Nach Twitter, Facebook und Apple wurde nun der Cloud-Dienst „Evernote“ Opfer eines Hackerangriffs. Die Angreifer schnappten sich Passwörter und Mailadressen.

Heimlich still und leise hackten sich die Angreifer in die Daten der „Evernote“-Cloud. Bild: dpa
NEW YORK dpa | Der Online-Dienst Evernote, bei dem man Notizen, Links oder auch Kochrezepte im Netz speichern kann, ist Ziel einer schwerwiegenden Hacker-Attacke geworden. Die Angreifer hätten sich Zugriff auf E-Mail-Adressen und verschlüsselte Passwörter verschafft, teilte Evernote in einem Blogeintrag am späten Samstag mit. Evernote hat nach jüngsten Angaben fast 50 Millionen Nutzer. Sie werden nun aufgefordert, ihre Passwörter zu ändern.
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Die Angreifer hätten keine Bezahlinformationen erbeutet und auch nicht von den Nutzern abgespeicherte Inhalte sehen können, betonte Evernote. Auch wenn die gestohlenen Passwörter verschlüsselt sind, wächst die Gefahr für Nutzer, die das gleiche Passwort bei mehreren Online-Diensten verwenden.
Allein in den vergangenen Wochen waren auch Twitter, Facebook, Apple und Microsoft Ziel von Hacker-Attacken geworden, die jedoch nach ersten Erkenntnissen glimpflich verliefen.
Große US-Industrieunternehmen stehen nach Angaben amerikanischer Sicherheitsexperten schon lange im Visier mutmaßlich chinesischer Hacker. Jüngst wurden auch Cyberangriffe auf große US-Zeitungen sowie die europäischen Konzerne ThyssenKrupp und EADS bekannt.
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Leserkommentare
04.03.2013 07:42 | arne grahm
sehr geehrte redaktion, ...
03.03.2013 15:18 | Andreas Wiese
Liebe taz, ...