Nach der Niederlage gegen die LA Lakers hat Dirk Nowitzki nur noch geringe Playoff-Chancen. Das Team wäre erstmals seit 12 Jahren nicht dabei. von Thomas Winkler

Dirk Nowitzki (r.) musste öfter zuschauen als ihm lieb war, während Pau Gasol (l.) auftrumpfte. Bild: dpa
Der Bart bleibt erst mal dran. Dirk Nowitzki wird auch bei den nächsten Spielen seiner Dallas Mavericks aussehen wie ein Zausel, denn mit einer 81:101-Niederlage bei den Los Angeles Lakers verpassten der deutsche Basketballer und seine Kollegen die Chance, sich erstmals seit Anfang Februar wieder rasieren zu dürfen.
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Damals hatten sich einige Mavericks geschworen, die Bärte so lange wachsen zu lassen, bis das Team wieder eine ausgeglichene Bilanz aus Siegen und Niederlagen vorzuweisen hätte. Noch tragischer als die fehlende Rasur ist allerdings die Tatsache, dass die Niederlage ausgerechnet gegen einen Tabellennachbarn zustande kam.
Bei einem Sieg gegen die in dieser Saison ebenfalls enttäuschenden Lakers, bei denen Kobe Bryant mit 23 Punkten, 11 Rebounds und 11 Assists überragte, hätten die Mavs ihre Chancen stark verbessern können, noch den achten und letzten zur Teilnahme an dem Playoffs berechtigenden Platz in der Western Conference zu erobern. Aber die Mavericks waren, wie Dirk Nowitzki feststellen musste, an diesem Abend in Los Angeles „einfach nicht gut genug. Hier kann man nur gewinnen, wenn man seine Würfe trifft. Das ist uns nicht gelungen.“
Nun werden wohl die Lakers und die mit ihnen punktgleichen Utah Jazz den letzten Playoff-Platz im Westen unter sich ausmachen. Die Mavericks haben bei nur noch acht ausstehenden Spielen schon drei Siege weniger auf dem Konto.
Dirk Nowitzki, der von Pau Gasol so gut bewacht wurde, dass ihm nur 11 Punkte gegen die Lakers gelangen, muss auf ein kleines Wunder hoffen, damit eine beeindruckende Serie nicht abreißt: In den letzten 12 Jahren stand Dallas immer in den Playoffs. „Das ist ein Schlag“, sagte ein bartloser Mavs-Trainer Rick Carlisle nach der deftigen Niederlage, „dieses Spiel hätten wir gewinnen müssen. Die Spieler sind jetzt alle frustriert.“ Und vor allem weiterhin unrasiert.
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