Das taz Solidaritätsprinzip

Ein Abo, drei Preise

Das ist in der Zeitungslandschaft wohl einmalig: Unsere AbonnentInnen können sich unter drei Preisen aussuchen, wie viel sie bezahlen möchten, denn beim Abo gilt der taz Solidarpakt. Seit 1993 bieten wir unseren LeserInnen an, freiwillig eine höhere Abgabe für ein Zeitungsabo zu leisten. Der Hintergrund: Wer mehr als den Standardpreis für ein taz Abonnement zahlt, ermöglicht es Menschen mit geringeren finanziellen Spielräumen, sich ebenfalls ein taz Abo zu leisten, ein, wenn man so will, subventioniertes Abonnement.

Und so sieht das Solidaritäts-Prinzip konkret aus: Eigentlich müsste die taz für alle 47,90 Euro pro Monat kosten. Das ist unser Standardpreis. Wer mit wenig Geld auskommen muss, liest die taz zum ermäßigten Preis von 29,90 Euro. Wer es sich leisten kann, andere zu unterstützen, zahlt den politischen Preis von 59,90 Euro. Der Preis ist frei wählbar.

Erfreulicherweise funktioniert der taz Solidarpakt immer noch sehr gut. Den höchsten „politischen Abopreis” von derzeit 59,90 Euro zahlen 23 Prozent der AbonnentInnen. Sie ermöglichen damit 26 Prozent der LeserInnen, die taz zum ermäßigten Abopreis von derzeit 29,90 Euro zu beziehen. Mehr als die Hälfte der AbonnentInnen zahlen den regulären Preis.

Unseren LeserInnen und UserInnen ist der Solidaritätsgedanke offensichtlich ganz selbstverständlich, anders ist es nicht zu erklären, dass vor einiger Zeit AbonnentInnen des taz ePapers fragten, ob sie nicht auch einen „politischen Preis” für ihr digitales taz Abo zahlen können. Klar können Sie, wir haben inzwischen auch hier drei Preise eingerichtet. Der Standardpreis beträgt 22,95 Euro, der politische Preis 28,45 Euro und der ermäßigte Preis 13,95 Euro.

Auch sonst geht die Solidarität mit der taz über die gedruckte Zeitung hinaus: Das machen die beeindruckenden Entwicklungen der taz Genossenschaft und des freiwilligen Bezahlens auf taz.de deutlich. Vielen Dank!