukunft“, das Hans Magnus Enzensberger mit ihm und Rudi Dutschke 1967 für das Kursbuch führte, wurden die Basisideen der Studentenbewegung mitformuliert.
Wir verlieren mit Christian einen Kollegen mit enzyklopädischem Wissen, großer Hilfsbereitschaft, feinsinnigem Humor.
Von Stierhörnern in Stierkämpfern, Zombies und menschlichen Engeln. Unsere Bilder der Woche.

Das Handy hat Geburtstag: Eine kurze Geschichte der ebenso erfolgreichen wie nervtötenden Erfindung.

Was der nordkoreanische Führerkult mit Raketen und Rammlern aus Brandenburg zu tun hat.

Schnee verpiss dich, keiner vermisst dich. Der Frühling muss kommen. Jetzt, sofort. Hau rein, Lenz!


Das neue Umweltmagazin der taz
ZEO2 ist ein politisches Umweltmagazin. Mit fundiertem Journalismus klären wir auf und befeuern die Debatte durch eine klare Haltung. ZEO2 gibt es im Abo, am Kiosk und eKiosk.