Michael Phelps gewinnt mit einer ordentlichen Vorstellung sein letztes olympisches Einzel-Rennen. Der Deutsche Steffen Deibler schlägt als Vierter an. von Jan Scheper

Tritt mit Gold ab: Michael Phelps. Bild: dpa
Die Startbedingungen: Historische Wellen. Michael Phelps startet in sein letztes olympisches Einzel-Rennen. Einen Medaillenrekord für die Ewigkeit hat er schonmal sicher. Klar, er will sich mit einem schnellen erfolgreichen Rennen verabschieden. Schauschwimmen und was Glänzendes mitnehmen, wäre ideal. Vielleicht schmerzt aber auch der Nacken des 27-Jährigen vom vielen umgehängten Edelmetall. Der Deutsche Steffen Deibler hat seine persönliche Bestleistung auf dem Weg ins Finale eingestellt. Mal gucken, ob noch mehr geht.
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Die Entscheidung: Gleichzeitig kommen alle aus den Blöcken. Deibler liegt nach der Wende auf Platz 2. Doch dann kommen Phelps und der Südafrikaner Chad Le Clos und machen das Rennen unter sich aus. Am Ende lässt sich Phelps den Sieg nicht mehr nehmen. Vor dem Anschlag schiebt sich der Russe Jewgeni Korotyschkin noch auf den geteilten zweiten Rang mit Le Clos.
Das Drama: Phelps abgezockt und im Finish stark. Deibler war nah dran, verdammt nah dran. Ein gutes Rennen vom Deutschen. Leider fehlt am Ende der letzte Schwung.
Die Schlussfolgerung: Die deutschen Schwimmer bleiben ohne... Naja, den Rest können sie sich denken.
Und sonst? Tschüs, Michael. Häng' dir nicht alle Medaillen auf einmal um. Wie gesagt, denk' an deinen Nacken.
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