Is mir ein Fest zu sehen wo der Baumindestlohn sich so niederschlägt! An den Rohstoffkosten kann es ja nicht liegen, die haben sich die letzten 5 Jahre ja nicht merkelig geändert. (Wenn ein Brot dank Mindestlohn in 3 Jahren 10€ kostet wundern sich alle wieder.)
"Kommunale Wohnungspolitik könnte z. B. versuchen, den Handel mit bebauten Grundstücken durch erhöhte Grunderwerbsteuern für die Glücksritter des Immobilienkapitals so unattraktiv wie möglich zu gestalten."
Brandenburg dankt es Ihnen.
"Nötig sind zudem breitere Strategien für eine Organisation der Wohnungsversorgung jenseits des Marktes."
...wie war das mit dem Filz 4 Absätze über dieser Bemerkung.
Wurden die Vermieter gefragt, warum sie nicht mehr Sozialwohnungen bauen?
Wahrscheinlich nicht, weil die Antworten nicht gerne gehört werden: - Miete nicht gezahlt, weil versoffen - Wohnung vermüllt, Mieter weg - andere Mieter ziehen wegen Krach und Gestank aus
11.10.2012 18:22 Uhr
von Mitbewohner:
Also Schluß mit "Geiz ist Geil" jetzt auch bei Wohnungen!?
11.10.2012 18:21 Uhr
von Mitbewohner:
Wenn man "die Welt zu Gast in Berlin" hat, wird der Wohnraum logischerweise schnell knapp und verteuert sich dadurch. Dieses marktwirtschaftliche Prinzip lässt sich nicht außer Kraft setzen, außer man weist Wohnraum Mietern zu, bspw. zuerst den Einheimischen. Aber das wäre rassistisch und fremdenfeindlich, und das wird wohl kein Linker sein wollen, oder? Also muss mehr gezahlt werden an Miete.
11.10.2012 16:55 Uhr
von @Autofreier:
Lieber Autofreier,
keine Ahnung was die Gentrifizierung mit Autos zu tun hat. Aber bitte tun Sie sich keinen Zwang an und versuchen dies einmal in Neukölln und bringen Sie dazu bitte auch einige von jenen Kollegen mit, die uns jedes Jahr die friedlichen 1.Mai-Demonstrationen und Familienfeste kaputt machen. Das wird dann mit sicherheit das letzte gewesen sein, was man von Ihnen gehört haben wird. Denn meine Nachbarn, die alle durch die Bank weg wirklich nette und freundliche Menschen sind, verstehen bei Ihren Automobilen keinen Spass.
11.10.2012 16:15 Uhr
von Stratege:
Eine wohnungspolitische Strategie sieht so aus:
1. Hartz4-Regeln verändern und das Zusammenziehen durch Rücknahme der rididen Regeln für Bedarfsgemeinschaften erleichtern. Effekt: zehntausende Wohnungen kommen wieder auf den Markt, die heute von Singles genutzt werden, die sich nicht trauen, mit Partnern zusammen zu ziehen. Vor allem kleine und billige Wohnungen kommen auf den Markt. Bundesagentur spart rund 10-20% Wohnkosten.
2. Kommunale Flächen in 20 Jahre Zeitpacht geben und dort Bungalows für Senioren und Hochbetagte bauen, die ihre zu großen ALTIMMOBILIEN aufgeben und das Anlage-Kapital in liquides Kapital verwandeln. Effekt: 1 Freizug schafft bis zu 3 Wohneinheiten, wenn z.B. eine zu große Villa mit Grundstücksteilung auf den Markt kommt. Die Kosten für den Staat: lediglich Bürgschaftshilfen sind erforderlich, weil die Umwandlung des Alteigentums meist am Alter scheitert. Die Menschen bekommen altersbedingt keinen Kredit für eine angepaßte neue Wohnform.
3.Die Wohneigentumsförderung muss neu aufgelegt werden und Baugemeinschaften, Genossenschaften und Eigentum mit Sozialbindung schaffen. Dabei sollten vor allem Erbpacht und Kreditbürgschaftsprogramme aufgelegt werden, die eine Objekt- statt Subjektbindung haben.
11.10.2012 16:01 Uhr
von Mieter:
Preiswerten Altbaumieten?
Ja die hätten wir alle gerne.
Dann müsste man auch zu den Konditionen wie zur Zeit der Altbauerichtung bauen können.
Ich tippe mal eher auf das KIK-Syndrom. ich will KIK-Preise (sind 60 Pfennig=30 EuroCent je qm wie zu DDR-Zeiten in Ordnung?. Aber selbst- verständlich vollumfänglich modernste Bauanforderungen, Innenstadtlage, natürlich faire oder besser noch überdurchschnittliche Löhne für Bauarbeiter und Handwerker und die Lieferanten von Baustoffen.
Wie schon im Artikel beschrieben; da sind selbst 100 Mio ein Tropfen auf den heißen Stein.
Vielleicht sollte sich die Befürworter ganz einfach zu Genossenschaften zuzsammenschließen und Ihre Vorstellungen selbst verwirklichen.
Aber wie sagte der Media Markt da immer: "Ich bin dich nicht blöd".
11.10.2012 15:14 Uhr
von Autofreier:
Die automobilistische Gentrifizierung muss beendet werden. Durchkämmt die Viertel mit Abschleppwagen und die Mieten werden sinken und die Lebensqualität steigen.
Leserkommentare
11.10.2012 19:15 Uhr
von lieblings Troll:
"Wohnungsneubau ist teuer."
Is mir ein Fest zu sehen wo der Baumindestlohn sich so niederschlägt!
An den Rohstoffkosten kann es ja nicht liegen, die haben sich die letzten 5 Jahre ja nicht merkelig geändert.
(Wenn ein Brot dank Mindestlohn in 3 Jahren 10€ kostet wundern sich alle wieder.)
"Kommunale Wohnungspolitik könnte z. B. versuchen, den Handel mit bebauten Grundstücken durch erhöhte Grunderwerbsteuern für die Glücksritter des Immobilienkapitals so unattraktiv wie möglich zu gestalten."
Brandenburg dankt es Ihnen.
"Nötig sind zudem breitere Strategien für eine Organisation der Wohnungsversorgung jenseits des Marktes."
...wie war das mit dem Filz 4 Absätze über dieser Bemerkung.
Wurden die Vermieter gefragt, warum sie nicht mehr Sozialwohnungen bauen?
Wahrscheinlich nicht, weil die Antworten nicht gerne gehört werden:
- Miete nicht gezahlt, weil versoffen
- Wohnung vermüllt, Mieter weg
- andere Mieter ziehen wegen Krach und Gestank aus
11.10.2012 18:22 Uhr
von Mitbewohner:
Also Schluß mit "Geiz ist Geil" jetzt auch bei Wohnungen!?
11.10.2012 18:21 Uhr
von Mitbewohner:
Wenn man "die Welt zu Gast in Berlin" hat, wird der Wohnraum logischerweise schnell knapp und verteuert sich dadurch. Dieses marktwirtschaftliche Prinzip lässt sich nicht außer Kraft setzen, außer man weist Wohnraum Mietern zu, bspw. zuerst den Einheimischen. Aber das wäre rassistisch und fremdenfeindlich, und das wird wohl kein Linker sein wollen, oder?
Also muss mehr gezahlt werden an Miete.
11.10.2012 16:55 Uhr
von @Autofreier:
Lieber Autofreier,
keine Ahnung was die Gentrifizierung mit Autos zu tun hat. Aber bitte tun Sie sich keinen Zwang an und versuchen dies einmal in Neukölln und bringen Sie dazu bitte auch einige von jenen Kollegen mit, die uns jedes Jahr die friedlichen 1.Mai-Demonstrationen und Familienfeste kaputt machen.
Das wird dann mit sicherheit das letzte gewesen sein, was man von Ihnen gehört haben wird. Denn meine Nachbarn, die alle durch die Bank weg wirklich nette und freundliche Menschen sind, verstehen bei Ihren Automobilen keinen Spass.
11.10.2012 16:15 Uhr
von Stratege:
Eine wohnungspolitische Strategie sieht so aus:
1. Hartz4-Regeln verändern und das Zusammenziehen durch Rücknahme der rididen Regeln für Bedarfsgemeinschaften erleichtern.
Effekt: zehntausende Wohnungen kommen wieder auf den Markt, die heute von Singles genutzt werden, die sich nicht trauen, mit Partnern zusammen zu ziehen.
Vor allem kleine und billige Wohnungen kommen auf den Markt. Bundesagentur spart rund 10-20% Wohnkosten.
2. Kommunale Flächen in 20 Jahre Zeitpacht geben und dort Bungalows für Senioren und Hochbetagte bauen, die ihre zu großen ALTIMMOBILIEN aufgeben und das Anlage-Kapital in liquides Kapital verwandeln.
Effekt: 1 Freizug schafft bis zu 3 Wohneinheiten, wenn z.B. eine zu große Villa mit Grundstücksteilung auf den Markt kommt.
Die Kosten für den Staat: lediglich Bürgschaftshilfen sind erforderlich, weil die Umwandlung des Alteigentums meist am Alter scheitert. Die Menschen bekommen altersbedingt keinen Kredit für eine angepaßte neue Wohnform.
3.Die Wohneigentumsförderung muss neu aufgelegt werden und Baugemeinschaften, Genossenschaften und Eigentum mit Sozialbindung schaffen. Dabei sollten vor allem Erbpacht und Kreditbürgschaftsprogramme aufgelegt werden, die eine Objekt- statt Subjektbindung haben.
11.10.2012 16:01 Uhr
von Mieter:
Preiswerten Altbaumieten?
Ja die hätten wir alle gerne.
Dann müsste man auch zu den Konditionen wie zur Zeit der Altbauerichtung bauen können.
Ich tippe mal eher auf das KIK-Syndrom.
ich will KIK-Preise (sind 60 Pfennig=30 EuroCent je qm wie zu DDR-Zeiten in Ordnung?. Aber selbst- verständlich vollumfänglich modernste Bauanforderungen, Innenstadtlage, natürlich faire oder besser noch überdurchschnittliche Löhne für Bauarbeiter und Handwerker und die Lieferanten von Baustoffen.
Wie schon im Artikel beschrieben; da sind selbst 100 Mio ein Tropfen auf den heißen Stein.
Vielleicht sollte sich die Befürworter ganz einfach zu Genossenschaften zuzsammenschließen und Ihre Vorstellungen selbst verwirklichen.
Aber wie sagte der Media Markt da immer:
"Ich bin dich nicht blöd".
11.10.2012 15:14 Uhr
von Autofreier:
Die automobilistische Gentrifizierung muss beendet werden. Durchkämmt die Viertel mit Abschleppwagen und die Mieten werden sinken und die Lebensqualität steigen.