Euroschwäche und Finanzkrise machen Wohnobjekte in Hamburg, München und Berlin zur gefragten Geldanlage für internationale Investoren. Die Preise steigen schnell. von Hermannus Peiffer
Der deutsche Immobilienmarkt hat sich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in den letzten 20 Jahren sehr schlecht entwickelt. Es ist also völlig normal, dass sich das Niveau in den nächsten Jahren wieder mehr angleicht. Das gilt insbesondere für Berlin, wo auch im Vergleich zu westdeutschen Großstädten immer noch Schnäppchenpreise winken. Die Mieten werden sich dementsprechend anpassen. Das kann die Politik nicht verändern, sondern im besten Falle sozial abfedern (Wohngeld). Kein Anlass, um zu dramatisieren. Eine Blase ist auch nicht in Ansätzen zu sehen.
20.03.2012 16:08 Uhr
von joe:
Wo ist das Problem? Wenn es ausländische Anleger sind, die eine Blase produzieren und im Endeffekt Geld verlieren ist das für uns erst einmal Wumpe bzw. sogar gut, wenn man eine Immobilie hat und verkaufen möchte. Selbst wenn die Deutschen auf den Boom einsteigen wird es erst dann zum Problem, sobald sie das im großen Stil auf Kredit tun.
20.03.2012 13:45 Uhr
von flopserver:
Wenn Gauk also in seiner Antrittsrede sagte: >>es ist unser Land, in dem wir Verantwortung übernehmen, wie es auch unser Land ist, wenn wir die Verantwortung scheuen. ... Es ist der Mühe wert, es unseren Kindern so anzuvertrauen, dass auch sie zu diesem Land 'unser Land' sagen können.<<
dann wird ihn demnächst das Katasteramt widerlegen. Aber Patriotismus und Nationalismus dienten ja schon immer dazu, die wahren Besitzverhältnisse zu verschleiern.
20.03.2012 13:07 Uhr
von troubadur:
Er hat uns alles gegeben. Sonne und Wind und er geizte nie. Wo er war, war das Leben. Was wir sind, sind wir durch ihn. Er hat uns niemals verlassen. Fror auch die Welt, uns war warm. Uns schützt der Vater der Kassen. Uns trägt sein mächtiger Arm.
Ja der Markt, ja der Markt hat immer recht, Investoren, es bleibe dabei: Denn wer kämpft für das Recht, Der hat immer recht. Gegen Neid und Gleichmacherei. Wer die Wirtschaft beleidigt, Ist dumm oder schlecht. Wer die Wirtschaft verteidigt, Hat immer recht. So, aus Hayek'schem Quark, Wächst, von Mises gestärkt, Ja der Markt, ja der Markt, ja der Markt.
20.03.2012 11:55 Uhr
von Hauser:
Vielleicht sollte man hier auch erwähnen, dass der "Experte" Rainer Zitelmann Chef einer auf Immobilien spezialisierten PR-Agentur ist. Von einer goldenen Zukunft von Immobilien hat er schon immer gesprochen - und dies diesmal offenbar auch erfolgreich in der taz untergebracht.
Leserkommentare
20.03.2012 16:13 Uhr
von Matthias Schorr:
Der deutsche Immobilienmarkt hat sich im Vergleich zu anderen europäischen Ländern in den letzten 20 Jahren sehr schlecht entwickelt. Es ist also völlig normal, dass sich das Niveau in den nächsten Jahren wieder mehr angleicht.
Das gilt insbesondere für Berlin, wo auch im Vergleich zu westdeutschen Großstädten immer noch Schnäppchenpreise winken.
Die Mieten werden sich dementsprechend anpassen. Das kann die Politik nicht verändern, sondern im besten Falle sozial abfedern (Wohngeld).
Kein Anlass, um zu dramatisieren. Eine Blase ist auch nicht in Ansätzen zu sehen.
20.03.2012 16:08 Uhr
von joe:
Wo ist das Problem? Wenn es ausländische Anleger sind, die eine Blase produzieren und im Endeffekt Geld verlieren ist das für uns erst einmal Wumpe bzw. sogar gut, wenn man eine Immobilie hat und verkaufen möchte. Selbst wenn die Deutschen auf den Boom einsteigen wird es erst dann zum Problem, sobald sie das im großen Stil auf Kredit tun.
20.03.2012 13:45 Uhr
von flopserver:
Wenn Gauk also in seiner Antrittsrede sagte: >>es ist unser Land, in dem wir Verantwortung übernehmen, wie es auch unser Land ist, wenn wir die Verantwortung scheuen. ... Es ist der Mühe wert, es unseren Kindern so anzuvertrauen, dass auch sie zu diesem Land 'unser Land' sagen können.<<
dann wird ihn demnächst das Katasteramt widerlegen. Aber Patriotismus und Nationalismus dienten ja schon immer dazu, die wahren Besitzverhältnisse zu verschleiern.
20.03.2012 13:07 Uhr
von troubadur:
Er hat uns alles gegeben.
Sonne und Wind und er geizte nie.
Wo er war, war das Leben.
Was wir sind, sind wir durch ihn.
Er hat uns niemals verlassen.
Fror auch die Welt, uns war warm.
Uns schützt der Vater der Kassen.
Uns trägt sein mächtiger Arm.
Ja der Markt, ja der Markt
hat immer recht,
Investoren, es bleibe dabei:
Denn wer kämpft für das Recht,
Der hat immer recht.
Gegen Neid und Gleichmacherei.
Wer die Wirtschaft beleidigt,
Ist dumm oder schlecht.
Wer die Wirtschaft verteidigt,
Hat immer recht.
So, aus Hayek'schem Quark,
Wächst, von Mises gestärkt,
Ja der Markt, ja der Markt, ja der Markt.
20.03.2012 11:55 Uhr
von Hauser:
Vielleicht sollte man hier auch erwähnen, dass der "Experte" Rainer Zitelmann Chef einer auf Immobilien spezialisierten PR-Agentur ist. Von einer goldenen Zukunft von Immobilien hat er schon immer gesprochen - und dies diesmal offenbar auch erfolgreich in der taz untergebracht.