Der Umgang mit Suchtkranken steht exemplarisch für den Reformbedarf des Transplantationssystems. Die Kriterien bedürfen dringend einer Überprüfung. von Andreas Umgelter

1998 erschien diese viel beachtete Auseinandersetzung mit dem Antiutopismus und Antitotalitarismus nach Ende des chinesischen Experiments. von Christian Semler

Für die Soziologin Saskia Sassen erleben wir gerade eine beispiellose Desintegration. Immer mehr Menschen werden „ausgewiesen“.

Vom Glauben an die Unsterblichkeit: Warum die Wissenschaft in unserer Epoche das Erbe der Religion angetreten hat. von Kai Schlieter

Keine Koalition ist ausgeschlossen, der Lagerwahlkampf pure Inszenierung. Doch die wird erst nach der Wahl in Niedersachsen richtig losgehen. von Ulrich Schulte

Ex-CIA-Chef David Petraeus ist über eine außereheliche Liebschaft gestürzt. Wirklich? Zehn Theorien, wie es auch gewesen sein könnte. von Mathias Bröckers

Syrien, Polschmelze, Bootsflüchtlinge – das ist abgestandener Bubble Tea. Wichtiger: Dramen um Pudel, Walser, „ttt“ und „Stern“. von Silke Burmester

FeminstInnen haben Anliegen, die alle angehen. Warum formulieren sie die dann so, dass nur sie selbst sie verstehen? Ein Ortstermin. von Laura Wösch

Der zweite Männerkongress der Uni Düsseldorf trägt den Titel „Scheiden tut weh“. Mitveranstalter ist der antifeministische Verein Agens. von Thomas Gesterkamp

Verheerend: Das Freiburg Institute for Advanced Studies wird 2013 abgewickelt. Wo ist in deutschen Universitäten noch freie, hoch qualifizierte Geisteswissenschaft möglich? von Volkhard Knigge

Wie dechiffriert man einen Geschichtenerzähler, dessen Filme sich klaren Narrativen verweigern? Eine Berliner Tagung zum heterogenen Werk David Lynchs. von Thomas Groh

In Berlin diskutierten Politiker, Wissenschaftler und Künstler auf der Konferenz „Fiktion Okzident“ in Berlin über die deutsch-türkische Kultur. Leider noch nicht genug. von Catarina Von Wedemeyer

Die Staatengemeinschaft ist weder Wolkenkuckucksheim noch notwendiges Übel. Sie bietet die Chance für ein solidarisches Leben der Nationen – man muss nur anfangen. von Robert Misik

Erzählend fortsetzen, was Adorno und Horkheimer begonnen haben: Alexander Kluge streichelte bei der Frankfurter Poetikvorlesung die Intellektuellenseele. von Christoph Schröder

Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, gehört zu einem linken Thinktank um SPD-Frau Andrea Ypsilanti. Ein aktueller Sammelband skizziert deren Programmatik. von Micha Brumlik

John Stuart Mill, Vordenker des Individualismus, wird gern zitiert, wenn es darum geht, den Einfluss des Staates zurückzudrängen. War er ein Kommunist? von Micha Brumlik

Ist die neue soziale Bewegung die Keimzelle einer freien Gesellschaft? Das fragt David Graeber in seinem Buch „Kampf dem Kamikaze-Kapitalismus“. von Sonja Vogel

Nur ein Normenkatalog hat es in die demokratische Moderne geschafft: die Gesundheitslehre. Doch die klingt heute oft nach Besserwisserei und Bevormundung. von Johann Behrens

Seine „Theorie des kommunikativen Handelns“ ist auch im Zeitalter der Globalisierung noch aktuell: In Wuppertal wurde der Philosoph Jürgen Habermas mit einer Tagung geehrt. von Micha Brumlik

Die europäische Demokratie kommt zu kurz. Auf einer Tagung der Heinrich-Böll-Stiftung wurde gefordert, das Parlament mittels transnationaler Listen zu stärken. von Steffen Vogel

Der amerikanische Politologe Ian Bremmer sieht "Das Ende des freien Marktes" heraufdämmern. Er will den Wohlstand gegen den "Staatskapitalismus" verteidigen. von Hannes Koch

Klaus-Michael Bogdal untersucht, wie sich Unkenntnis über Sinti und Roma in Vorurteile verwandelt. Auch in der Literatur sind sie verbreitet. von Cia Rinne

Die EU auf dem Weg zum Weltparlament. Jürgen Habermas plädiert dafür, das Versprechen des europäischen Verfassungsprojekts wiederzubeleben. von Micha Brumlik

Der kanadische Philosoph Charles Taylor feiert am Samstag seinen 80. Geburtstag. Sein neues Buch "Laizität und Gewissensfreiheit" tritt für religiöse Offenheit ein. von Isolde Charim

Der Soziologe Hartmut Häußermann war Fürsprecher der sozialen Stadt. Bis zuletzt wohnte der Vordenker des Quartiersmanagements im Berliner Prenzlauer Berg. von Kristina Pezzei

In "Warum Liebe weh tut" zeigt die Soziologin Eva Illouz, dass auch die Liebe ökonomischen Prinzipien unterworfen ist. Sie bricht eine Lanze für die Leidenschaft. von Andrea Roedig

Plötzlich heißt der Kapitalismus wieder Kapitalismus. Und er steht in der Kritik. Welches Potenzial steckt darin? Die Occupy-Bewegung in der Finanzrisikogesellschaft. von Ulrich Beck

Nur sinnlose Zerstörung oder attraktive Quelle der Anerkennung? Wie lassen sich die August-Krawalle von England erklären? Und was folgt daraus? Eine Analyse. von Wilhelm Heitmeyer

Mathias Brodkorbs Rückblick auf den Historikerstreit vor 25 Jahren ist gründlich misslungen. Den Begiff "herrschaftsfreier Diskurs" hat er dabei küchenpsychologisch aufgeladen. von Rudolf Walther

Gegen Rassismus hilft Wissen, zumal über wirtschaftliche Zusammenhänge, sagt Medienwissenschaftlerin Sabine Schiffer. Sie kritisiert auch die seriösen Medien für deren Islam-Darstellung.

Von Stierhörnern in Stierkämpfern, Zombies und menschlichen Engeln. Unsere Bilder der Woche.

Das Handy hat Geburtstag: Eine kurze Geschichte der ebenso erfolgreichen wie nervtötenden Erfindung.

Was der nordkoreanische Führerkult mit Raketen und Rammlern aus Brandenburg zu tun hat.

Schnee verpiss dich, keiner vermisst dich. Der Frühling muss kommen. Jetzt, sofort. Hau rein, Lenz!


Kommentar von Pascal Beucker
Die Forderung nach politischer Transparenz ist ein Markenkern der Piraten. Doch mit dem aktuellen Gutachten-Skandal manövrieren sie sich ins Abseits.