• 02.10.2012

Daniel Cohn-Bendit über das EU-Manifest

„Es geht um Quantensprünge“

Für ein postnationales, föderales Europa mit Sozialpakt und gemeinsamer Armee: Daniel Cohn-Bendit über sein leidenschaftliches Manifest.von Ruth Reichstein

  • 04.10.2012 13:19 Uhr

    von lowandorder:

    Na, habt ihr auch die mailmottenplage.
    Peinlich ist das schon für eine sich aufklärerisch
    gebende Zeitung - wie die taz.
    3.0


    @ …et al.

    In der Sache

    mal ehrlich, hat der rote Danny natürlich recht:
    wer? wenn nicht er; wann? wenn nicht jetzt;

    daß die machtbesitzende politische Klasse, auch und gerade auf der EU- Ebene, das mehrheitlich ( La Solaria et al.) anders sieht und einen Deubel tun wird, die Bürger Europas auf einen echten politischen, verfassungsrechtlich abgesicherten Umbau hin zu einer Demo-kratein, die diesen Namen verdient, mitzunehmen - na das liegt doch auf der Hand!

    Wo bitte hat die Klasse der selten Begabten, vulgo die politische Klasse, freiwillig auch nur Teile ihrer Macht abgegeben? sie in eine rationale, die Probleme der Zeit bewältigende Struktur überführt, in der KretiundPleti - ich und du - sich wiedererkennen!!?

    Es geht gerade nicht um ein imperiales Europa a la Mané Sperber oder des Maunz-/Carl Schmitt-gestählten Roman ' Rucker' Herzog!

    Statt dessen um die Herstellung von wirksam kontrollierender Öffentlichkeit
    ( Habermas/Häberle/Hesse), die z.B. die Kommission in ihrem wuchernden aleatorisch-individualistischen Einfluß erkennbar beschränkt, den ManchesterLobbyismus endlich so an die Kette legt, daß es wehtut; checks and balances a la fortentwickeltem Montesquieu … usw usf.
    Der Machtkampf EuGH vs. BVerfG gehört auch hierher!

    Was bitteschön wäre denn die Alternative?
    Machtkämpfe, klammheimliche, unheimliche und sonstige völlig undemokratische Machtverschiebungen finden doch ohnehin tagtäglich und alle naslang statt.

    EZB, Eurobonds, die nicht so heißen dürfen( dat Merkel - lebt!!)…capito!?
    all that along the watchtower- ff.
    Noch Fragen ?

    Nur der Bürger, der anschließend, dauerhaft und nachhaltig die - im Gehalt!! - immer dünnere Suppe auslöffeln darf, ohne Alternative; ja der bleibt via Sonntags- und Fensterreden aber so was von schön außen vor.

    Ansonsten kommt's ja schon dicke!
    Schon vergessen? Die Einführung des € ? Die kalte Enteignung - plötzlich haste nur noch die Hälfte inne Däsch!
    ( Nich nur die Pizza umme Eck:
    DM=€ und arschlecken!
    So geht das)!

    Und die weltweit besitzende Klasse, die wahrhaft Mächtigen, the beauty und the rich? die privatjetter? , der der Plebs, dat Volk, Volker ff - auf ein paar €$£¥ mehr oder weniger kommt's dabei nicht an ( Herr OberMinisterialdirigent - ja, Sie auch!) - so was vom am Arsch vorbeigeht, treibt all das via Lobbying vor sich her, stopft sich weiter die Taschen; kriegt's zudem wie grad mal mehr im Süden; (der Norden hat schon vorher gegessen und verdient jetzt nochmals via Zinsen) post-anal verabreicht und - bedient mit ihrem Hohngelächter das Weltraumhintergrundrauschen.

    All das und dagegen lieber nicht?
    Mehr so wie bei F.K.Waechter?
    "… ja dann bleibt in eurem Stinkstall und laßt euch verwursten!!- ?"
    Nein, nein Publikum - du bist wirklich nicht so dumm, laß dir das nicht ( mehr) einreden! Warste in Wirklichkeit nie!
    Also runter vom Sofa.

    Ob man das Kind dann Bundesstaat oder Staatenbund 2.Ordnung nennt, ist mir Wumpe.
    Nur - unsere Zeit und der Zustand Europas zeigen, da muß was passieren! Jetzt!
    Wir Europäer haben - schon mit (den Resten) des Sozialstaates was zu verteidigen ( Bourdieu) und wiederherzustellen! Jau und jep!
    GazProGerd - Hartz-4-Verbrecher - aufe Fresse! Aber Hallo!

    Danny, Jürgen et al. - das Glück ist mit den Tüchtigen.
    Haut rein - you'll never walk alone.

    Fazit: Demo-kratein ist vielleicht nicht der Königsweg und der Ideale Staat; may be!
    Aber was Besseres ist erkennbar nicht in Sicht und - man/frau werfe die Flinte erst dann ins Korn, so da eine bessere ist.
    Die Herrschenden ?… söchst du Wust inn Hunnenstall? säh de Buur!

    Ende des Vorstehenden.

    Ps … das mit den Kwanten - überlassen wir einfachen Geister mal lieber dem Durchblicker Niels Bohr - und nicht geschichtsklitternd
    ( Weizsäckers aller Altersstufen mal herjchehört! ) Heisenberg-Klingsor!


  • 04.10.2012 12:44 Uhr

    von Chrischan:

    "Wir stehen vor dem Problem, dass die politische Elite den Meinungsströmungen im Volk nachläuft."

    Hätte "das Dany" auch noch die Güte mir zu verraten, auf welchem Planeten daß der Fall ist? Auf diesem Planeten jedenfalls merke ich nix davon, im Gegenteil: Jede "Entscheidung" aus Brüssel wendet sich diametral gegen die Wünsche und Bedürfnisse der (indigenen) europäischen Bevölkerung.
    Ob das nun die Rettung von Pleitestaaten ist oder die Zwangseinführung von quecksilberhaltigen Haushaltsartikeln.

  • 03.10.2012 23:46 Uhr

    von Heinz68:

    Eine interessante Gesamtdarstellung der Eurokrise, ihrer Ursachen, ihres Verlauf und ihrer politischen Folgen gibt es hier:

    http://www.matthiaselbers.de/docs/Das-Euro-Desaster.pdf

    Dieses Dossier zerrupft das Gesülz von Cohn-Bendit in der Luft.

  • 03.10.2012 23:15 Uhr

    von Fred Feuerstein:

    Recht hast du redlope
    Sich als Weltbürger zu sehen widerspricht aber nicht einer bestimmten Kultur anzugehören …
    und ich tauche gerne in andere Kulturen ab … solange die einen guten Verhaltenscodex haben halte ich es da auch lange aus.
    Und mein Gott wenn ich daran denke immer nur deutsche Kultur… phu.

  • 03.10.2012 22:08 Uhr

    von Thorben:

    Ein Ungelernter erklärt uns die Welt. OMG
    Wird Zeit, dass dieses 68 er Gezumpel abdankt.

  • 03.10.2012 21:35 Uhr

    von el presidente:

    Alles schön und gut.
    Aber was genau spricht denn gegen Volksabstimmungen (direkte Demokratie) in Europa, Herr Cohn-Bendit?

  • 03.10.2012 20:20 Uhr

    von Rainer Möller:

    Müssen "wir" wirklich in der Welt eine Rolle spielen? Und auch noch ein "Bollwerk" gegen die USA, Brasilien und China bilden?
    Wieso eigentlich? Weil das Leben ein sozialdarwinistischer Ausscheidungskampf der geopolitischen Einheiten ist, in dem man nur die Wahl hat zu siegen oder zugrunde zu gehen?
    Und wer wird im Erfolgsfall eigentlich "eine Rolle spielen"? Cohn-Bendit oder ich (oder ihr)?
    "Er denkt beim Länderschmause/ wie er die Welt erwürb/ ich hab ein Lieb zuhause/ die weinte, wenn ich stürb"

  • 02.10.2012 23:06 Uhr

    von Otto Pardey:

    Der Betrug am Volk,die Charakterlosigkeit,die Arroganz
    korrupter deutscher Politiker und
    der doofe deutsche Michel.

  • 02.10.2012 14:46 Uhr

    von Martin:

    Der Punkt ist, dass in Brüssel die Kommission der Lobby hörig ist und das Parlament versucht das beste draus zu machen. Die Lobby tritt in Brüssel auf in einer Weise wie das in Deutschland unmöglich wäre. Amerikanische Vertreter der fortune 500 Unternehmen führen sich in Brüssel so auf als ob sie bei uns zu hause wären und genau so werden sie behandelt. Statt den Nationalstaat zu schleifen sollte man Brüssel "nationalisieren", d.h. von den Bürgern in den Besitz nehmen. Darum irrt Cohn-Bendit, wenn er den leidlich funktionierenden Nationalstaat überwinden will mit einer ausverkauften und korrupten übernationalen Ordnung statt Europa als Plus zur Rückgewinnung der durch die neoliberale Globalisierg dem Nationalstaat verlorenen Handlungsfähigkeit zu begreifen. Das wäre ein Europa, dass Off-shore Paradiesen ein Kanonenboot hinschickt, statt die Mitgliedstaten in den Steuerwettbewerb zu schicken. Europa = nationalstaaten + X. Nicht ein neoliberale Europa auf Kosten des Nationstaats und ihn unterminieren bevor man was equivalentes auf EU-Ebene hat.

  • 02.10.2012 14:39 Uhr

    von Mentor54:

    Ein Quantensprung symbolisiert doch eigentlich die MINIMALE Differenz zwischen den Energieniveaus zweier Elektronenorbitale. Ich habe daher nie verstanden, warum sich dieser Begriff als Synonym für einen besonders großen Fortschritt etablieren konnte.

  • 02.10.2012 13:52 Uhr

    von petra kelly:

    Dieser narzistische Cohn - Benndit nervt total. Der kann seinen errigierten Zeigefiger nicht weg lassen.

    Der ist politisch dermaßen nach rechts gewandert, das er gut zu den deutschen Grünen passt.

  • 02.10.2012 13:35 Uhr

    von Fritz:

    Es ist der gleiche Unfug, den schon Roman Herzog formuliert hat. Europas Staerke ist und bleibt seine Vielfalt und an dieser Vielfalt werden alle Plaene scheitern. Man nennt es Groessenwahn, nur ein anderer Ausdruck ist Utopie, hier aber keine erstrebenswerte. Die erfreuliche Realitaet der Strassen der Hauptstaedte wird es verhindern.

  • 02.10.2012 13:35 Uhr

    von Luxus ohne Titten:

    Wenn die Sauen der Rasse Mensch keine Milch geben, verhungern normalerweise die Gören.
    In Europa ist das ganz anders, da sind sie sogar über 45 und klauen den Kälbern die Muttermilch.

  • 02.10.2012 13:11 Uhr

    von redlope:

    Träum weiter, Dany!
    Mir geht's wie dem Vorkommentator Peter Pander. Früher einmal sah ich mich nur als Europäer und Weltbürger und nicht als Deutschen. Deutsch war ja auch "pfui".
    Ohne chauvinistisch geworden zu sein, sehe ich das inzwischen anders. Auch wird ein Franzose oder ein Spanier wohl kaum so leicht "pfui" zu seiner Nation sagen wie das die nachkriegserzogenen Deutschen tun - höchstens wenn er erpresst wird mit EU-"Hilfe".

    Demokratie - echte Demokratie kann nur im "Mitreden" und mitentscheiden der Bürger funktionieren - und das geht nur in kleineren Einheiten. Die Schweizer Kantone haben gerade die richtige Größe, die BRD Ist schon fast zu groß.
    Und riesige Gebilde wie die EU sind per se undemokratisch. Vor allem, wenn da Kulturen und Sprachen aufeinanderprallen. Das geht nur so lange gut, wie "schönes Wetter" ist. Wenn Wolken aufziehen, ist der Zank vorprogrammiert. Wie das ausgehen kann, sieht man in der Auflösungsphase der UdSSR oder auch Jugoslawiens. Zudem bedeuten größere Einheiten mehr Zentralismus und damit mehr Bürokratie und Korruption auf ganz hoher Ebene. Das Finanzkapital und die Konzerne frohlocken.
    Auch die USA sind in meinen Augen keine echte Demokratie sondern eine Plutokratie, in der einige reiche Familien/Lager die Macht unter sich aufgeteilt haben. Allerdings sind sie geschickt darin, den Sklaven "Freiheit" vorzuspielen.

  • 02.10.2012 12:36 Uhr

    von H.L.T.:

    Interessant, also Polizei, Bildung und Kultur verbleiben bei den Nationalstaaten, allerdings sind diese Resorts in der Bundesrepublik Laendersachen. Das heisst im Falle Bundesrepublik die de facto Aufhebung der Bundesrepublik, vielleicht bleibt dann noch eine Bundesliga und Nationalmannschaft uebrig. Aber warum nicht, mir liegt nichts an "Deutschland", an Sleswig-Holsteen liggt mi aver doch wat. Auch in Bayern, Baden und Wuerttemberg werden sich eingie damit anfreunden koennen. Die Bundesrepublik ist eine Union, die Laender haben Verfassungen ueber die per Referendum (groesstenteils schon 1946-47) abgestimmt worden ist, die Bundesrepublik hat nur ein Grundgesetz, damit ist sie leichter aufloesbar als ein Bundesland. Es tut mir Leid aber Cohn-Bendit ist hier realistisch und die deutsch-nationalen werden sich damit abfinden muessen das "ihr Land" eigentlich bereits seit 1945 nicht mehr existiert. Das war auch die versteckte Botschaft des rheinischen Separatisten K. Adenauer...

  • 02.10.2012 12:33 Uhr

    von Teermaschine:

    So weit weg!

    Ab und wann landet das Brüsseler Raumschiff und ein an sich selbst besoffener Großgeist torkelt ans Mikrofon.

  • 02.10.2012 12:20 Uhr

    von Marius:

    Wie gefestigt nationales Dorfdenken doch immer noch ist. Am Besten wieder Grafschaften mit eigenen Zöllen, dann braucht keiner mehr Angst vor der großen, weiten Welt zu haben. Oder doch ?

  • 02.10.2012 12:07 Uhr

    von denkt selber:

    Herr C. B., ich teile ihre Ansichten nicht.

    Es geht nicht um größer, schneller, breiter sondern um Inhalte.
    Die Inhalte stimmen nicht und dann vergrößert man sich auch nicht.
    Und ein Bollwerk gegen wen auch immer zu errichten, ist nicht auf der Höhe der Zeit.

    Das ist nur Angst und mit Angst kann man niemanden regieren.
    Das ist wie Herr Schmidt, der alte Konzepte in die Zukunft retten will.

    Schafft die Parteien ab und denkt selber, Bürger.

  • 02.10.2012 11:21 Uhr

    von lowandorder:

    Er nu wieder!

    Cohn-Bendit zu Pflugscha…? ach, ne zu Quantensprüngen.
    Klar darunter macht er das nicht.
    Jaha - da sind endlich wieder Sprünge in der Schüssel: der rote Danny kann ja selbst bei Labialen den Rand nicht geschlossen halten.
    Das wiederum verbindet ihn mit den Dromedaren vulgo Kamelen.

    Das hingegen führt schnurstracks zu Ikea:
    sind doch dorten in den Katalogen - bei den Saudis - via Retusche nicht nur die Frauen -selbst aus den Spiegeln eliminiert; schlimmer noch:
    die Gesetze des ersten und zweiten Strahlensatzes aufgehoben.

    Einstein hat wieder was zu knobeln:
    Treffen sich zwei wahabitische Dromedare in der unendlichen Wüste…
    biste auch von Ikea?
    Nö - Cooohhn-Beeendit getroffen.
    Ach - gibt's den wirklich?

  • 02.10.2012 11:14 Uhr

    von Rega:

    Herr Cohn-Bendit ist ein weltfremder, gefährlicher Ideologe im schnuckeligen Elfenbeinturm, der vom rauhen Leben keine Ahnung hat. - Die angestrebte EUDSSR bringt uns nur Gleichschaltung mit solidarischer Armut für alle. Danach kommen dann die fetten Revolutionen und die Kriege. Ich hoffe Herr Cohn-Bendit ist dann zufrieden.

  • 02.10.2012 11:00 Uhr

    von Regenbogen-Anthropotope:

    Es ist doch offensichtlich, das die EU und der Euro bereits Riesenschäden angerichtet hat.
    Ohne EU und Euro wäre griechenland und Portugal viel stärker industrialisiert als heute, denn erst mit dem viel zu starken Euro für diese Länder ist dort die Schuh-, Leder und Bekleidungsindustrie dort abgewandert.
    Mir kommt die EU wie eine Zwangsverheiratung von Unreifen Menschen vor. Gemeinschaftsfähigkeit ist nicht gegeben und nun wird mechanistisch zusammengepackt was nur hoch explosiv auseinanderfliegen kann.
    Das Manifest ist Utopismus von der Inklusionsfront.
    Der Krieg ist schon da; nur Dank der "drei Affen" schaffen es die Jakobiner die Verletzten und Leichen nicht zu sehen.
    Meine Zukunftsvision:
    "Quecksilberfreie" Glühbirnen in einer Post-EUdSSR der Nationalstaaten, als mannigfaltige Anthropotope freier Menschen in einem befreiten Europa.

  • 02.10.2012 10:50 Uhr

    von AugustBebel:

    Verbrechen lohnt sich !

    auch für "Kinderfreunde"

  • 02.10.2012 10:47 Uhr

    von Hermeneut:

    Nichts als schlecht getarnte Lügen hat der Cohn Bendit noch im Kopf. Dass es sich bei der Krise um einen permanent laufenden Raubzug mit selbstverstärkender Wirkung der Reichsten dieser Welt mittels dem Eurotrick und dem Zinsezins von Privatbanken zum Zweck der Verarmung der Staaten handelt, damit sie sich einer europäischen Zentralregierung unterwerfen, davon kein Wort. W. Schäuble, D. Rockefeller und viele andere wahnsinnige alte Männer wünschen eine zentrale europäische Regierung, die erzwungen werden soll. Sie posaunen es sogar gelegentlich heraus und die gekauften unfreien Medien schweigen natürlich dazu.

  • 02.10.2012 10:35 Uhr

    von Jona:

    Eine Gegenposition zur Glorifizierung eines grün-imperialen Europas:

    http://www.jungewelt.de/2012/10-01/039.php?sstr=cohnbendit

  • 02.10.2012 10:23 Uhr

    von Dragan Jankovic:

    "Es gibt gewisse Grunderscheinungen, die spezifisch europäischen Charakter tragen: Die systematische und kritische Auflehnung gegen alle Gesetze eines sakrosankten Kollektivs; den Begriff des Individuums, der Persönlichkeit, der persönlichen Berufung im Gegensatz zu allen irrationalen Riten und Gebräuchen und zu guter Letzt die Überzeugung, daß in der Mannigfaltigkeit der Sprache, der Parteien, der Nationen und selbst der Religionen die Grundvoraussetzung jedes schöpferischen und erfinderischen Geistes enthalten sei."
    Denis de Rougemont

  • 02.10.2012 09:46 Uhr

    von andreas:

    Dieser ganze Molloch EU mit der Zentrale in Brüssel dient doch ohnehin nur den Interressen von Lobbygruppen aller Art(links wie rechts). Was hat das noch mit Demokratie zu tun ?
    Verträge werden gebrochen wenn es passt und die Europäer sind eine auswechselbare Masse Mensch auf die es nicht ankommt.
    Denn gefragt ob wir die schnelle Erweiterung wollten oder den EURO hat uns KEINER !!!
    Der Wunsch der Eurokraten ist ein Vaterlands-Mutterlandsloser Kontinent der Wanderarbeiter,der sich vor allem dem Markt verpflichtet fühlt. Was unterscheidet uns eigentlich noch von China, außer den paar zusätzlichen Menschenrechten ?!?

    P.S. Wenn die Wünsche des Herrn Bendit war werden sollten wird Deutschland ziehmlich alleine dahstehen...gut so !!! Oder glaubt irgendeiner das GB oder Franekreich ihre nationale Souveränität aufgeben würden ?!?! Mit Krieg vielleicht , aber wer will das ?

  • 02.10.2012 09:32 Uhr

    von Falmine:

    Es wird immer so getan, als sei "die Wirtschaft" einfach so über die Demokratien gekommen und hätten sich ihrer bemächtigt. So ist es ja nicht. Die verantwortlichen Politiker, in Deutschland etwa Gazprom-Schröder, RAG-Müller, Clement, Eichel, Steinbrück + Co. (alle SPD) haben sich der Wirtschaft ergeben. Einige aus persönlichem Kalkül, einige schlicht aus Dummheit.

    Jetzt soll das durch die Vereinigten Staaten von Europa alles besser und rückholbar werden? Also in noch größerer Distanz zum Bürger? Ganz gemeinnützig und ganz edelmütig? Wer's glaubt, wird selig. Gelesen, gelacht, gelocht ...

  • 02.10.2012 09:09 Uhr

    von menschenfreund:

    So, so. Quantensprung. Ähnlich, aber viel unerechenbarer als die Echternacher Springprozession.
    Dafür aber winzig und durchaus umkehrbar.
    Na denn, freuen wir uns darauf!

  • 02.10.2012 08:57 Uhr

    von sugen:

    Ja genau! Endlich eine Vision als Antwort auf die Krise. Die kann man nur politisch lösen. Ohne die Vorstellung eines " postnationalen Europas", wie Daniel Cohn-Bendit es nennt, kann ich mir gar keine Lösung denken. Warum sprechen nicht mehr Politiker davon? Alles andere Reden schafft doch kein Vertrauen und es ist doch letztlich eine große Vertrauenskrise. Denn für jemanden bürgen, finanzielle Solidarität leisten geht doch nur, wenn man sich vertraut. Wenn in Deutschland ein föderales System funktioniert, warum soll das nicht zumindest in mittlerer Zukunft auch in Europa möglich sein?

  • 02.10.2012 08:55 Uhr

    von Peter Pander:

    Ich gestehe: Ich habe das Interview nicht gelesen.

    Ich will und kann nichts mehr zu diesem Thema lesen.

    Als einst glühender Verfechter des europäischen Gedankens, bin ich mittlerweile zu der Erkenntnis gelangt. Europa und Euro sind für alle kapitalistischen Freibeuter das ideale Vehikel, um ihren persönlichen Reichtum, zu Lasten der Menschheit, zu mehren. Dies geschieht mit tatkräftiger Unterstützung aller westlichen sogenannter Demokratien. Bis zum heutigen Tag warte ich immer noch auf nachhaltige, durchgreifende politische Entscheidungen, die den institutionellen Spekulanten die gesetzlichen Grundlagen entziehen.

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